Der Anfang
Amnesty international (ai) setzt sich seit über vierzig Jahren für Menschen ein. Dabei war der Beginn der heute weltweit arbeitenden Organisation eher unspektakulär. Am 28. Mai 1961 erschien in der britischen Wochenzeitung "The Observer" ein Artikel des Rechtsanwaltes Peter Benenson mit dem Titel "Die vergessenen Gefangenen". Darin rief Benenson dazu auf, die vielen gewaltlosen politischen Gefangenen überall auf der Welt freizulassen. Die Reaktionen waren verblüffend: Benensons Artikel wurde vielfach nachgedruckt, er bekam aus aller Welt Zustimmung. Erwarten konnte Benenson das nicht, schließlich war der Kalte Krieg gerade auf seinem Höhepunkt, Menschenrechtskonflikte wurden unter dem Blickwinkel des Ost-West-Konfliktes betrachtet. Doch Verletzungen der Menschenrechte gab es überall: in der Franco-Diktatur genauso wie in der Sowjetunion.
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Die Ziele von ai
Für die Mitglieder von ai sind die Menschenrechte unteilbar. Zusammengefaßt sind sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die von den Vereinten Nationen 1948 als Konsequenz aus dem Zweiten Weltkrieg verabschiedet wurde. AI will praktische Resultate erzielen, weshalb wir uns auf ausgewählte Themen konzentrieren. Dazu gehörenWir haben von der britischen ai-Sektion eine Zusammenfassung übernommen, weswegen ai-Mitglieder gegen die Todesstrafe sind. Mehr über die Ziele von amnesty international finden Sie auf den Internetseiten der deutschen Sektion von ai: www.amnesty.de.
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Wie ai finanziert wird
Amnesty international ist absolut unabhängig von Regierungen, Parteien oder Sponsoren, religiösen oder wirtschaftlichen Interessen. Damit diese Unabhängigkeit gewahrt bleibt, finanziert sich ai - national wie international - allein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, Erbschaften, Geldbußen, dem Verkauf von Informationsmaterial und Sammlungen. |
Die Organisation heute
amnesty international (ai) zählt mehr als 1,8 Million Mitglieder und Unterstützer in mehr als 150 Staaten. Viele ai-Mitglieder haben sich in Gruppen organisiert. Weltweit gibt es in mehr als 100 Ländern und Territorien Tausende örtliche Jugend-, Studierenden- und Berufsgruppen. Darüber hinaus arbeiten ai-Mitglieder in Themen- und Länderspezialgruppen. In 53 Staaten gibt es Sektionen, die eine kontinuierliche Menschenrechtsarbeit garantieren. In weiteren 22 Staaten existieren ai-Strukturen. |
Die deutsche Sektion von amnesty international
Bereits zwei Monate nach der Gründung von amnesty international im Mai 1961 begann auch in der Bundesrepublik die Arbeit von amnesty international. Die deutsche Sektion zählt heute mehr als 90.000 Mitglieder und Unterstützer. Amtierender Vorstandssprecher ist Stefan Keßler, Generalsekretärin ist Barbara Lochbihler. An den Eilaktionen beteiligen sich in Deutschland Schätzungen zufolge 10.000 Menschen; mehr als ein Drittel bezieht urgent actions über ein E-Mail-Abonnement.
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| Der Aufbau von ai
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Letzte Aktualisierung: 30. Mai 2006