ai im Bergischen
Die Menschenrechtsorganisation amnesty
international hat im Bergischen Land schon eine lange Tradition. Seit über
dreißig Jahren gibt es hier Menschen, die sich für ai engagieren.
Heute gibt es im Bergischen Land etwa 200 amnesty-Mitglieder: Frauen,
Männer und Jugendliche. Organisiert sind wir in sieben Gruppen in Wuppertal, Solingen, Velbert und Schwelm. Viele von uns arbeiten
für amnesty, ohne einer speziellen Gruppe anzugehören.
Unser ai-Bezirk unterhält ein Büro als zentrale Anlaufstelle
für Rat- und Hilfesuchende in Wuppertal. Zu finden ist es in der
Hünefeldstraße 90
42285 Wuppertal
Telefon (02 02) 8 74 21
Telefax (02 02) 8 17 05
Geöffnet ist das Büro
montags von 17.30 bis 18.30 Uhr.
Worum kümmern wir uns? Das
ist ganz verschieden und richtet sich danach, welche Arbeitsschwerpunkte
sich die einzelne Gruppe ausgesucht hat.
Die Möglichkeiten sind also vielfältig.
Noch vielfältiger sind die Chancen, etwas Neues aufzubauen.
Unsere Gruppen bearbeiten gegenwärtig folgende Schwerpunkte:
Gruppe 1132 (Velbert):
U. a. Urgent Actions.
Gruppe 1222:
Teilnahme an den jeweils aktuellen Länder- und Themenkampagnen, Bearbeitung von urgent actions, langfristige Länderarbeit zu Russland, Teilnahme an den jährlichen Aktionen zum internationalen Frauentag und zum 1. Mai.
Öffentlichkeitsarbeit und Finanzbeschaffung durch Informationsstände, gelegentliche Mitwirkung in Gemeindegottesdiensten, Vorträge u.a. an öffentlichen Orten und in Gemeindegruppen.
Gruppe 1226:
Urgent Actions, Weihnachtsmarkt Lüntenbeck,
Ölbergfest in Wuppertal, Afrika und Kongo,
Schaufenster unter dem Döppersberg in
Wuppertal, Internetauftritt des Bezirks, Stammtisch für die Menschenrechte.
Kontakt zu Schulen. Unterstützung einer nationalen
Menschenrechtsgruppe im Kongo, die
ehemaligen KindersoldatInnen und vergewaltigten
Frauen hilft.
Gruppe 1276:
Derzeit kein spezieller Schwerpunkt.
Gruppe 1424 (Solingen):
Briefkampagnen zu TodeskandidatInnen in
den USA und zu Menschenrechtsverletzungen
an Frauen. Informationen zu Menschenrechtsthemen
bei Kinoabenden der VHS. Gestaltung
von Gottesdiensten in Zusammenarbeit mit
der jeweiligen Gemeinde.
Gruppe 1524 (Schwelm):
Die Gruppe 1524 setzt sich u. a. für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ein. Im Rahmen des vor einigen Jahren ins Leben gerufenen "Schwelmer Menschenrechtsforum" lädt die Gruppe hochkarätige Gäste in die Region zum Austausch über Menschenrechte ein, bietet Menschenrechtsvorträge an und engagiert sich mit der eigenen Ausstellung "Bilder aus der Todeszelle" für die Belange von Todesstrafenkandidaten.
Letzte Aktualisierung: 30. April 2008