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Warten auf den
Bus nach Mzuzu
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Kapitel 8
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Zum Glück befindet sich die Bushaltestelle direkt gegenüber und so brauchen wir unsere Ausrüstung nicht so weit zu schleppen. Der Bus ist da. Das Ticket kostet 5 US$. Es stehen schon andere Reisende hier und es scheint so, als wenn es gleich losgeht. Immer mehr Leute drängen sich auf dem Platz. Wir bringen in Erfahrung, daß der Bus nicht fahren kann, weil die Starterbatterie leer ist. Tatsächlich versuchen einige kräftige Männer das große Fahrzeug anzuschieben, aber alle Versuche scheitern. Was nun? Dann können wir uns ja wieder hinlegen. Mit dem kleinen Rucksack als Kopfstütze mache ich es mir im Schatten eines Mangobaums bequem. Ein paar Bananen zum Frühstück und der Tag ist gerettet. |
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Gegen Mittag kommt ein anderer Bus. Aus dem wird nun die Batterie ausgebaut und in unseren eingesetzt. Der Motor wird angelassen, die Batterie wieder in den anderen Bus gebracht und wir können abfahren. So einfach ist das. Über Gebirgszüge und durch Bergwälder knattert das betagte Reisegefährt nun durch die Serpentinen. Mal rauf, mal runter, links steigen die Felsen steil an und rechts fallen die Täler steil ab. Die Burschen können wirklich gut fahren. Irgendwann lassen wir die Berge hinter uns und rollen durch eine fruchtbare Tiefebene. Es grünt soweit das Auge reicht. Hier nimmt auch der Verkehr wieder ordentlich zu, da ist richtig etwas los. Gegen fünf Uhr nachmittags treffen wir in Ruiru ein. Unsere Reisekutsche endet hier, und wir müssen uns einen Anschluß suchen. Der Mzimba-Express ist schon ausgebucht, so bleibt uns nichts anderes übrig, als den normalen Bus zu nehmen, der soll ja um sieben Uhr abfahren. Der Nachteil beim Reisen zu zweit ist, daß immer nur einer etwas organisieren oder erledigen kann, Anschlußbus ausfindig machen, Tickets besorgen, Abfahrtszeit erfragen und, und, und, weil der andere aus gutem Grund unbedingt beim Gepäck bleiben muß. Die zwei Stunden Aufenthalt nutzen wir, um eine Kleinigkeit zu essen. Wieder Bananen. Es fängt auch schon an, dunkel zu werden. |