Zambia
Flag
Daten, Fakten, Reisetipps!

Zambia, mit seinem hügeligen Grasland, den spektakulären Schluchten und vielseitigen Ebenen und Feuchtgebieten, umfaßt mehr als 750.000 Quadratkilometer.

Aufgrund seiner geographischen Lage auf einem Hochplateau, 1300 Meter über dem Meeresspiegel, herrscht dort in der Regel ein angenehmes Klima. Zambia hat deswegen den Spitznamen ”Land mit Klimaanlage”. Diese wird geregelt durch drei Jahreszeiten:

Warme Regenzeit von Dezember bis April, kühl und trocken von Mai bis August, und heiß und trocken von September bis November, ganz besonders im Oktober in den Tälern des Zambezi und des Luangwa.

Die Einwohnerzahl liegt um 9,5 Millionen, davon leben in der Hauptstadt Lusaka etwa 1 Million.

Die Amtssprache ist Englisch, darüber hinaus existieren noch über 73 weitere unterschiedliche Stammessprachen.

In Lusaka gibt es keine Auto-Vermieter, die an Selbstfahrer Allradfahrzeuge abgeben. Von Tanzania nach Zimbabwe verlaüft eine grenzüberschreitende Eisenbahnlinie und verbindet die wichtigsten Orte. Buslinien bestehen zwischen Zimbabwe, Malawi, Botswana und Süd-Afrika. Air-Charter ist zu fast allen Landepisten möglich.

Zambia hat 19 Nationalparks, die 8% der Gesamtfläche ausmachen. Dort erlebt man eine fantastische Tierwelt, die mit der ebenso wilden wie reizvollen Landschaft eine natürliche Einheit bildet, die in Afrika seinesgleichen sucht. Massentourismus kennt man hier noch nicht.

Visa-Anträge zur Diplomatischen Vertretung in 53175 Bonn, Mittelstraße 39. Tel. 0228-376811.

Impfungen gegen Hepatitis A, Polio, Tetanus, sowie Malariaprophylaxe werden dringend empfohlen. Gelbfieber- und Cholera-Impfnachweis wird von Reisenden aus Infektionsgebieten verlangt.

Nur 15 Meter trennen uns von dem Riesen
Satt und träge sind Krokodile nicht immer
Wer ist hier wohl der Chef?
Lasst uns bloß in Ruhe fressen, sonst...

Das Luangwa Valley
Unzählige Mäander prägen die Flusslandschaft
Wenn nicht in Schleifen, dann im Zickzack
Der Luangwa, mal breit, mal schmal
Der Flug durch das Tal war ein tolles Erlebnis
Gewaltige Kräfte reißen Bäume und Büsche mit

Das im Osten Zambias gelegene Luangwa Valley, ein 700 Kilometer langer, westlich des Malawi-Sees gelegener Ausläufer des Afrikanischen Grabenbruchs, ist kaum besiedelt und bietet eine noch ursprüngliche Wildnis. Der im Grenzgebirge zu Tanzania entspringende Luangwa-Fluß, die Lebensader dieser Region, schlängelt sich in riesigen Mäandern mitten durch das bis zu 1000 Meter tiefe Tal.

Nach amtlichen Zählungen leben am Luangwa, dem krokodilreichsten Fluß Afrikas, auch an jedem Kilometer 48 Flußpferde, und die Wildtierkonzentration ist in diesem Gebiet wesentlich höher, als in anderen vergleichbaren Ländern.

Die wenigen Menschen im Luangwa-Tal sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die Grundnahrungsmittel (Reis, Maismehl, Gemüse, Fisch) sind vorhanden, bei Obst und Getränken (Wasser, Cola, Bier) kann es zu saisonbedingten Engpässen führen.

Für die wenigen Naturstraßen und Wege sind Allradfahrzeuge zu empfehlen. Hier gibt es kaum öffentliche Transportmittel. Entlang des großen Flusses verlaufen schmale Wege und Pfade und immer wieder kreuzen Fluß- und Bachläufe. Die Zambianer vermieten gerne ihre dafür gut geeigneten Fahrräder als Lastesel oder sogar zum Personentransport, aber auch nur mit Fahrer.

Das offizielle Zahlungsmittel heißt Kwacha (gesprochen: kwatscha). 1 Kwacha = 0,74DM (Stand Juni 1998). Im Hinterland gibt es wenige Banken oder Wechselstuben, deshalb sollte man für solche Touren genügend kleine Scheine in Landeswährung vorrätig haben. In den meisten Camps, Lodges oder Hotels bezahlt man in US$, oder mit den üblichen Kreditkarten. Fremdwährung kann in unbegrenzter Höhe eingeführt werden.

Man kann in Zambia individuell recht preiswert reisen, sollte aber, wie überall in Afrika, sehr viel Zeit und Geduld mitbringen. Die unvergeßlichen Eindrücke entschädigen für jegliche Strapazen und Unannehmlichkeiten. Für den der es sich leisten kann, stehen selbstverständlich auch Luxus Camps zur Verfügung. Tafika und Mwaleshi sowie eine handvoll anderer traumhaft ausgestatteter Camps bieten alles was das Herz begehrt und lassen keine Wünsche offen.

Hier ist nun leider schon Ende, ich könnte aber noch stundenlang weitererzählen! Wer mehr über meine Erlebnisse in Afrika wissen möchte, der setzt sich einfach mit mir in Verbindung.
Habt ihr nun Appetit bekommen?
Vielen Dank für das Interesse, sicherlich erhebt dieser Bericht nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aus diesem Grund warne ich vor Risiken und Nebenwirkungen.

...zurück zur Titelseite