Bahnfreunde RHEIN-NECKAR-PFALZ e.V.

Wir über uns: Das Bahnfreunde-Blättl, unsere Vereinszeitschrift

Unser "Bahnfreunde-Blättl" war unsere Verinszeitschrift und erschien zuletzt unregelmäßig. Durch das Internets verbreiten sich die Neuigkeiten aber viel schneller, als wir sie früher mit einer Zeitschrift bekannt machen konnten. Daher ist seit einigen Jahren kein Bahnfreunde-Blättl mehr erschienen. In den folgenden Abschnitten erhalten Sie einge Leseproben aus früheren Artikeln des Bahnfreunde-Blättl.


Verlängerung der Linie 7 zur Rheingoldhalle (aus Blättl 12/99)
  (rd) Wie im vorigen Blättl beschrieben, feierte die MVV am Wochenende des 25. und 26. September die Eröffnung der Streckenverlängerung von Neckarau West zur Rheingoldhalle. ...
... Die neue Strecke ist eingleisig, mit einer Ausweiche an der Unterwegshaltestelle "Tannhäuser Ring". Dort haben die Gleisbauer der MVV einmal wieder bewiesen, dass sie vor keinem noch so überflüssigen Knick im Gleis zurückschrecken. Entgegen der übrigen B-Linie wurden dieses Mal keine Gleisverschlingungen, sondern Weichen eingebaut. Da auch die Endschleife an der Rheingoldhalle im wesentlichen eingleisig ist und nur im Haltestellenbereich Platz für zwei Züge bietet, wird dem Fahrer am Tannhäuser Ring die maximal nutzbare Haltestellenlänge in der Endschleife durch eine Signalanlage angezeigt. Reicht diese für den Zug nicht aus, so muss er dort warten, bis ein Zug aus der Endschleife ausgefahren ist. Die Signalisierung der Strecke geschieht in der Regel automatisch, bei Bedarf können die Verkehrsmeister in der Funkleitstelle der MVV steuernd eingreifen. Die Übermittlung der Daten zu den Haltestellendisplays und von den Notrufsäulen geschieht erstmals drahtlos. Seit Fahrplanwechsel fahren die meisten Züge der Linie 7 bis zur Rheingoldhalle durch, lediglich in der vormittäglichen Schwachlastzeit wird der zehn-Minuten-Takt nur bis Neckarau West geführt; nur jeder zweite Zug fährt dann die komplette Strecke ab. An Schultagen wird die B-Linie außerdem von Verdichtungszügen befahren, die die Relation Neckarau West - Landesmuseum bedienen. Mit dieser Linie kommen auch planmäßig die Umbau-Achtachser der MVV auf die sonst nur von Stadtbahnwagen befahrene Strecke; gelegentlich ist auch mal ein alter Sechsachser dabei.
 
Unwetter am 02.06.1999 (aus Blättl 7/99)
  (hb, rd) Nach einem Unwetter, das um ca. 16:30 Uhr niederging, waren einige Straßenbahnstrecken in unserer Region nicht mehr befahrbar.
Besonders hart war die Mannheimer Innenstadt betroffen; dort war der Schienenverkehr kurzzeitig vollständig eingestellt. Im Bereich der Uni / Lindenhofüberführung hatten umstürzende Bäume die Fahrleitung beschädigt; neun Züge verschiedener Linien standen plötzlich ohne Strom da. Da das Ausmaß der Schäden sehr groß war, entschloß man sich, die Fahrzeuge aus dem stromlosen Abschnitt zu schleppen. Nach einigen Stunden Stillstand wurden der VBL-Rottenkraftwagen 010 und die OEG-Diesellok 350 von der MVV angefordert - es kam zu interessanten Kombinationen (010 schleppt OEG-Variobahn; OEG-Diesellok schleppt MVV-Doppeltraktion). Leider dürfte es kaum Fotos von dieser Aktion geben, denn wer nicht gezwungen war, vor die Tür zu gehen blieb sicher gerne zuhause. Die Fahrbeziehung Ma-Hbf - Uni war erst wieder am nächsten Morgen um 11:00 Uhr befahrbar.
Auch die RHB traf es, während am Depot keine Schäden zu verzeichnen waren stürzte in Ruchheim ein Baum von Süden her über beide Gleise. Dabei knickte auch Mast 13/27 um. Während sich nach der Zerlegung des Baumes und des Mastes die Oberleitung des nördlichen Gleises wieder in Ihre normale Position begab, blieb die Oberleitung des südlichen Gleises ca. 2m über dem Boden hängen. Um ca. 19:00 konnte somit die Strecke wenigstens eingleisig befahren werden
 
Auch auf "stillgelegten" Strecken fahren Züge (aus Blättl 4/99)
  (tozi) Diese Erfahrung musste am 9.2. ein Autofahrer machen. Auf der Strecke (Türkismühle) - Nonnweiler - Hermeskeil fahren nur noch selten Übergabezüge. Ein Autofahrer dachte, die Strecke sei stillgelegt und beachtete ein Andreaskreuz nicht. Und schon passierte es: die erste Fahrt 1999 auf diesem Abschnitt führte eine Diesellok der Baureihe 294 nach Hermeskeil, und diese erwischte den PKW prompt an einem Bahnübergang in der Ortslage Nonnweiler. Dieser Unfall macht uns wieder deutlich, wie unvorsichtig Autofahrer sind, wenn es um die Beachtung von Bahnübergängen geht. Dabei ist es so einfach: man bringt sein KFZ zum stehen, schaut nach einem Zug, und weiter geht die Fahrt.
 
Die MVG ist tot... (Aus Blättl 12/98)
  (rd) Im September hat eine lange währende Entwicklung ihren Abschluß gefunden: Mit der Auslöschung des Namens MVG - Mannheimer Verkehrs-Aktiengesellschaft - wurde dem Verkehrsbetrieb nun auch nach außen hin seine eigene Identität genommen. Dies hat eine lange Vorgeschichte und zeigte sich in verschiedenen Maßnahmen. Kennzeichnend war z.B. die Abschaffung des eigenen Logos: Einst hatte der bekannte, achtstrahlige Stern der MVG in seiner Mitte ein Speichenrad. Dieses durfte jedoch schon seit Jahren nicht mehr verwendet werden, und auf einigen Fahrscheinautomaten wurde die Mitte des Logos durch extra aufgeklebte, schwarze Punkte aus Folie abgeändert. Der Trend zeigte sich noch deutlicher, als seit der Inbetriebnahme der zweiten Serie Niederflurbusse die Fahrzeuge nur noch mit "MVV" beschriftet wurden. Und so gab es zwar ein Projekt "MVG 2000", aber die MVG erlebt das Jahr 2000 nun nicht mehr.
 
Neue Möglichkeiten mit dem Shopping-Ticket Rheinland-Pfalz/Saarland (aus Blättl 5/98)
  (rd) Das Shoppingticket gibt es nun schon eine ganze Weile, der Geltungsbereich wurde aber extrem ausgeweitet: Seit Mai gilt es auch auf allen Linien des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) und des Karlsruher Verkehrsverbundes. Es kostet jetzt 25,00 DM und gilt natürlich auch weiterhin in ganz Rheinland-Pfalz und im Saarland an einem Tag (montags bis freitags, außer feiertags) in allen Zügen des Regionalverkehrs der DB zu beliebig vielen Fahrten für zwei Erwachsene und drei Kinder. Allerdings muß die Sperrzeit beachtet werden: vor 9.00 Uhr morgens und zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr gilt es nicht. Mit der Ausweitung des Geltungsbereichs eröffnen sich natürlich viele neue Möglichkeiten für Ausflüge. Und für 10,00 DM Aufpreis dürfen auch InterRegios und D-Züge mit dem Shoppingticket benutzt werden.
 
Neue Schleifwagen: (Aus Blättl 12/97)
  (rd) Für drei Verkehrsbetriebe in unserer Region entstehen zur Zeit neue Schleifwagen. Als erster wird gerade der Wagen 214 der HSB fertiggestellt. Es handelt sich dabei um den ersten für die HSB gebauten Zweirichtungs-Sechsachser, der nach einer Umbauzeit von etwa einem Jahr vsl. Anfang 1998 in Betrieb gehen wird. Zwei weitere Fahrzeuge dieses Typs, nämlich die Wagen 215 und 217 hat die HSB an die MVG verkauft. Beide weilen noch im Umbau in der ZWM. Im Gegensatz zum Wagen 214, der eine Schleifeinrichtung von Schörling erhielt, werden die MVG-Wagen mit Schleifeinrichtungen der Firma Windhoff versehen.

Ebenfalls seit etwa einem Jahr befindet sich der Rastatt-Vierachser 73 der OEG im Umbau zum Schleifwagen. Er wird nach etwa achtjähriger Abstellzeit im Betriebshof Käfertal "nebenbei" umgebaut, wenn wichtigere Dinge anstehen werden diese zuerst erledigt. Inzwischen hat er ein umgebautes Drehgestell mit der Schleifeinrichtung erhalten, einige Fenster wurden geschlossen und das Spitzenlicht analog den Wagen 75 - 77 (357 - 359) auf Halogenleuchten umgebaut, doppelte Brems- und Schlußleuchten wurden nachgerüstet. Er wird künftig die Nummer 354 tragen.


Dies war ein ganz kleiner Auszug aus den Themen unseres Bahnfreunde-Blättl's.


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Seite erstellt von R. Dißinger
zuletzt geändert am 22.12.2007