Infoseite über die
Luisenring 49, D-68157 Mannheim
(Dies ist keine Veröffentlichung der OEG, sondern
eine Information des Vereins Bahnfreunde
Rhein-Neckar-Pfalz e.V.)
Die OEG bedient den Überlandverkehr zwischen den Städten Mannheim,
Weinheim und Heidelberg als nichtbundeseigene Eisenbahn mit 1000mm-Spurweite.
In den Städten Mannheim und Heidelberg gehen die Fahrzeuge der OEG auf
das städtische Straßenbahnnetz über. Die OEG-Linie 5 ist
eine Ringstrecke ("Rundfahrt"). Die ebenfalls OEG-eigene Strecke zwischen
Mannheim-Käfertal und Heddesheim wird im Auftrag der OEG von der VBL
/ MVV-Verkehr-Straßenbahnlinie 4 mit deren Fahrzeugen bedient. Zu diesem
Zweck müssen die Fahrzeuge für die Linie 4 nach der Eisenbahn-Bau-
und Betriebsordnung (EBO) ausgerüstet sein. Der traditionsreiche
Verkehrsbetrieb wurde im Jahr 2000 durch den MVV-Konzern aufgekauft (daher
der neue Firmen"name", der nur noch aus Abkürzungen besteht). Mit Wirkung
vom 01.03.2005 hat die OEG die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH mit der
Durchführung des operativen Geschäfts beauftragt.
Die Busse der OEG bedienen einerseits Stadtteile von Mannheim, aber auch
den Überlandverkehr nach Schriesheim und Wilhelmsfeld. Für den
Busverkehr innerhalb der Stadt Weinheim ist die OEG Auftragsnehmer des Weinheimer
Busunternehmens "webu".
| Eisenbahn: | Eine Linie | 5, DB-Kursbuchtabelle 669 | |
| Bus: | 9 eigene Linien | 41, 42, 43, 44, 46, 627, 628, 629, 630 | Auf allen Buslinien werden auch Subunternehmen eingesetzt |
| 8 Linien im Auftrag von webu | 631, 632, 633, 634, 635, 636, 637, 638 | ||
| OEG-Eisenbahnfahrzeuge, (Fotos auf Bildseite 12) | ||||
| Typ | Baujahr | Bauart | Nummern | Bemerkungen |
| Tw | Fuchs 1914 | 4x ZR | 2, 16 | abgestellt, Tw 16 Arbeitswagen, abgestellt |
| Tg | Fuchs 1928, 1949 | 4x ZR | 18, 20 | abgestellt |
| Halbzug | Fuchs 1928 | 4x+4x ZR | 45/46, 47/48 | 45/46 "Salonwagen" für Sonderfahrten, 47/48 Ersatzteilspender |
| Tw Fuchs | Fuchs 1954 | 4x ZR | 66 | abgestellt |
| Gt 8 Ra | Rastatt 1963 | 8x ZR | 81 | alte Farbgebung, kein planmäßiger Einsatz |
| Gt 8 | Düwag 1966 | 8x ZR | 82, 85 - 87 | Nr 92 und 93 abgestellt Die Düwag-Triebwagen Gt 8 sind untereinander zum Zugverband kuppelbar; 111 - 116 mit Klimaanlage |
| Gt 8 | Düwag 1969 | 8x ZR | 90 - 93, 96 - 97 | |
| Gt 8 | Düwag 1973 - 1974 | 8x ZR | 98 - 110 | |
| Gt 8K | Duewag 1988 - 1989 | 8x ZR | 111 - 116 | |
| V 6 | ADtranz 1996 - 1997 | 6x ZR | 117 - 122 | "Variobahn" mit Klimaanlage |
| RNV 6 | Bombardier 2003 | 6x ZR | 123 - 132 | "Rhein-Neckar Variobahn" mit Klimaanlage |
| RNV 6 | Bombardier 2006 - 2007 | 6x ZR | 133 - 142 | "Rhein-Neckar Variobahn" mit Klimaanlage |
| B 4 | Rastatt 1962 - 1963 | 4x ZR | 181, 193, 205 | 181 abgestellt, 205 Fahrradtransporter abgestellt |
| Diesellok | Gmeinder 1953 | B | 350 | für Bau- und Arbeitszüge |
| Ellok | OEG 1953 | Bo | 351 | elektrische Rangierlok im Betriebshof Mannheim-Käfertal |
| T 4 | Rastatt 1958 | 4x ZR | 71, 354, 355, 356 | 71 für Bau- und Arbeitszüge, alte Farbgebung; 354 Schleifwagen; 356 alte Farbgebung und abgestellt |
| T 4 | Rastatt 1963 | 4x ZR | 357 - 359 | Triebwagen für Bau- und Arbeitszüge |
| außerdem verschiedene Omnibusse, ausschließlich von Mercedes(/Daimler)-Benz (Evobus) |
Farbgebung der OEG-Fahrzeuge:
Traditionell waren die Busse und Bahnen der OEG in elfenbein mit grünen
Zierstreifen lackiert. Seit 1988 wurden fast alle Fahrzeuge in ein neues
Farbschema umlackiert: weiße Grundfarbe mit schrägen roten Streifen.
Außerdem wurden alle Ganzreklamen entfernt. Letzte noch im Einsatz
befindliche Fahrzeuge in der alten Lackierung sind der Triebwagen 81 und
die beiden Fahrradbeiwagen. Auch alle Busse der Subunternehmer tragen die
OEG-Lackierung.
Mit Gründung der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH werden auch die OEG-Fahrzeuge
nach und nach die Corporate-Identity des neuen Unternehmens erhalten; erste
Fahrzeuge sind die Achtachser 112, 113, 114 und 116 sowie die Variobahnen
133 bis 142.
| Externer Link zur OEG: Leider hat die OEG keine offizielle Hompage |
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Dies ist keine Veröffentlichung der OEG, sondern eine
Information
des Vereins Bahnfreunde Rhein-Neckar-Pfalz e.V.
Seite erstellt von Ralph
Dißinger
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