| Der Schienenverkehr in der Rhein-Neckar-Region kann gegliedert werden in: | |
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| Personennahverkehr auf Meterspur | |
Ein wesentlicher Teil des Nahverkehrs wird auf einem der
größten zusammenhängenden Schmalspur-Schienennetze in Deutschland
erbracht. Nicht weniger als fünf Verkehrsbetriebe sind daran angeschlossen,
nämlich die:
Zum 1. März 2005 haben sich diese 5 Unternehmen die Rhein-Neckar-Verkehr AG (RNV) gegründet und diese mit der Betriebsführung beaftragt.
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| Personennahverkehr auf Normalspur | |
| Die DB Regio AG fährt mit ihren Zügen in die Region.
Eine Hauptlast trägt dabei die im Dezember 2003 eröffnete S-Bahn
Rhein-Neckar mit ihren Triebwagen der Baureihe 425.2. Auch die meisten übrigen Strecken werden im Taktverkehr befahren (30- oder 60-Minuten-Takt). Auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz wurden in den zurückliegenden Jahren einige bereits stillgelegte Strecken wieder eröffnet - eine erfolgreiche Maßnahme, wie die Anzahl der Reisenden zeigt. Im Betriebswerk Ludwigshafen sind neben den schon genannten Triebwagen auch Triebwagen der Baureihe 425 in Regionalbahnausführung und Dieseltriebwagen der Bauriehe 628 beheimatet. Auf elektrifizierten Strecken bestehen die meisten Regionalzüge aus Triebwagen der Baureihe 425, aus Richtung Frankfurt, Trier und Stuttgarte erreichen auch Lokbespannte Züge mit den Baureihen 110, 111 und 146 das Rhein-Neckar-Dreieeck. Mittlerweile sehr selten sind die ehemaligen DR-Elloks der Reihe 143. Auf nicht elektrifizierten Strecken werden meist Triebwagen der Baureihen 612, 628 und 629 eingesetzt; nur noch wenige lokbespannte Züge verkehren mit der Baureihe 218. Die lange Zeit eingesetzte Baureihe 212 und die BR 213, die nur ein kurzes Gastspiel in der ersten Jahreshälfte 1999 gegeben hatte, sind seit Mitte 1999 leider nicht mehr hier vorhanden. Durch die Regionalisierung im Nahverkehr erhält DB Regio ernst zu nehmende Konkurrenz: Ein erstes Beispiel gibt die Eurobahn, ein Ableger der Bahngesellschaft Waldhof, auf der Strecke Alzey - Kirchheimbolanden. Schon seit langer Zeit betreibt die Südwestdeutsche Verkehrs-AG (SWEG) die Strecken von Meckesheim ausgehenden Strecken nach Aglasterhausen und Hüffenhardt. |
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| Personenfernverkehr | |
| Im Fernverkehr treffen sich die Züge der DB am Knotenpunkt
Mannheim Hbf. Von hier aus fahren ICE und IC-Züge in alle Teile
Deutschlands. Internationale Zugläufe existieren nach:
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| Güterverkehr | |
| Der Güterverkehr auf der Schiene wird hauptsächlich
durch Railion Deutschland (ehemals DB Cargo) abgewickelt. In Mannheim befindet
sich einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands. Der
angeschlossene Betriebshof der DB Cargo beheimatet Lokomotiven der Baureihen
140, 155, 185, 290, 294, 333 - 335 und 360 - 365. Aber auch die Baureihen
151, 152, 182, und 189 sind hier vor Güterzügen anzutreffen. Für ein beachtliches Aufkommen an Güterverkehr sorgt die hier ansässige Industrie; allen voran das Stammwerk der BASF AG in Ludwigshafen. Die BASF besitzt eine eigene Werksbahn, die nicht nur innerbetriebliche Aufgaben erledigt, sondern auch auf dem Netz der DB eigene Güterzüge fährt. Die Leistungen im Nahbereich um Ludwigshafen werden dabei durch die BASF-Eisenbahngesellschaft selbst erbracht; die Leistungen im Güterfernverkehr sind im März 2001 auf die neu gegründete Eisenbahngesellschaft "rail4chem" übergegangen, an der die BASF AG beteiligt ist. Weiterhin erwähnenswert sind zahlreiche Leistungen von anderen Eisenbahn-Verkehrsunternehmen, beispielhaft die Züge der Häfen- und Güterverkehr Köln (HGK), Eisenbahn Mittlerer Neckar (EMN), rail4chem oder der Schweizer Bundesbahnen SBB Cargo. |
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| Museumsbahn | |
| Leider nur eine einzige Museumsbahn gibt es in diesem großen Gebiet: die Strecke des "Kuckucksbähnel" zwischen Neustadt an der Weinstraße, über Lambrecht nach Elmstein. Auf dieser in den siebziger Jahren stillgelegten ehemaligen DB-Strecke fährt an mehreren Wochenenden im Jahr ein historischer Dampfzug aus dem Eisenbahnmuseum Neustadt in den Pfälzer Wald. Externer Link: Eisenbahnmuseum Neustadt | |
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Seite erstellt von R. Dißinger
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