| Worum geht's? | |
| Der historische Triebwagen Nr. 1122 der Rhein-Haardtbahn soll
wieder aufgearbeitet werden, nach Möglichkeit betriebsfähig. Nach
einer bewegten Geschichte ist der Triebwagen im Jahr 2001 von unserem Verein
angekauft worden. |
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| Letzter Stand der Aktion: | |
| Im Schlepp des RHB-Sechsachsers 1017 wurde der Tw 1122
am 6. Januar 2003 nach Ludwigshafen in den Betriebshof der VBL
überführt. Dort wurden die Motoren zur Überholung ausgebaut. Die eigentliche Überarbeitung der Motoren fand bei der Firma Brenner in Bürstadt statt - zwei Motoren waren so verschlissen, dass sie neu gewickelt werden mussten. Währenddessen wurden die Drehgestelle durch unsere Mitglieder zerlegt und ebenfalls überarbeitet. Zahlreiche Risse in der Schwekonstruktion wurden vone einem Fachmann neu geschweißt und die Schweißnähte geröntgt. Nachdem der Tw 1122 den Jahreswechsel 2003/2004 wieder in Bad Dürkheim verbracht hat, kam er Anfang 2004 erneut nach Ludwigshafen, wo die Drehgestelle komplettiert wurden. Nun steht die Aufarbeitung des Wagenkastens an. Dazu wurde der Wagen am 17. Mai 2004 mit einem Straßentieflader nach Blankenburg (Sachsen-Anhalt) gebracht, um dort im Rahmen einer ABM-Maßnahme aufgearbeitet zu werden. Gut ein Jahr später kam der Wagen am 28.06.2005 wieder zurück nach Bad Dürkheim, und was da zurückkam war ein fast "fabrikneues" Fahrzeug - die Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins Die Brücke e.V. (externer Link) haben bestens gearbeitet!!! Zur Vorstellung des Triebwagens für die Öffentlichkeit veranstalten wir am 10. Juli 2005 zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr ein Bahnhofsfest auf dem Gelände des Betriebshofs Bad Dürkheim Ost der Rhein-Haardtbahn. |
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| Bei der Rückkehr nach Bad Dürkheim | |
| Eine Auswahl von älteren Bildern: | |
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| Abgestellt in Bad Dürkheim | |
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| Der Führerstand |
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| Der Hersteller |
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| Die ausgebrochene Innenverkleidung gestattet einen Blick auf das hölzerne Gerippe des Triebwagens |
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| Sie hat schon lange nicht mehr geleuchtet |
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| Überführung nach Ludwigshafen: am Haltepunkt
LU-Ruchheim |
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| Überführung nach Ludwigshafen: Zwischenhalt in
Oggersheim |
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| Einrangieren im Betriebshof Ludwigshafen |
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| Aufgeladen auf dem Tieflader zum Abtransport nach Blankenburg |
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| Der LKW befördert eine wertvolle Fracht |
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| (Vorübergehendes) Abschiedsbild |
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| SOEBEN ERSCHIENEN: Der stärkste der Flotte - die Rhein-Haardtbahn und ihr Triebwagen 1122 |
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| Eine Broschüre, die auf 40 Seiten im Format 14,8cm x 21
cm die Geschichte des ältesten erhaltenen Triebwagens der RHB
nachzeichnet. Der Triebwagen 1122 steht heute im Eigentum unseres Vereins, und der Verkaufserlös aus dieser Broschüre dient ohne Abzug ausschließlich der Aufarbeitung dieses historisch wertvollen Fahrzeuges. |
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| verlegt im Selbstverlag der Bahnfreunde Rhein-Neckar-Pfalz e.V.,
Best-Nr: 122, Preis: 8,00 Euro (bei Einzelbestellung zzgl. 2,00 Euro
Porto und Verpackung) |
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| Betriebsdienst: | |
| Zwei Triebwagen wurden im Jahr 1939 von der Waggonfabrik Fuchs
in Heidelberg gebaut und von Siemens elektrisch ausgerüstet. Das
Schwesterfahrzeug (Tw 1121) wurde jedoch schon vier Jahre später durch
"Feindeinwirkung" zerstört, so dass der Tw 1122 heute ein Einzelstück
ist. Er stellt somit das letzte vorhandene Bindeglied zwischen den ersten
RHB-Fahrzeugen aus dem Jahr 1913 und den Gelenkwagen des Baujahres 1958
dar. Für sein Baujahr war der Wagen recht modern, mit einer Ausnahme: um Metall für "kriegswichtige Zwecke" einzusparen wurde sein Wagenkasten aus Holz aufgebaut und nur mit Blech verkleidet. Der Wagen war bis 1965 im regelmäßigen Personenverkehr der RHB eingesetzt. Mit Inbetriebnahme der Gelenkwagen 1013 bis 1018 wurde er zum Einsatz im Arbeitszug- und Reservedienst degradiert. Der letzte Einsatz dürfte Ende der Sechzigerjahre statt gefunden haben, ist aber leider nicht nachgewiesen. In den Siebzigerjahren wurden mindestens zwei Anweisungen, den Wagen zu verschrotten, nicht ausgeführt. Statt dessen wurde er in relativ komplettem Zustand als Lagerraum für Streusalz verwendet. |
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| Museumswagen | |
| Im Tausch gegen den Güterwagen 327 der OEG wurde Tw 1122 im März 1977 an das damalige Rhein-Neckar-Eisenbahnmuseum der Deutschen Gesellschft für Eisenbahngeschichte (DGEG) abgegeben. Er blieb er dort bis 1988, leider nur äußerlich ein wenig aufgearbeitet. 1988 wurde er nach Bad Dürkheim geschleppt, um an den Feierlichkeiten "75 Jahre RHB" teil zu nehmen. Im Juli 1989 gelangte er nach Viernheim zurück - da sich das Eisenbahnmuseum aber mittlerweile in Auflösung befand, wurde er umgehend nach Bruchhausen-Vilsen (bei Bremen) verbracht, wohin die DGEG ihre Fahrzeuge auslagerte. Als sich Pläne der DGEG für ein gemeinsames Kleinbahn-Museum mit dem Deutschen Eisenbahn-Verein (DEV) nicht verwirklichen ließen, sollte der Wagen verschrottet werden. Dies konnte durch Initiative unseres Vereins und die Kooperation der DGEG verhindert werden. Der Wagen kam nach Bad Dürkheim zurück und steht dort seit weiteren 5 Jahren abgestellt. | |
| Zukunft ? | |
| Glücklicherweise konnten wir den Wagen im Jahr 2001 von
der DGEG erwerben, so dass die zwischenzeitlich sehr verworrenen
Eigentumsverhältnisse nun geklärt sind. Aber den Wagen zu besitzen
ist nur ein geringer Teil unserer Arbeit, zum 90-jährigen Jubiläum
der Rhein-Haardtbahn sollen nun Taten folgen: Um den Triebwagen für die Zukunft zu erhalten, soll er nach Möglichkeit betriebsfähig aufgearbeitet werden. Dazu ist jedoch eine Menge Geld nötig, nach verschiedenen Kostenvoranschlägen ist ein Betrag von etwa 100.000,00 Euro nötig. Dieses Geld kann unser Verein nur etwa zur Hälfte aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellen. |
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| Zukunft !!! | |
| Speziell für die Aufarbeitung des Triebwagens 1122 haben wir ein Spendenkonto eingerichtet. Alle darauf eingezahlten Beträge werden ausschließlich dieser Aktion zu Gute kommen. Bitte machen Sie regen Gebrauch davon und unterstützen unser Vorhaben durch Einzahlung Ihrer Spende auf unser | |
SPENDENKONTO Nr. 946 434 Sparkasse Mittelhaardt - Deutsche Weinstraße BLZ 546 512 40 Kontoinhaber: Bahnfreunde Rhein-Neckar-Pfalz e.V. |
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Seite erstellt von R.
Dißinger
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