| Im Jahr 1982 beschaffte die OEG von den Stadtwerken
in Bielefeld vier gebrauchte Zuggarnituren. Sie waren von Düwag im Jahr
1962 gebaut worden und bestanden jeweils aus einem sechsachsigen Gelenktriebwagen
und einem vierachsigen Großraumbeiwagen. Als Einrichtungswagen waren
sie für den Betrieb auf der Strecke Mannheim Hbf - Heddesheim (damalige
Linie C) vorgesehen, weil dies die einzige Strecke der OEG war, die an beiden
Enden Wendeschleifen besaß. Die Züge wurden in der Wagenhalle
Edingen für die OEG umgebaut und die Inneneinrichtung wurde modernisiert.
Geplant war eine Einsatzdauer von ca. fünf bis acht Jahren. |
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| Die Fahrzeuge bewährten sich recht gut, waren
aber beim Fahrpersonal wegen ihrer etwas umständlichen Bedienung nicht
besonders beliebt. In den Jahren 1990 und 1991 wurden die beiden ersten
Züge (301+311 und 302+312) abgestellt. Die Züge 303+313 und 304+314
wurden noch bis zum Fahrplanwechsel im Mai 1993 benötigt. Aus Anlass
der bevorstehenden Abstellung veranstaltete unser Verein am 08. Mai 1993
eine große Sonderfahrt. Mit Zug 303+313 wurde die Stammstrecke befahren;
dann ging es mit Wagen 304+314 auf große Fahrt: von Käfertal auf
die OEG-Rundstrecke, über Weinheim und Heidelberg nach Neuostheim; von
dort über Mannheim und Ludwigshafen nach Bad Dürkheim. Auf der
Rückfahrt über LU-Rheingönheim befuhr der Zug noch einmal
die Strecke, die er schon zu Fußballspielen des SV Waldhof 07 bedarfsweise
bedient hatte. |
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| Kurz vor Viernheim OEG-Bahnhof |
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| Aussteigen zum Fotohalt in Großsachsen |
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| In der Ortsdurchfahrt Großsachsen fährt
der Zug dem Individualverkehr entgegen |
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| Überholung durch die Regelzüge in Schriesheim |
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| Im ehemaligen Güterbahnhof Heidelberg OEG -
dieser Streckenabschnitt wurde eine Woche später stillgelegt |
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| Abzweig von der OEG-Strecke in Neuostheim |
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| Auf der RHB-Strecke in Maxdorf |
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| RHB-Ortsdurchfahrt Ellerstadt |
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| Drei Wochen nach dieser Sonderfahrt endete der Einsatz
der "Bielefelder" bei der OEG. Die Züge blieben fünf Jahre in Viernheim
hinterstellt. Im Jahr 1998 wurden sie nach Arad in Rumänien verkauft,
wo man selbst den weitgehend ausgeschlachteten Wagen 302 wieder zum Leben
erweckte und wo sie heute immer noch vollzählig im Einsatz stehen. |