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bp1.gif (1539 Byte)SBahn.GIF (1107 Byte) Meinungen zum Umbau der Schwebebahn:

Die Schwebebahn, fast 100 Jahre alt, wird nun per Abriss saniert. So die Planung der WSW AG. Inwieweit die historischen Bahnhöfe gerettet werden können, steht noch nicht fest. Nach der vorläufigen Planung sieht es aber düster aus. Düster, wenn man individuelle Bahnhöfe im Jugendstil - gegenüber uniformen Glas-Stahl-Beton-Konstruktionen (ca.drei Varianten) - bevorzugt.

Beiträge zu diesem Thema sind an vielen verschiedenen Stellen im Internet, in der Presse und im Rundfunk geäußert worden. Ich möchte hier einige der kritischen Beiträge zusammenfassend darstellen. Die Äußerungen entsprechen daher auch nicht zwangsläufig der Meinung des Webmasters und sind weitestgehend chronologisch angeordnet..

Beitrag von Bernd Schlüter  im Rahmen des Forums "Rettet die Schwebebahn" in http://www.nrw.de

Das musste ja so kommen: Wenn die Schwebebahn erst abgerissen ist, wird der neue Wuppertal-Transrapid ganz sicher gebaut werden, gleichgültig, wie hoch der Preis dann auch geschraubt wird. Dafür wird das Wutgeheule der Bevölkerung dann Garantie sein.

Geliebt wurde das schwingende Ungeheuer nie, es wurde trotz Absicht nie nachgebaut, aber es war ein äußerst funktionables Verkehrsmittel. Mein Großvater, der den Bau noch erlebte, berichtete, dass es sogar als hässlich empfunden wurde.

Heute hat sich diese Empfindung stark gewandelt. Ich selbst kann den Jugendstilelementen des Lindwurms viel Reiz abgewinnen, diese passen mehr als erträglich zu der in der gleichen Zeit entstandenen Stadt und sind, das werden die Wuppertaler feststellen, ein Teil von ihr. Was an Landtagsstil und Gelsenkirchener Barock an die Stelle treten wird, kann keine Verbesserung bedeuten.

Ich habe bei der Rheinbahn in Düsseldorf Erkundigungen eingeholt, was hier Instandhaltung und Reparatur kosten. Es ist ganz unbeschreiblich, welche Zahlenjongliererei betrieben wird. Natürlich siegte das Neuanschaffungs -Verschrottungsmodell. Für Düsseldorf wurden mit Zustimmung der Grünen für Jahrzehnte verschlechterte Fahrpläne bei höheren Fahrpreisen bei Verminderung des minderen Personals (ich spreche von den Fahrern) festgeschrieben, dafür sorgten schon allein Aufsichtsratsposten.

Dass in Wuppertal eine ähnliche Politik betrieben wird, wurde mir von Angestellten bestätigt. Die Regierungspartei ist nämlich auch ähnlich, es ist die gleiche.

Dass die Firma Siemens / Duewag Aufträge braucht, um nicht weiter mit ihrer Wettbewerbsfähigkeit zurückzufallen, sehe ich als notwendig an. Dass dem aber ein funktionierendes Nahverkehrsmittel zum Opfer fallen soll, ist unverzeihlich. Am anderen Ort, im Kohlesubventionsverminderten Ruhrgebiet, sind Neuinvestitionen viel wichtiger, kann man nicht zunächst mal die lädierten Siemens - Achsen der brandneuen Görlitzer Doppeldeckerzüge instandsetzen (Garantie)? Der Nahverkehr im Ruhrgebiet ist miserabel.

Innovation an der Schwebebahn...

Das elastische Material der Schmiedestahlträger der Wuppertaler Schwebebeahn wird durch neues, kaum wechselfestes Material ersetzt. Stört es niemanden, dass darin ein Risiko steckt?

Warum hat man nicht einfach die Schwingungen des Schweberüstes gedämpft? Oder ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass dies nur mit einer geschwindigkeitsabhängigen Federcharakteristik an der Radaufhängung gelingen kann (breites Gestellschwingungsspektrum)?

 

Beitrag von Achim Raiser im Rahmen des Forums "Rettet die Schwebebahn" in http://www.nrw.de

"Darf ein Denkmal quietschen?!" Kommentar zur Sendung des DLF am 10.05.97, 8.10 - 10.00 Uhr

Das war mal endlich eine sehr schöne Hörfunkreportage zum Thema Schwebebahnabriss. Hier hat sich die Redaktion die Mühe gemacht, die Aspekte der Problematik von mehreren Seiten zu beleuchten, oder?

Einen faden Beigeschmack hatte die Sendung m.E. doch, wenn man die einzelnen Reportagen in Zusammenhang stellt, den aktuellen Stand der Problematik kennt und den Informationsgehalt und die Standpunkte mit der Realität vergleicht. Da wurde die "runde" Sendung doch etwas einseitig und wenig Informativ in Bezug auf den (guten) Titel.

Einige Fragen stellen sich mir nun zusätzlich, andererseits meine ich, dass bestimmte Fragestellungen bzw. Fakten nur bedingt korrekt dargestellt wurden.

  1. Welche Institution hat denn festgestellt, dass die Betriebsgenehmigung entzogen wird, wenn das Gerüst jetzt nicht neu gebaut wird? Diese Aussage wurde einfach so in den Raum gestellt und schürt insofern die Sorge um den Erhalt dieses Verkehrsmittels. Wer entscheidet hier eigentlich über die Betriebserlaubnis und wer kontrolliert die Sicherheitsaspekte?
  2. Wieso ist die Schwebebahn entweder modern (wenn modernisiert) oder "nur noch Museumsbahn"? Warum wird hier nicht gesagt, dass gerade auch die Bürgerinitiativen in Wuppertal die Bahn als modernes Transportmittel sehen und behalten wollen (aber mit den stilvollen historischen Bahnhöfen).
  3. Angsträume sind für manche Benutzer u.a. durch schlechte Beleuchtung und Aufstellung von Werbeflächen entstanden. Das wurde hier richtig dargestellt. Wieso kann aber nur ein neuer Bahnhof solche "Sicherheitsaspekte" beinhalten? Muss wirklich ein neuer Bahnhof gebaut werden, damit dann dort keine Plakatwand die freie Sicht verdeckt? Können die alten Bahnhöfe denn nicht auch gereinigt werden?
  4. Zwei Ausgänge pro Bahnsteig sind z.Zt. nur an den Hauptumsteigebahnhöfen Elberfeld Döppersberg/Hauptbahnhof sowie Barmen/Alter Markt zu finden. Dies wird sich, wenn man die Modelle der neuen Bahnhöfe betrachtet, auch nicht ändern. Diese Fragestellung des "zweiten Fluchtweges" wird also auch nach einem Umbau bleiben.
  5. Wenn die Schwebebahn früher schon denkmalgeschützt war, warum ist sie es heute nicht mehr? Dieser offen ausgesprochenen Frage hätte die Redaktion ruhig nachgehen können. So viele "Parteien" wurden interviewt, warum gibt es keinen Kommentar von Seiten der Wuppertaler Denkmalschutzbehörde zu dieser Aussage? Und warum ist diese Institution so lange untätig gewesen?
  6. Es ist durchaus, auch moralisch, korrekt, wenn Unterschriftensammler für das Bürgerbegehren mit dem Satz "Sonst wird die gesamte Bahn bis zu letzten Niete abgerissen!" für den Erhalt und das Bürgerbegehren werben. Die WSW sagen selbst, dass alle Träger abgerissen werden sollen! Dies ist somit keine unseriöse Panikmache. Im Gegenteil, hier wird offen gesagt, was die WSW und die Wuppertaler Printmedien im Verlauf von ca. 3 Jahren Stückchen für Stückchen an Information preisgegeben haben. Durch den langen Zeitraum und die sehr kleinen "Informationseinheiten" wurde jedoch der Eindruck vermieden, dass de facto ein totaler Abriss erfolgen soll!

Vielleicht kann eine "Nachbearbeitung" mit den aktuellen Fakten diese Verschiebungen geraderücken. In der Quintessenz wurde die Sendung sehr tendenziell pro-Abriss/Neubau, auch wenn die Verpackung in Einzelreportagen diesen Eindruck auf Anhieb nicht erkennen ließ. Es wurde z. B. überhaupt nicht auf die noch fehlenden neuen Wagen eingegangen, welche den Ausbau ja eigentlich erst erfordern. Dass die Gestaltung der Bahnhöfe Geschmacksache ist, ist doch jedem klar. Wie sieht es jedoch mit den Kosten aus? Ist es nicht günstiger, bestehende Bahnhöfe zu pflegen, statt neue zu bauen? Die Bahnhöfe sind doch kein Ex-und-hopp-Artikel. Die Funktionalität steht doch hier im Vordergrund, an zweiter Stelle die Ästhetik. Warum aber sollen die alten Haltestellen nicht mehr ausreichend funktionell sein?

Immerhin hat sich hier eine Redaktion viel Mühe gemacht, das Problem darzustellen. Leider hat sich der Reporter fast nur auf Quellen verlassen, die den "Ausbau" befürworten. Aber Mensch kann ja auch gerade aus Fehlern lernen ... Und in diesem Punkt hatte er Recht: die Emotion in Wuppertal ist sehr stark zu diesem Thema - pro wie kontra- , weshalb eine neutrale Darstellung der Fakten nahezu ausgeschlossen ist. In einem sind sich aber (fast) alle einig: Die Schwebebahn muss Wuppertal erhalten bleiben: als Transportmittel und Wahrzeichen der Stadt.

 

Beitrag von Achim Raiser im Rahmen des Forums "Rettet die Schwebebahn" in http://www.nrw.de

"Info zur Lage"

Am 26.05.97 wird in der öffentlichen Sitzung des Stadtrates über die Unterschutzstellung der Schwebebahn abgestimmt. Die dazugehörige Drucksache für die Ratsmitglieder sieht jedoch vor, eine ganze Reihe von Bahnhöfen, das Gerüst etc. durch Neubauten zu ersetzen. Jeder, der diesem Schildbürgerstreich beiwohnen möchte, kann dies und sollte dies tun, damit er später sagen kann: "Ich war dabei! Die Wuppertaler Stadtväter haben echt beschlossen, die Schwebebahn zum Abriss freizugeben und im gleichen Federstrich die Unterschutzstellung zu beantragen."

Wenn dies wirklich so passieren sollte, wird das eine kultur- und stadtpolitische Bankrotterklärung eines jeden einzelnen Ratsmitglieds sein. Danach kann dann der ganze Verein geschlossen zurücktreten, da die Wuppertaler in keiner Weise mehr Respekt vor diesen "Vertretern" zeigen werden. Wer so mit einem weltweit anerkannten Kulturgut umgeht, gehört nicht in den Stadtrat.

Doch es kann auch anders kommen. Die Sitzung kann auch mit dem Ergebnis ausgehen, dass die Schwebebahn als historisches Bauwerk und modernes Verkehrsmittel unter Schutz gestellt wird, ohne dass ein Abriss erfolgt.

Vielleicht wird hier dann endlich ein (unabhängiges) Gutachten über den jetzigen Zustand des Gerüstes angefordert. Das brächte die nötige Klarheit für die Abrissdiskussion.

Also, Montag, 16 Uhr Rathaus Wuppertal Barmen, öffentl. Ratssitzung. Hier wird vielleicht die endgültige Entscheidung fallen... Bis die Tage

 

Beitrag von Bernd Schlüter im Rahmen des Forums "Rettet die Schwebebahn" in http://www.nrw.de

Ich lese gerade zum ersten Male, man vergebe mir, in der ' Rheinischen Pest ', dass die Schwebebahn unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Das kann doch wohl nicht sein, dass die Politiker bei Unternehmungen lukrativer Art nicht vorgebaut haben ? Das fände ich ja wunderschön, wenn Vernunft einkehren würde und man sich auch den Bürgern gegenüber verpflichtet fühlte...

Allein, ich glaube nicht daran. Nach dem, was in Bonn in Punkto Bundestag- und Schürmannbau gelaufen ist, warum sollten Düsseldorfer Regierungskreise da nachstehen?

Wenn ich mich nicht irre, hat man doch bei der Nacht- und Nebelaktion gleich vorsorglich die Verträge unterschrieben. Es ist doch schwer, den Bürgern jetzt zu verkaufen, man wolle vorher die Öffentlichkeit zu Rate ziehen. Ich habe mir viele Schäden an der Bahn angeschaut, es ist schon hahnebüchen, wie man die Korrosion durch Nichtpflege in den letzten Jahren gefördert hat. An den höchsten Trägerprofilen hat man wohl nicht einmal nachgeschaut... Trotzdem, nicht das Gestell gehört erneuert, sondern nur die Radaufhängung der Wagen. Federkonstante: kleiner als 200.000 N/m mit aktiver Niveauregelung und aktiver Dämpfung.

Das lässt sich nur hydraulich, nicht mit Stahlfedern oder Luftbälgen bewerkstelligen, das geht nur hydropneumatisch. Nach Erneuern oder auch nur Schleifen der Schienen und einem neuen Laufradprofil herrscht dann absolute Ruhe für ein Hochgeschwindigkeitsfahrzeug, Zugfolge 10 Sekunden wäre kein Problem (geht nicht wegen des Aufenthalts im Bahnhof), das Gestell wäre für weitere Hundert Jahre gut.

Man sollte sich aber überlegen, ob man dann einen neuen Betreiber sucht, der auch einmal pflegt... Kosten würde das so gut wie nichts, aber da die Landesregierung ja, wie angekündigt, Vernunft, ich nenne es hier einmal Innovation, nicht unterstützt, siegt Gott Mammon...

Das einzig Originale der Bahn und damit eigentlich zu schützende, ist das Gestell mit allen Bahnhöfen. Den rückkehrenden Landesvater Rau würde ich bitten, zu schauen, ob finanziell alles in Ordnung war. Auskunft erwarte ich dazu keine.

 

Anschreiben an die Redaktion von "Nah dran" beim WDR Köln

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit mache ich Sie darauf aufmerksam, dass in Wuppertal die einzigartige SCHWEBEBAHN dem Abriss zum Opfer fallen wird - wenn nicht durch Medien und öffentliche Kontrolle das Vorhaben der Vernichtung dieses Stahlbaus aus der Jahrhundertwende in Frage gestellt bzw. diskutiert wird.
Leider ist bislang die Öffentlichkeitsarbeit in Wuppertal selber durch die Printmedien sowie durch die Betreiber des Abrissvorhabens (WSW und kurzfristiger Ratsbeschluss) sehr einseitig pro Abriss ausgefallen - alternative Erhaltungsansätze waren bislang nicht diskussionswürdig. Fest steht, dass 450 Mio. DM Steuergelder vom Land NRW für den Abriss mit einkalkuliert werden, da eine "neue" Schwebebahn geschaffen werden soll. Leider sind die Planungen der Betreiber noch nicht so weit, um ein Gesamtkonzept vorzulegen.

Vielleicht können Sie "von außerhalb" die Sachlage beleuchten. Ich weiß nicht, ob die Redaktion von "Nah dran" dafür zuständig ist.

Im Falle des Abrisses und des Scheiterns des Neubaus (40 Mio. DM Differenz-Beträge könnten die Wuppertaler Stadtwerke AG nicht zusätzlich aufbringen) wäre der Verlust des Image-Trägers und Wahrzeichens von Wuppertal bestimmt ein Thema!

Einige Wuppertaler sind jedoch der Meinung, dass der Verlust im Vorfeld verhindert werden kann, z. B. durch Renovierung statt Rekonstruktion. Wenn Sie Interesse an weiteren Informationen bzw. am o. g. Thema haben, können Sie sich bitte kurz bei mir melden. Ich kann Ihnen dann Kontakte zumindest zu den entsprechenden Bürgerinitiativen bzw. sachkundigen Einzelpersonen vermitteln, welche für den Erhalt bzw. eine Renovierung plädieren und auch umfangreiches Infomaterial gesammelt haben.

und die Antwort darauf vom 17.03.97:

Sehr geehrter Herr Raiser,
vielen Dank fuer Ihren Hinweis. Wir haben Ihre Informationen an den Kollegen Enno Hungerland von der Redaktion "Feature" weitergeleitet. Er ist in Wuppertal geboren und wohnhaft - kennt also somit die Geschichte. Wir werden das Thema besprechen. Herr Hungerland wird sich nach Ostern bei Ihnen melden...

Anmerkung: Zu dem versprochenen Kontakt kam es leider nicht, da Herr Hungerland leider in Wuppertal wohnt. Daher kann er sich laut Auskunft der Redaktion nicht als neutraler Beobachter mit dem Thema befassen. Die Redaktion legte daher das Thema wohl ad acta.

 

Beitrag von Bürgerinitiative Rettet die Schwebebahn e.V. im Rahmen des Forums "Rettet die Schwebebahn" in http://www.nrw.de

Neueste Informationen über den Abriss und Neubau der Wuppertaler Schwebebahn finden Sie unter der URL http://home.wtal.de/rettetdieschwebebahn

Jüngste Entwicklung:
Landgericht Wuppertal erlaubt unserer Bürgerinitiative zu behaupten, die Schwebebahn falle einem Subventionsbetrug zum Opfer (Urteil vom 07. April 1999). Lediglich der Begriff "Korruptionsbahn" dürfe die Bürgerinitiative nicht mehr verwenden.

Die Bürgerinitiative und die Stadtwerke haben beide Berufung beim Oberlandesgericht in Düsseldorf gegen das Urteil eingelegt. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Burkhard Stieglitz: "Wenn die Stadtwerke weiterhin die Gutachten unter Verschluss halten, wonach angeblich das Gerüst 'marode' sein soll, gehen wir notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht. Der Abriss ist ein Subventionsbetrug, denn der Ausbau der Schwebebahn fand bereits in den 80er Jahren statt. Hier wird ein intaktes Verkehrsmittel und ein Welterbe der Menschheit mutwillig zerstört."

Die vollständige Beweisführung findet sich in den Publikationen, Flugblättern und Klageerwiderungen der Bürgerinitiative, die sämtlich unter der obigen Internet-Adresse der Bürgerinitiative "Rettet die Schwebebahn!" e.V. abgerufen werden können.

Schlagzeilen der neuesten Entwicklung:
-zum Absturz der Schwebebahn: Staatsanwaltschaft kann kein Sicherheitskonzept der Stadtwerke feststellen
- nach 2-jähriger Bauzeit sind erst 15% der Strecke neugebaut
- hohe Verluste der ausführenden Firma lavis nähren Gerüchte um deren bevorstehenden Zusammenbruch
- die geplante einmonatige Stillegung des Schwebebahnverkehrs im Sommer 99 entfällt und damit auch der für diese Zeit geplante durchgängige Ausbau der Schwebebahn
- es fehlen die "grünen" Prüfstempel für eingebaute Stahlteile
- WSW-Vorstand verlangt Ausbau der falschen Bauteile
- Weiterbau vorerst bis Herbst 1999 gestoppt

Bürgerinitiative kündigt für den Sommer den Beginn einer öffentlichen Kampagne auf Straßen und Plätzen der Stadt an unter dem Titel: "Subventionsbetrug zerstört die Schwebebahn!"

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