bp1.gif (1539 Byte)SBahn.GIF (1107 Byte)Konzept zur kostengünstigen Erhaltung der historischen Bahnhöfe

Ja, es gibt ein alternatives Konzept. Dies wurde zwar - oder gerade - nicht von den WSW entwickelt, sollte m. E. aber doch überdacht werden.

Die Bahnhöfe sind nicht so fest mit dem Gerüst verbunden, wie man vielleicht glauben mag. Sie sind quasi eingehängt und haben separate Stützkonstruktionen, welche nicht im gleichen Maße wie das Gerüst der Korrosion unterliegen. Daher hat ein schlauer Mann sich folgendes überlegt:

Wenn man den Bahnhof aus dem Gerüst aushängt (Krane dazu gibt es) und auf separaten Stützen provisorisch parkt (kein Problem), dann kann der gesamte Bahnhof in ein Unterteil und ein Oberteil getrennt werden. Je nach Bedarf kann er dann noch weiter zerlegt werden. Die einzelnen Abschnitte könnten dann auf einem Tieflader z. B. nach W-Heckinghausen zum alten Straßenbahndepot transportiert und dort saniert werden (kein Problem, oder?). Die so renovierten Teile würden auf gleichem Wege wieder zurückgebracht und montiert werden können. In der Zwischenzeit wäre dann auch wesentlich einfacher das neue Gerüst an der Station vorbei erneuert worden.

Wieso wird diesem Vorschlag nicht nachgegangen?

1. Weil neue Bahnhöfe schon geplant wurden.

2. Weil neue Bahnhöfe so vielleicht günstiger wären als eine Renovierung.

3. Weil die Schwebebahn unter Denkmalschutz steht. Ein alter Bahnhof könnte dann nicht mehr so leicht verändert werden - ein neuer schon.

4. Weil kein Konzept zur Integration von Aufzügen, z. B. in die z. Zt. zu Lagerräumen umfunktionierten Wartebalkone, vorliegt.

Diese Gegenargumentation ist rein hypothetisch, wie der Alternativvorschlag auch. Die WSW tragen zu dieser Frage kaum etwas bei. Es wäre aber schön, wenn hier mehr schlüssige Erklärungen von der Seite der Bauträger kämen.

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