bp1.gif (1539 Byte)SBahn.GIF (1107 Byte)Die wirtschaftliche Zukunft gemeinsam gestalten

Aus dem Einführungsbeitrag zur konstituierenden Sitzung des Zukunftsforums Wuppertal am 30. August 1996 von Hans Kremendahl

"... Eine dritte, logisch notwendige Stufe der Technologiepolitik möchte ich Technologieplattformförderung nennen. Unter einer Technologieplattform verstehe ich ein Projekt, das in einer Stadt oder Region realisiert wird, und das geeignet ist, mehrere am Standort vorhandene Technologiefelder zu integrieren und zur Anwendung zu bringen. Für so manches junge Technologie-Unternehmen bedeutet das den direkten Schritt von der Entwicklungsförderung zu öffentlichen oder privaten Aufträgen. Die Einführung moderner Verkehrsleitsysteme, die Modernisierung des Entsorgungskonzepts für eine Stadt, in Wuppertal beispielsweise ein Großprojekt der Stadtwerke AG wie die Modernisierung der Schwebebahn, sind solche Beispiele für Technologieplattformen dann, wenn sie in ausreichender Weise das Angebot der örtlichen Wirtschaft aufgreifen und dieser Aufträge erteilen. Export, auch von Know-how, ist gut und richtig. Für die Standortentscheidung gerade technologieorientierte Unternehmen und für die Entwicklungschancen von jungen Gründerunternehmen ist es jedoch zwingend erforderlich, auch in der Standortregion Absatz für ihre Produkte und Verfahren zu finden. An dieser Stelle wird auch deutlich, daß Wuppertaler Wirtschaftspolitik über die Stadtgrenzen hinausgreifen muß, daß wir unsere gemeinsame Region, das Bergische Land, in den Blick nehmen und mit unseren Nachbarstädten auf das engste kooperieren müssen. Ich freue mich beispielsweise darüber, daß die Wuppertaler Stadtwerke AG dies erkannt und vor allem in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft solche Kooperationen erfolgreich begonnen hat. ..."

Schade nur, dass hier bei dem Umbau der Schwebebahn keine oder kaum eine Firma aus Wuppertal beteiligt wurde - außer den WSW.

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