38 cm Geschützturm der Küstenbatterie Vara
| Das noch existente 38 cm Geschütz der Batterie Vara. ( Eingang hinten links ) |
Die Batterie Vara besaß 3 Geschütze des oben abgebildeten Typs und die darunter gelegenen Bunkeranlagen. Zusätzlich gab es ein weiteres Geschütz in einer großen verbunkerten Kasematte. Die Geschütze wurden 1940 von Krupp in Essen produziert und sind vom gleichen Typ, der auch in der Bismark verwendung fand.
Hier die technischen Daten :
Geschützmodell : SKS/34
Kaliber : 38 cm
Gewicht des Turmes : 337 to
Gewicht einer Panzergranate : 800 kg
Gewicht einer Sprenggranate : 800 kg
Gewicht einer Siegfried-Granate : 500 kg
Feuergeschwindigkeit : 1 Schuß/min
Besatzung pro Geschütz : 52 Mann
Besatzung der Batterie Vara : rund 600 Mann
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Blick auf den Drehkranz des 38 cm Turms in seiner verbunkerten Stellung |
Mit großer Pulverladung und Siegfriedgranate erreichte dieses Geschütz eine Mündungsgeschwindigkeit von 1050m/sec Nach 120 Sekunden war die Reichweite von 55 km erreicht. Mit normaler Ladung und einer 800 kg Granate erreichte diese in 103 Sekunden die Rechweite von 42 km und konnte hier noch Panzerungen von 22 cm durchschlagen. Auf 20 Km Entfernung wurden Panzerungen bis 42 cm durchbrochen.
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Geschützturm von seitlich vorn |
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Mündung mit Zügen und Feldern |
Beeindruckend sind die Abmessungen des Turmes auch dann, wenn man sich im Inneren befindet.
| Das mannshohe Verschußstück und das 38 cm Geschützrohr im Turminneren |
Granate und Treibladung auf einem Schienenwagen im Turm |
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