Haarausfall

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Alopezie

Die lokale Alopezie zeichnet sich durch den flächenweise vollständigen Haarverlust aus. Die Flächen sind typischerweise kreisförmig und variieren im Durchmesser von einem bis zu zehn Zentimetern. Interessanterweise können auch die Nägel beteiligt sein, so daß die freie Seite Wülste, Vertiefungen oder Spalten bekommt.

Bei der Alopezia totalis erleidet das Kopfhaar plötzlichen oder allgemeinen Haarverlust, der zu vollständiger Glatze führt, das Körperhaar bleibt erhalten. Bei der Alopezia areata universalis wird alles Haar am Körper verloren, einschließlich der Scham-und Achselbehaarung, Augenbrauen und Wimpern.

Telogener Haarausfall zeichnet sich durch geringeren Haarverlust als bei der Alopezie aus. Er folgt einer akuten Erkrankung, Operationen oder Schwangerschaft und kann auch durch schlechte Ernährung, extreme Diäten, Blutverlust oder schweren, psychischen Streß entstehen.

Alopezia medikamentosa erscheint nach der Einnahme zytotoxischer Drogen, wie z. B. Thalliumkomponenten oder nach Überdosierung von Vitamin A.

Die häufigste Form des nicht - narbenbildenden Haarausfalls ist die Alopezia androge­netika, wozu die männliche Glatzenbildung und die diffuse Lichtung des Haares bei der Frau gehört. Bei Männern ist der Haarausfall im lateralen!_ frontalen Bereich oder am Scheitel familiär bedingt. Bei Frauen führt der Zustand eher zur Lichtung des Haares als zu Haarausfall und betrifft den frontalen und parietalen Bereich, vollständige Glatzenbildung ist eher selten.

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Haarausfall
Freitag, 16. März 2012