Das Eichsfeld ist das nordwestliche Randgebiet des Thüringer Beckens. Es wird durch Wipper und Leine in zwei Landschaften geschieden.

 
Das obere Eichsfeld im Süden ist eine etwa 450 m hohe Muschelkalkfläche, im Höhenzug Dün bis 517 m hoch; meist kleinbäuerliche Betriebe, mit Viezucht und Ackerbaubetrieb. Der Hauptort ist Heiligenstadt.
 
Das untere Eichsfeld im Norden ist eine Buntsandsteintafel mit Zeugenbergen aus Muschelkalk. Es ist mit den Ombergen bis 538 m hoch. Es ist klimatisch mehr begünstigt. Hier gibt es gute Ernten, es werden Getreide, Tabak, und Obst angebaut. Der Hauptort ist Duderstadt.

 
Das Eichsfeld gehörte seit Ende des 13. Jahrhundert zum Erzbistum Mainz,
1803 - 1806 zu Preußen,
1806 - 1815 zum Königreich Westfalen,
1815 - 1945 zu Preußen,
1945 kam es zu einer Teilung des Eichsfeldes. Der Kreis Duderstadt wurde dem Land Niedersachsen und die Kreise Worbis und Heiligenstadt, sowie die Eichsfelderdörfer des Kreises Mühlhausen dem Land Thüringen eingegliedert.Aus dieser Zuordnung resultierte die Spaltung des Eichsfeldes, nachdem es im Jahre 1949 zur Gründung der Bundesepublik Deutschland und der DDR, zur Spaltung Deutschlands in die in zwei Staaten gekommen war.Erst am 3. Oktober 1989 dem Tag der Wiedervereinigung kam es nach über 40 Jahren wieder zur Einheit des Eichsfeldes.

 
Heinemann
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