"Das schöne Dorp" im Bergischen Land
 
Nachdem ich auf den vorhergehenden Seiten die Heimat meiner Stammväter (Thüringen, Eichsfeld und Dingelstädt) beschrieben habe, möchte ich auch ein wenig über Lüttringhausen schreiben. Ich wohne seit 25 Jahren im Dorp und fühle mich hier sehr wohl. Die nachfolgenden Ausführungen stammen aus diversen Quellen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Sollten Sie Anregungen haben, was man in diese Seite noch aufnehmen kann, lassen Sie es mich bitte wissen.
Herzlichen Dank.


 
Woher kommt der Name Lüttringhausen ?

Der Name ist älter als die ältesten Urkunden. Der Name wird im Laufe der Zeit vielfach abgewandelt, u.a.Luthelminchusen, Lutilminchusen (1310/16), Lutterkausen, Lutterkusen (1365), Luttriynkhusen (1502), Luttringhausen (1542) und spater: Lüttringhausen. 1189 gehört Lüttringhausen zur Grafschaft Berg, und ab 1240 sind für hunderte von Jahren die Bottlenberger, deren letzter männlicher Sproß, 1824 starb, die Lehnsherren Lüttringhausens. Die Bottlenberger hatten als Inhaber des Patronats über Lüttringhausen das Recht, die hiesigen Pfarrer zu berufen; das Lüttrinhauser Herrengut vergab Engelbert von Bottlenberg an Unter-Lehensleute. Deren Gegenleistung: bei Aufgebot der Bergischen Ritterschaft mußten sie ihm mit Pferd und Harnisch folgen.

Die Gemeinde und ihre Orstteile

Lüttringhausen heute ein Stadtteil Remscheids ist erst durch die Eingemeindung 1929 mit Alt-Remscheid verbunden worden.Die äußeren Geschicke der Gemeinde wurden vom Mittelalter bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Politik der Grafen und Herzöge des Landes Berg bestimmt.


 


Luftaufnahme von Lüttringhausen 1986

 

Ursprünglich eine Großpfarrei, in deren Bereich sich nach und nach die Städte Lennep und Ronsdorf, der Amtssitz Beyenburg mit der Schloß- und Klosterfreiheit gleichen Namens und das adelige Dorf Lüttringhausen herausbildeten, nahm diese zunächst die ganze östliche Hälfte des bekannten Wuppervierecks ein. Begrenzt wurde sie im Norden und Osten von dem großen Wupperbogen, mit Krebsöge als südlichstem, Beyenburg als nordöstlichstem und der Einmündung des Marper Baches als westlichstem Punkt. Im Westen lief die Grenze den Marper Bach hinauf, sprang von dessen Quelle über den Lichtscheid früher Winkenburg genannt, zur Quelle des Gelper Baches, folgte diesem bis zur Mündung in den Morsbach, lief diesen hinauf bis zur Einmündung des Goldenberger oder Guldenbachs, folgte diesem bis zu seiner Quelle im Gebiet des heutigen Remscheider Ostbahnhofs. Von hier aus lief die die Südgrenze des Sprengels nach Osten über die Wasserscheide zwischen Diepmannsbach- und Eschbachtal, etwa in Richtung der heutigen Lenneper Straße, bis zu den Quellen der Udelschen Beek und des Panzerbachs, die beide dem Lennepebach zuflossen, um dann diesem bis zur Mündung in die Wupper bei Krebsöge zu folgen. Die einzelnen Ortsteile sind aus der nachfolgenden Karte ersichtlich.
 


 

Nachdem die Seite Lüttringhausen mit der Zeit sehr umfangreich geworden war, habe ich mich im November 1999 entschlossen die Seite in mehrere Kapitel zu gliedern. Die einzelnen Seiten können über nachfolgende LINKS aufgerufen werden.
 


Quellen:
Stadt Remscheid: (Stadtarchiv)
Stursberg,E.Erwin: Alt- Lütringhausen. Remscheid 1950
Stursberg,E.Erwin: Remscheid und seine Gemeinden. Remscheid 1969
Harhaus,Helmut: Lüttringhausen heute
Lütringhauser Heimatbund
Lüttringhauser Anzeiger
Täglicher Anzeiger Lüttringhausen
Neue Lüttringhauser Zeitung

Wirtschaft

 
Vereine
Kirche
Historie

 
Verschiedenes

 
Heinemann
Vorwort
Stammbaum
Thüringen
Eichsfeld
Dingelstädt
Remscheid
Nachfahren
Briefkasten