Historische Daten
12. Jahrhundert
Erwähnung eines Hofes (Rs-Rath) bei Haddenbach im Besitz des Stiftes Essen.
Um 1150
Erste Erwähnung von Lennep und Lüttringhausen im Heberegister der
Abtei Werden an der Ruhr.
1173/89
Graf Engelbert von Berg schenkt den Johannitern zu Burg an derWupper die Kirche
zu Remscheid mit ihrer Ausstattung, den dritten Teil des Zehnten und andere Einkünfte.
Um 1230
Lennep wird befestigt und erhält Stadtrechte
Um1400
Beginn der Nutzung der Wasserkraft zum Betrieb von Eisenbahnen, Hammerwerken, Schleifkotten
und Walkmühlen in Remscheid, Lüttringhausen und Lennep.
Um 1500
Lennep ist als Tuchmacherstadt bekannt.
1563
Die Sadt Lennep wird bei einem Brand fast völlig zerstört, ist aber nach einigen
Jahren weitgehend wiederaufgebaut.
1723
Das obere Dorf Remscheid mit Kirche und Schule wird durch einen Brand zerstört.
1726
Wiederaufbau der Kirche
1733
Das Dorf Lüttringhausen brennt mit Kirche und Schule nieder.
Schneller Wiederaufbau.
1746
Die Stadt Lennep wird durch einen Großbrand vernichtet. Schleppender Wiederaufbau.
1805
Wirtschftlicher Tiefstand. Übergang des Landes Berg an Napolion und Errichtung
des Großherzogtums Berg.
1808
Beseitigung der Unterschiede von Stadt und Land. Aufhebung der bisherigen
Privilelegien der Stadt.
1813/15
Nach der Niederringung Napolions wird das Großherzogtum Berg zwei Jahre als
Generalgouvernement verwaltet, fällt dann an Preußen und wird Bestandteil
der preußischen Rheinprovinz.
1827
Errichtung einer Privat-Mittelschule in Remscheid; 1849 als höhere Bürgerschule
von der Stadt übernommen; Weiterentwicklung zum Realgymnasium (Ernst-Moritz-Arnd-
Schule) und zum naturwissenschaftlichen Gymnasium (Leibnizschule).
1831
Inbetriebnahme der ersten Dampfmaschine in der Lenneper Tuchindustrie. Errichtung
einer zweiklassigen sogenannten Realschule (Rektoratsschule) in Lennep; später
städtische höhere Bürgerschule; Weiterentwicklung zum Realgymnasium (Röntgenschule).
1835
Errichtung einer Privat-Töchterschule in Lennep; seit 1873 städtisch; wurde Lyzeum; später mit dem Realgymnasim (Röntgenschule) verbunden.
1845
Gründung der Remscheider Feilenhauerinnung als erster Berufsverband der
heimischen Metallindustrie.
1848
Inbetriebnahme der ersten Dampfmaschine in einem Hammerwerk.
1853
Errichtung einer Privat-Töchterschule in Remscheid; seit 1885 städtisch;
wurde Lyzeum und Oberlyzeum; heute Gertrud-Bäumer-Schule.
1854
Inbetriebnahme der ersten Remscheider Groß-Dampfschleiferei an der Wendung.
1860
Angliederung eines Walzwerkes; Weiterentwicklung zur "Bergischen-Stahl-Industrie"
1856
Errichtung der ersten Remscheider Gußstahlfabrik durch
Arnold und Reinhard Mannesmann.
1883
Anlage der Wasserleitungen und Kanalisationsanlagen durch die Städte Remscheid und Lennep.
1886
Erfindung der nahtlosen Röhren durch die Brüder Reinhard und Max Mannesmann
in Remscheid.
1889
Baubeginn der Remscheider Eschbachtalsperre, der ersten Trinkwassertalsperre
Deutschlands; Inbetriebnahme 1891.
1893
Inbetriebnahme eines städtischen Elektrizitätswerkes und einer stadteigenen
elktrischen Straßenbahn, der ersten Westdeutschlands und der steilsten
Adhäsionsbahn überhaupt in Remscheid.
1894
Anlage von Wasserleitungen in Lüttringhausen und deren Anschluß an das Lenneper
Versorgungsnetz. Baubeginn der Müngstener Eisenbahnstrecke (Höhe 107m) und der
Bahnstrecke Remscheid - Solingen; Fertigstellung 1897.
1906
Aufnahme der ersten fabrikmäßigen Herstellung von Edelstahl im "Glockenstahlwerk" von Richard Lindenberg in Remscheid.
1907
Anschluß der Remscheider Straßenbahn an die neu errichtete Straßenbahnlinie
Wermelskirchen - Remscheid - Lüttringhausen - Halbach der westdeutschen Eisenbahngesellschaft;Übergang dieser Linie durch Kauf an die Stadt Remscheid 1922.
1923/24
Während des "Ruhrkampfes" französische Besatzung in Remscheid.
1929
Eingemeindung von Lennep und Teilen von Lüttringhausen nach Remscheid.
Im einzelnen setzte sich die Stadt Remscheid nach der Eingemeindung zusammen wie folgt:
Bestand von Alt-Remsched 3164 ha 79055 Einwohner
Zuwachs von Lüttringhausen1444 ha 9277 Einwohner
Zuwachs von Lennep 1736 ha 14463 Einwohner
Zuwachs von Ronsdorf 76 ha ---- Einwohner
Zuwachs von Cronenberg 22 ha 104 Einwohner
Zuwachs von Wermelskirchen 14 ha ---- Einwohner
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Groß-Remscheid am 1.August 1929 6456 ha 102899 Einwohner
1932
Eröffnung des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep.
1943
Zerstörung des Stadtkegels und schwere Schäden in mehreren Außenbezirken
durch Luftangriff.
1945
Bestzung des Stadtgebietes durch Amerikaner, die bald durch eine britische Besatzung
abgelöst wurde. Ende der Besatzung 1952.
1958
Inbetriebnahme des Autobahnhofes "Friedrich-Ebert-Platz" als neue zentrale
Drehscheibe für den Innerstädtischen Verkehr.
1969
Stillegung des Straßenbahnbetriebes.
1971
Eröffnung der Alleestraße als Fußgängerzone und Einkaufszentrum.
1975
Eingemeindung von Bergisch Born. Eröffnung der Sporthalle und des Gartenbades im
Schul- und Sportzentrum Hackenberg.
1986
Eröffnung des Allee-Center.
1988
Flugzeugabsturz in de Stockder Straße.
1989
Ofizielle Einweihung der Remscheider Berufsfeuerwehr in Überfeld.
Einweihung der Sporthalle West in Reinshagen.
1995
Abschaffung der "Doppelspitze", Reinhard Ulbrich wird erster hauptamtlicher
Oberbürgermeister der Stadt Remscheid.
Altoberbürgermeister Willi Hartkopf wird erster Ehrenbürger der Stadt Remscheid
nach dem 2. Weltkrieg.
1996
Erweiterung des Allee-Centers wird eingeweiht.
1998
Die Stadt hat am 31.12.1998 124.030 Einwohner, davon 20.215 Ausländer (16,3%)
Quelle: Stadt Remscheid