XXXI. ABBILDUNG
Diese Rosen wurden aus der Karibischen See nach Surinam gebracht. Sie wachsen dort sehr gut. Morgens, wenn sie sich öffnen, sind sie weiß und nachmittags rot, und am Abend fallen sie wieder ab. Auf diesen Rosen, wie auch auf den kleinen Limonenbäumen Fol. 17, findet man solche weißen, mit braunen Flecken verzierten Raupen, wie eine auf dem Blatt sitzt. Sie fressen die Blätter. Ich habe sie vom 26. bis zum 30. August damit gefüttert, als sie sich festmachten und zu grauen Puppen wurden, aus denen am 14. September 1700 zweierlei Tagfalter schlüpften, der eine gelb und schwarz, der andere dunkelgrün auf der Innenseite, die Hinterflügel sind auf der Außenseite braun und mit gelben, blauen und roten Flecken verziert. Ansonsten waren sie auf die gleiche Weise gezeichnet. Dieser Baum ist die Rosa Sinensis, die von Ferrarius in seinem Florum Cultura beschrieben und die zu Recht von Tournefort Ketmia sinensis fructu rotundo genannt wird. Groß ist die Zahl der Namen, mit denen dieses Gewächs von verschiedenen Autoren bezeichnet wird. Diese sind alle bei den anderen zu finden in meiner Flora Malabarica unter dem Namen Alcea arborescens japonica, pampineis foliis Subasperis flore multabili, sive colorum mutante Breyn. Prod. 2.