LII. ABBILDUNG
Das sind Äpfel von Chinabäumen, die in Surinam sehr hoch wachsen, so hoch wie die größten Apfelbäume in Europa. Die Blätter sind glänzend grün. Die Blüte ist weiß und von starkem Duft, die Frucht orange-gelb und von sehr angenehmem Geschmack. Die Raupen, die ich auf diesen Bäumen fand, fressen deren Blätter. Sie sind grün mit einem gelben Streifen über dem ganzen Körper. Auf jedem Glied haben sie vier runde orange-gelbe Korallen, die rundum mit Härchen besetzt sind. Am 18. Februar haben sie ein ockerfarbenes Gespinst gemacht, wie unten eines zwischen den Stielen liegt. Am 11. März schlüpften daraus schöne große Eulenfalter. Sie haben auf jedem Flügel einen Fleck wie aus moskowitischem Glas. Sie waren schnell im Fliegen. Drei Tage danach legten sie zehn weiße Eier. Diese Raupen findet man häufig. Sie werden so dick, dass sie rollen. Sie treten dreimal im Jahr auf. Sie spinnen einen starken Faden, was mich auf den Gedanken brachte, dass es gute Seide gäbe. Ich habe deshalb einige gesammelt und sie nach Holland geschickt, wo sie für gut befunden wurden. Wenn sich also jemand die Mühe machen würde, diese Raupen zu sammeln, so würde das gute Seide geben und einen guten Gewinn erbringen. Dies ist der Aurantium Olysiponense von Ferrarius und der Malus Arantia Lusitanica Horti Reg. Paris.