LIX. ABBILDUNG
In den Gewässern von Surinam wächst eine Art von Kresse, die dicke, glatte, saftige Blätter hat. Der Stengel ist gelblich-grün mit hellroter Blüte. Man verwendet die Kresse als Spinat oder Salat. Zu dieser Wasserkresse passt zum Abschluss meines Werkes nicht schlecht ein Wassertier oder eine Kröte, wobei das Weibchen seine Jungen auf dem Rücken trägt und es ihre Gebärmutter auf dem Rücken entlang hat, worin es den Samen empfängt und weiterentwickelt. Wenn die Eier zur Reife gekommen sind, arbeiten sich die Jungen selbst aus der Eihaut heraus. Sie krochen nacheinander heraus wie aus einem Ei. Als ich das sah, warf ich das Weibchen mit seinen Jungen in Branntwein. Einige der Jungen waren erst mit dem Kopf, andere halb herausgekommen. Diese Kröten werden dort von den Schwarzen, die sie für eine gute Speise halten, gegessen. Sie sind schwärzlich-braun. Die Vorderfüße ähneln denen der Frösche, die Hinterfüße sind wie Entenbeine. Ich habe auch Muscheln vom Boden der See heraufholen lassen, um zu sehen, was für Tiere darin sitzen. Ich habe später sehr viele gehabt, in denen die Tiere noch lebend saßen. Ich habe verschiedene mit Gewalt herausgezogen und festgestellt, dass es eine Art von Krebsen war, doch von hinten waren sie Schnecken, die sich in die Muschel hineingedreht hatten. Tagsüber lagen sie still, doch in der Nacht machten sie ein leises Geräusch mit ihren Beinen und waren sehr unruhig.