Schlaue Sprüche |
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Irgendwo aufgeschnappt | Malen ist der Moment, wo etwas so vertraut ist, daß es fremd wird. |
Ernst Wilhelm Nay | Der Prozeß eines Kunstwerkes steht in den Sternen. |
Ich | Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen. |
Francis Picabia | Wir wollen, daß ein Bild zu einem Mittel wird, unsere Empfindungen in ihrem reinsten Zustand auszutauschen, daß es Ausdruck dessen ist, was in unserem innersten Wesen am wahrsten ist. |
Paul Gauguin | Denken Sie an den musikalischen Part, den von nun an die Farbe in der modernen Malerei spielen wird. Gleich der Musik ist sie Schwingung und dazu befähigt, vom Unbestimmtesten ausgehend das Allgemeinste in der Natur zu erreichen: ihre innere Kraft. |
August Macke | Meine liebste Beschäftigung aber nach wie vor ist es, das herrliche Licht mir in die Augen fließen zu lassen, wie es hinfällt, auf den frischen Boden, ihn violett färbt, einem Grashalm über den schlanken Rücken läuft. |
Paul Cézanne | Alle Formen in der Natur lassen sich auf Kugel, Kegel und Zylinder zurückführen. Man muß mit diesen Grundelementen beginnen, dann wird man alles machen können. |
Willi Baumeister | Die materielle Substanz des Kunstwerkes, das gestaltete Material, gibt dem Kunstwerk nicht nur den Leib der Erscheinung, sondern bildet zusammen mit dem Geistigen die Synthese jedes Werkes. |
Vincent van Gogh | Es ist im Malen etwas Unendliches. In den Farben sind verborgene Dinge von Harmonie oder Kontrast, Dinge, die durch sich selber wirken, und die man durch kein anderes Medium ausdrücken kann. |
Pablo Picasso | Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, die dank ihrer Kunst und Intelligenz einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln. |
Robert Filiou, 1973 | Wenn es stimmt, daß die Information über das Wissen der gesamten modernen Kunstforschung größer ist, als irgendein einzelner
Künstler jemals verstehen könnte, dann ist das Konzept der Avantgarde überholt. Wer kann mit seinem unvollständigen Wissen schon sagen, wer vorne ist und wer nicht. |
Douglas Adams, 1985 | Die Funktion der Kunst ist es, der Natur den Spiegel vorzuhalten, und es gibt einfach keinen Spiegel, der groß genug wäre. |
