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Elektroporation von E.coli

 

Die Elektroporation ist eine effiziente Methode zum Transfer von DNA in gram-negative und gram-positive Bakterienzellen. Die Methode beruht auf der Beobachtung, daß kurze Hochspannungspulse "Löcher" in der Zellhülle verursachen, durch welche dann exogene DNA in die Zelle aufgenommen werden kann. Die zu transformierende DNA muß sich zur Vermeidung eines elektrischen Durchschlags in einer weitgehend von Ionen befreiten Lösung befinden. Bei gram-positiven Bakterien kann man die Transformationseffizienz bei der Elektroporation noch erhöhen, indem man bei der Anzucht der Zellen Substanzen zusetzt, die den Zellwandaufbau schwächen (Glycin, Tween 80, Isonikotinsäurehydrazid) . Diese Zellen müssen dann in der frühlogarithmischen Phase geerntet und für die Elektroporation aufbereitet werden. Alle Elektroporationen wurden mit dem Gene PulserTM-Gerät (inklusive "Pulse Controller" und "Capacitance Extender") von BIO-RAD durchgeführt.

Herstellung elektrokompetenter E.coli-Zellen:

Elektroporation: