Rasterkarten in Layer aufteilen
Landkarten in gängigen Rasterformaten lassen sich mit Hilfe von
Bildbearbeitungsprogrammen in einzelne Layer (Ebenen) aufsplitten, um
diese z.B. in andere Anwendungen zu übernehmen (Überlagerung
mit Satelliten-Bildern oder anderen Kartengrundlagen). Die einzelnen
Layer lassen sich mit geeigneter Software auch vektorisieren.
Sofern man mit Rasterkarten arbeitet, die über ein Worldfile (tab, tfw, o.a.) georeferenziert
werden, ist eine erneute Kalibrierung der erzeugten "Layer" nicht
notwendig, wenn die Dimension (Breite / Höhe, Anzahl der Pixel)
der Landkarte nicht geändert wird.
Um eine Landkarte in mehrere Ebenen aufzuteilen, ersetzt man mit einem
Bildbearbeitungsprogramm nicht benötigte Informationen mit einer
einheitlichen Farbe (z.B. weiß). Zuvor sollte die Grafikdatei,
abhängig vom Inhalt, in 256 oder 16 Farben konvertiert werden, um
die Bearbeitung zu vereinfachen.
Um z.B. als Karteninhalt nur Gewässer zu erzeugen, werden alle
anderen Darstellungen (Höhenlinien, Straßen,
Waldflächen etc.) auf die Hintergrundfarbe gesetzt und die
"Gewässerkarte" als neue Datei gespeichert. Mit dem gleichen
Vorgehen lassen sich auch die Höhenlinien oder andere Elemente
freistellen und anderweitig verwenden. Setzt man diese Layer in fGIS ein, kann man sie teilweise transparent
schalten und so mit anderen Karten / Luftbildern überlagern.
Tipps zur TOP50
Mit dem GeogridViewer in der Version 2.x kann man das oben beschriebene
Verfahren sehr einfach durchführen, in dem man die Einstellungen
für die Kartenfarben verändert. Unter Einstellungen ->
Kartenfarben erreicht man das Dialogfeld und kann durch Doppelklick auf
einen "Farbeintrag" Änderungen durchführen. Um die
Änderungen in der Karte sichtbar zu schalten wählt man im
Diaglogfeld "Anwenden". Die durch den Nutzer definierten
Änderungen der Farbskala können als eigene Palette
gespeichert und jederzeit wieder geladen werden.
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Höhenlinien
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Gewässer
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Top200 (Straßennetz, Orte) mit Satellitenbild
überlagert
© Thomas Hasse
10.03.2005