Ländergrenzen für Satellitenbilder

Mit dem Coastline Extraktor lassen sich weltweit nicht nur Küstenlinien sondern auch Ländergrenzen und weitere Verwaltungsgrenzen erzeugen, die auf einem Satellitenbild angezeigt werden können. Sofern man keine Software besitzt, die das MapGen oder ArcInfo Format importiert, lassen sich die Daten mit den nachfolgenden Schritten verwenden.

Nach der Auswahl eines Gebietes auf der Karte oder durch Eingabe von Koordinaten, wählt man als Ausgabeformat "ArcInfo Ungenerated" und die gewünschte Archivart (zip). Nach dem Abschicken der Anforderung (SUBMIT - Extract the Coastline File) werden die gewünschten Daten erzeugt und zum Download bereitgestellt. Je nach Belastung des Servers und Menge der angeforderten Daten kann dies bis zu einigen Minuten dauern.

Nach dem Entpacken der Daten kann die dat-Datei mit dat2track in das txt-Format (Waypoint+) oder pcx5-Format konvertiert und in andere Programme geladen werden, um sie auf einem Satellitenbild darzustellen.

Mit wayp2shp können die Daten im Waypoint+ Format in das shp-Format umgewandelt werden, um sie mit fGIS anzuzeigen. Um die Grenzen mit einem Satellitenbild der NASA zu überlagern, müssen die geografischen Koordinaten der Grenzen noch in das UTM-System projeziert werden. fGIS stellt hierfür ein Tool (Werkzeuge -> Shapefile umprojizieren) zur Verfügung, wobei man die UTM-Zone definieren muss. Für die NASA-Bilder ergibt sich die Zone aus dem Dateinamen z.B. N-32-50_2000.sid für Zone 32 Nord.

Hinweis: arbeitet man mit Grenzen, die über eine UTM-Zone hinausgehen, ergeben sich Ungenauigkeiten und die Daten sind für die Nachbarzone erneut mit fGIS umzuwandeln.

© Thomas Hasse
18.02.05