Die "BILD"-Zeitung zur Einführung des Euros

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Autor: Helgo Ollmann
im September 1998

Aufrufe seit Januar 1999.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Die "BILD"-Zeitung

1.1 Auflage und Reichweite

1.2 Die gesellschaftliche Relevanz der "BILD"-Zeitung. Ein Rückblick

1.3 "BILD" in wissenschaftlichen Analysen

2 Chronologische Wiedergabe der Berichte und Kommentare zum Euro

3 Positionen der "BILD" zum Euro

3.1 Pro Euro

3.2 Nationalistisch

3.3 Der Euro und die Arbeitslosigkeit

3.4 Soziale Forderungen im Zusammenhang mit der Euro Einführung

3.5 Berichterstattung nach der Wahl des EZB-Präsidenten

Literaturverzeichnis

 

 

Einleitung

Sinn und Inhalt dieser Arbeit ist es, die Berichterstattung in der "BILD"-Zeitung, sowie die dort veröffentlichte Meinung zur Einführung des Euros in Deutschland wiederzugeben und zu untersuchen.

Im ersten Abschnitt wird die "BILD"-Zeitung vorgestellt. Um die Relevanz dieser Zeitung verstehen zu können, erschien es sinnvoll nicht nur die Art ihrer Verbreitung, ihre Auflage und Reichweite darzustellen, sondern um ihre oftmals gesellschaftlich polarisierende Machart verstehen zu können, einen geschichtlichen Rückblick zu wagen. Dies ist natürlich eine Gradwanderung am eigentlichen Thema und kann nur ansatzweise geschehen. Für eine weitere, intensivere Beschäftigung mit dem Phänomen der Bildzeitung werden in diesem Abschnitt Literaturhinweise gegeben.

Im zweiten Abschnitt wird die Berichterstattung und Meinung der "BILD" über, bzw. zum Euro über den Zeitraum vom 06.10.96 bis zum 11.05.98 chronologisch wiedergegeben und im dritten Kapitel diskutiert.

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1 Die "BILD"-Zeitung

1.1 Auflage und Reichweite

Die "BILD"-Zeitung erscheint Montags bis Samstags mit einer Auflage von 4,7 Millionen Exemplaren täglich. Sie erreicht damit 17,8% (11,3 Millionen) der deutschen Gesammtbevölkerung im Alter ab 14 Jahren. Die höchste Reichweite nach dem Haushalts-Netto-Einkommen erzielt sie mit 19,9% in der Einkommensklasse zwischen 2.500 DM bis unter 3.000 DM. Während "BILD" unter Menschen mit Abitur oder Studium 8,1% erreicht, sind es bei Hauptschulabgängern mit Abschluß und Berufsausbildung 23,9%. (MA´97/I zit. in BILD Anzeigenpreisliste Nr. 51)

Sonntags erscheint die "BILD am SONNTAG". "BILD" ist eine gesamtdeutsche Zeitung, die in Regionalausgaben erscheint. Die Auflage im bevölkerungsstärksten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, beträgt Montags bis Freitags 1 Millionen Exemplare.

Für Deutsche im Ausland, besonders für Urlauber, wird die "BILD"-Zeitung weltweit vertrieben. Auf Mallorca und den Kanarischen Inseln werden Auslandsausgaben gedruckt.

"BILD" ist eine Boulevardzeitung, d.h., sie wird nicht im Abonnement vertrieben, sondern an Kiosken, Bäckereien, Tabakläden, in sonstigen Geschäften und in Automaten verkauft. Vor nahezu jeder Fabrik und Haltestelle steht ein BILD-Zeitungsautomat.

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1.2 Die gesellschaftliche Relevanz der "BILD"-Zeitung. Ein Rückblick

Erstmalig erschien das Massenblatt am 24. Juni 1952 mit einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren. Für den Herausgeber Axel Springer war der in London erscheinende "Daily Mirror" das Vorbild, an dessen Grundmuster er anknüpfte. Sein redaktionelles Konzept für "BILD" war: Nachrichten, wenig Politik, Crime, kurze Geschichten und Bilder. (Naeher, Gerhard. 1991, S. 90, 92, 93).

Auch wenn Axel Springer "wenig Politik" in der "BILD"-Zeitung veröffentlichen wollte, war die Zielsetzung dieser Zeitung keinesfalls unpolitisch. Anläßlich der Einweihung des Axel Springer Verlagshauses in Berlin 1966 betonte Springer seine generelle politische Zielrichtung: "Wenn es in den vielen und unterschiedlichen Publikationen des Hauses Springer so etwas wie eine für alle verbindliche Linie gibt, würde ich sie nicht regierungstreu, sondern antikommunistisch nennen; (...)". (Springer, Axel. 1971, S.29). Der Antikommunismus in der "BILD" richtete sich nicht nur gegen die DDR-Regierung und die Staaten des Warschauer Vertrags, sondern auch gegen die linke und studentische Opposition in Westdeutschland. Mitglieder der studentischen Außerparlamentarischen Opposition (APO) wurden in polarisierender Sprache als "immatrikulierter Mob", "Politgammler" oder "Radikalinskis" bezeichnet. 1966 empfahl "BILD": "Polizeihiebe auf Krawallköpfe, um den möglicherweise noch vorhandenen Grips locker zu machen" (Lohmeyer, Henno. 1992, S.324) Als am 2. Juni 1967 der Student Benno Ohnesorg, der in Berlin an einer Gegendemonstration anläßlich des Besuchs des persischen Schahs teilnahm, von einer Polizeikugel getötet wurde, polarisierte die Springer-Presse, vor allem "BILD" und die Berliner Blätter "BZ" und "Morgenpost" weiter: "Wer Terror produziert, muß Härte in Kauf nehmen" (ebd., S.325).

Die gesellschaftliche Polarisation eskalierte im April 1968, als ein Arbeiter Rudi Dutschke, den die Springer-Presse als "Rattenfänger" bezeichnete niederschoß.

In Berlin kam es zu den schwersten Unruhen seit Bestehen der Bundesrepublik. Der Studentenbund "SDS" rief zu Aktionen gegen den Springer-Verlag auf, den er "als das Zentrum der systematischen Hetzkampagne gegen politische Minderheiten" (zit. in: Naeher, Gerhard. S. 236) bezeichnete. Noch am Abend des Attentats auf Dutschke kam es vor dem Berliner Verlagshaus zu Demonstrationen - die Auslieferung der Morgenausgaben der Springer-Blätter wurde blockiert. (Lohmeyer, Henno. S. 331)

In den darauffolgenden Tagen wurde in der gesamten Bundesrepublik, wo der Springer-Verlag Verlagshäuser, Redaktionen oder Druckereien hatte, demonstriert und Sperren errichtet, um die Auslieferung der Springer-Zeitungen zu verhindern. (Naeher, Gerhard. S. 237). Die veröffentlichte Meinung im Rundfunk der Bundesrepublik und in Publikationen wie "Der Spiegel" und "Die Zeit", sowie Gewerkschaften und Sozialdemokraten distanzierten sich von Springer. (ebd. S.238).

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1.3 "BILD" in wissenschaftlichen Analysen

So wurde die Relevanz der "BILD"-Zeitung durch die Studentenbewegung der späten sechziger Jahre erstmals verstärkt ins Bewußtsein gehoben und führte zu zahlreichen wissenschaftlichen Analysen, die vor allem die Macht des Springer-Verlags und seiner manipulativen Möglichkeiten im Zentrum hatten. Zu nennen sind hier die Arbeiten von Urs Jaeggi: "Macht und Herrschaft in der BRD", Jansen/Klönne: "Imperium Springer" und von Karl-Peter Arens, der der Frage der Manipulationsmöglichkeiten nachging. (Riedmiller, Thomas. 1988, S. 8)

Weiterhin zu erwähnen ist die Analyse der Berichterstattung der "BILD"-Zeitung über Arbeitskämfe, Gewerkschaftspolitik, Mieten und Sozialpolitik in von Erich Küchenhoff u.a. , die der "BILD" Verfälschungen in der Berichterstattung nachwies.

Besondere öffentliche Aufmerksamkeit fand Günther Wallraff, 1979, der unter dem Namen Hans Esser als Journalist bei "BILD" arbeitete und seine Beobachtungen und Erfahrungen über Berichterstattung und Berichtverfälschung bis hin zur reinen Berichterfindung in seinem Buch "Der Aufmacher" veröffentlichte.

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2 Chronologische Wiedergabe der Berichte und Kommentare zum Euro

Alle Artikel, die vor dem 17.04.98 wiedergegeben werden, wurden dem Online-Archive der "BILD" entnommen, alle danach erschienenden Artikel den Print-Ausgaben.

 

06.10.96

"Kohl: Geheimtreffen mit Gewerkschaftschef"

Bundeskanzler Kohl hatte sich mit dem Vorsitzende der DAG Issen getroffen. Der Kanzler habe "nach Monaten absoluter Funkstille (...) erstmals wieder einen hohen Gewerkschaftssekretär im Kanzleramt empfangen. Issen formulierte als eine Bedingung "für neue Gespräche zwischen Kohl und den Gewerkschaften, (...) es muß sichergestellt sein, daß die Erfüllung der Voraussetzungen zur Einführung der Euro-Währung nicht zu höherer Arbeitslosigkeit führt.

 

13.12.96

"Euro - die wichtigste Debatte im Bundestag"

"BILD" stellt das Zeichen für den Euro vor. "Ein E mit Doppelstrich - ähnlich wie £ oder $." Es wird betont, daß sich Regierung und SPD einig im Ziel einer Wirtschafts- und Währungsreform sind. Die Bedingung wird fettgedruckt: "mit stabilem Euro".

Bundeskanzler Kohl und SPD-Fraktionschef Scharping werden abgebildet und Positionen gegenüber gestellt:

"‘Allen Stürmen standhalten’ Kanzler Helmut Kohl: Er will die europäische Einigung ‘unumkehrbar’ machen." Und: "‘Ja zur gemeinsamen Währung’ SPD-Fraktionschef Rudolf Scharping: Er fordert mehr Engagement gegen die Arbeitslosigkeit."

 

30.12.96

"EURO"

"BILD" berichtet in der Rubrik Nachrichten mit dreizehn Zeilen: "Niedersachsens Ministerpräsident Schröder (SPD) hat mit einem Scheitern der Eurowährung gedroht." Warum und wie Schröder den Euro scheitern lassen will, berichtet "BILD" nicht, sondern stellt zwei andere Meinungen der Meldung entgegen: "Kanzleramtsminister Bohl (CDU): ‘Unverantwortliche Panikmache.’ Deutschland brauche den Euro, erklärte (...) Beck (SPD)."

 

19.02.97

"Bundesbank: Niedrigstzinsen kein Hindernis für mehr Beschäftigung"

"BILD" zitiert Bundesbankpräsidenten Tietmeyer, daß Niedrigstzinsen nicht zur Arbeitslosigkeit beitragen, sondern günstige Investitionsbedingungen schaffen. "Das ist auch ein wichtiger Beitrag zu einem guten Start des Euro."

 

17.03.97

"Wird Bonn den Euro Verschieben?"

Unter dieser Überschrift mutmaßt die Zeitung, ob "in Bonn in aller Stille bereits darüber nachgedacht [wird], die Einführung des Euro notfalls zu verschieben, falls die Stabilitätskriterien (...) nicht erfüllt werden können."

"BILD" stellt Äußerungen von Theo Waigel ("Einen weichen Euro wird es mit mir nicht geben") mit denen von Oskar Lafontaine, der laut "Spiegel" einen gewissen Spielraum in der Neuverschuldung sehe, gegenüber.

 

30.03.97

"Wegen Euro! Benzin 20 Pfennig teurer?"

In dem unter dieser Überschrift stehenden Artikel geht es weniger um eine geplante Benzinpreiserhöhung, sondern um die Erkenntnis: "Nur Staaten, deren Haushaltsdefizit (...) bei maximal 3 Prozent des Bruttoinlandproduktes liegt (...) können (...) den Euro einführen." Aber, so weiter unten: "Weil die Arbeitslosigkeit weiter steigt, kommen einerseits weniger Steuern in die Staatskasse, auf der anderen Seite steigen die Milliardenbeiträge, die für die Arbeitslosen gezahlt werden müssen." BILD verweist auf Pläne "aus dem Hause von Gesundheitsminister Seehofer", wonach "die Anschaffung für Kleidung und Möbel für Sozialhilfeempfänger künftig nur noch pauschal abgegolten werden" und diese "mehr gebrauchte Kleidung und Möbel" erhalten sollen. Weiter unten zitiert "BILD" CSU-Generalsekretär Protzner, daß es nicht einzusehen sei, daß ein Arbeitnehmer mit unterdurchschnittlichem Einkommen beim Zahnersatz zuzahlen muß, während der Sozialhilfeempfänger bei der Sanierung seiner Zähne nicht auf Kosten zu achten brauche. Protzner fordert daher, daß Sozialhilfeempfänger bei medizinischen Leistungen zuzahlen müssen.

 

01.04.97

In der Rubrik "Nachrichten" meldet "BILD", daß bei der Einführung des Euros, laut Ifo-Institut "Einsparungen durch Wegfall des Währungsumtausches von 0,8% des Bruttoinlandsproduktes der EU erwartet" werden.

 

27.05.97

"Klassenkampf & Religionskrieg in Frankreich und Europa?"

Professor Michael Wolffsohn schreibt unter diesem Aufmacher u.a.: "Großzügige Sozialpolitik heute ist den Franzosen wichtiger als die Gesundung der Staatsfinanzen morgen. Das bedeutet: Die Einführung des Euro ist gefährdet. Dabei sind jene Gesundung der Staatsfinanzen und der Euro die einzig stabile und dauerhafte Grundlage jeder Sozialpolitik." Wolffsohn fordert den Umbau des Sozialstaates, ohne jedoch Ansätze für diesen Umbau aufzuzeigen.

Daß rund 15% der Franzosen bei den vorgezogenen Parlamentswahlen die extreme Rechte gewählt haben, erklärt Wolffsohn damit, daß die Armen Frankreichs "die Konkurrenz der muslimischen ‘Ausländer’ vertreiben" wollen, die allerdings Inländer seien, da sie einen französischen Paß besitzen. Er schlußfolgert: "Nicht die Staatsbürgerschaft entscheidet über den Erfolg der Ausländerpolitik."

Wolffsohn befürchtet eine Polarisierung der französischen Gesellschaft: "Die Rechte mobilisiert gegen Islam und Morgenland im ‘christlichen Abendland’, und auch die Muslime gegen in die Offensive. Alarmzeichen!"

 

17.06.97

"EU-Gipfel Deutsche setzen sich durch!"

Der Konflikt, gegen den sich Kohl und Waigel durchgesetzt haben, benennt "BILD" wie folgt: "Frankreich hatte die Zustimmung zum Stabilitätspakt verweigert, wollte ein milliardenschweres ‘Beschäftigungskapitel’ verabschieden." Darüber, wie dieses "Beschäftigungskapitel" aussieht, berichtet "BILD" nicht, sondern nur, daß Kohl und Waigel "die teuren Beschäftigungsprogramme der Franzosen" ablehnen. "Der Kompromiß: Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wird als ‘Ziel’ mit in das Schlußdokument aufgenommen."

 

19.07.97

"Kohl: Der Euro kommt pünktlich"

"BILD" zitiert Äußerungen von Helmut Kohl, anläßlich seiner Sommer-Pressekonferenz. "Die wichtigsten Aussagen Kohls: (...) Arbeitslosigkeit: ‘Ich halte an dem Ziel fest, daß die Zahl der Arbeitslosen bis zum Jahr 2000 halbiert wird.’ (...) Euro: ‘Wir halten an den Kriterien für die Eurowährung fest. Deutschland wird die Kriterien erfüllen. Der Euro kommt zum vereinbarten Zeitpunkt.’"

 

17.01.98

"Der Euro kommt! Bleibt meine Rente sicher?"

"BILD" kommt zu dem Schluß, daß besonders ältere Menschen kein Vertrauen in den Euro haben, denn "sie verwechseln Währungsunion mit Währungsreform". Diese Angst sei unbegründet, denn "weder Rente noch Lebensversicherung werden durch den Euro geschmälert. (...) Auch nach der europäischen Währungsunion wird die Rente in Deutschland jedes Jahr an die deutsche Nettolohnentwicklung angepaßt."

 

17.01.98

"Darum brauchen wir den Euro"

Dieter Schulte, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes schreibt in dieser Ausgabe über die Einführung des Euros und kommt zu dem Schluß, daß der Euro Chancen für mehr Arbeitsplätze bietet, weil die Schwankungen der Wechselkurse wegfallen. Diese hätten in den vergangenen Jahren in der Exportwirtschaft Arbeitsplätze gekostet. Er fordert, daß die neue Währung nicht auf Kosten der Beschäftigten und sozial Schwachen gehen darf. "Soziale Einschnitte und Kürzungen, um die Kriterien zu erfüllen, sind mit uns nicht zu machen."

 

19.01.98

"Der Euro kommt! Brauche ich eine neue Hypothek?"

Fragt die "BILD" und antwortet mit nein, denn "Hypothekenverträge bleiben gültig". Auch bei Kaufverträgen, der Grunderwerbssteuer und den Grundbuch- und Notargebühren bleibt alles beim alten.

 

19.01.98

"Die Eurowährung muß stabil werden"

Oskar Lafontaine schreibt in dieser Ausgabe, daß die Währungsunion eine historische Chance für die europäische Einheit sei und somit im ureigensten Interesse Deutschlands liege. Er fordert einen europäischen Beschäftigungspakt, wozu auch die Harmonisierung der Steuern in Europa gehöre.

 

23.01.98

"Der Euro kommt! Muß ich Gedenkmünzen tauschen?"

 

23.01.98

"Der Euro muß langfristig stabil sein"

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber schreibt in dieser Ausgabe, daß der Euro langfristig eine Chance für Beschäftigung und Wachstum in Europa und Deutschland ist. Dies gelte aber nur, wenn er ebenso stabil wie die D-Mark sei, denn "wer weiches Geld in Kauf nimmt, hat am Ende Inflation und noch mehr Arbeitslosigkeit." Er fordert, "daß es im Euro-Land keine Ausgleichszahlungen für zu früh aufgenommene Länder gibt, die den harten Wettbewerb noch nicht mithalten können. Denn eine Transferunion ginge voll zu Lasten Deutschlands als größten Nettozahler der EU."

 

27.02.98

"Euro Die Wunderdroge"

Unter dieser Überschrift wird der Euro, wie ein Arzneimittel angepriesen:

"Wirkt gegen Inflation! Dank Euro sind die Preise so stabil wie seit 50 Jahren nicht mehr. Wirkt gegen Haushaltsdefizite! Dank Euro sparen heute selbst Italien, Portugal und Spanien pickelhart. (...) Aber die Arbeitslosigkeit? Auch dagegen beginnt der Euro zu helfen! Er schafft ein Geld und einen Wirtschaftsraum von Lappland bis hinunter zur Algarve. Dort überall zieht die Konjunktur endlich wieder an - und auch bei uns. Wunder-Euro, Euro-Wunder!"

 

(...)

 

17.04.98

"Deutsche Bank: 1,95 Mark für einen Euro"

"BILD" rechnet den Lesern vor, was ein Liter Benzin, ein Pfund Butter und ein Pils in der Kneipe kosten werden.

 

23.04.98

"Letzte Euro-Debatte im Bundestag - die D-Mark wird abgeschafft."

"BILD" weist seine Leser auf den "Höhepunkt heute im Bundestag: Das Rededuell Kohl/Schröder (ab 9.00 Uhr live in ARD, Phoenix, n-tv)" hin. Während Kohl die Euroeinführung als "ein tiefer historischer Einschnitt in die Geschichte des alten Kontinents" bezeichnet, zitiert BILD Schröder wie folgt: "Wir dürfen den Menschen nicht verschweigen: Die neue Währung wird kurzfristig noch mehr Jobs unter Druck bringen." Theo Waigel fällt wie anderen Politikern der Abschied von der D-Mark schwer und er erinnert sich an sein erstes selbstverdientes Geld: "Als Bub half ich meinem Vater bei der Ernte. Dafür gabs am Ende 50 Mark."

 

24.04.98

"Abschied von der D-Mark"

Kurz wird über das Abstimmungsergebnis im Bundestag berichtet. "(...) nur die PDS und einzelne Abgeordnete votierten mit nein."

Thema des Tages:

"Große letzte Rede im Bundestag - Danach stritten Kohl und Schröder über den Euro"

Tagesthema ist die Verabschiedung des ehemaligen Außenministers Genscher und die Debatte zur Abstimmung über die Einführung des Euros. "Stehende Ovationen für Ex-Außenminister Genscher (...) Dann war Schluß mit der Harmonie, die Eurodebatte wurde zum Schlagabtausch."

Kohl wird mit zwei Sätzen zitiert: "Ich bin sicher, daß die Zustimmung zum Euro - genau wie seinerzeit die Zustimmung zur D-Mark - kommt. (...) Der Euro ist in gar keiner Weise ein unkalkulierbares Risiko." Schröder wieß darauf hin, daß der Euro kein Garant für sichere Arbeitsplätze sei - dies sei "ein genauso großer Irrglaube wie das Versprechen von blühenden Landschaften vor vier Jahren." (Ein Bezug auf Kohls Äußerung zur die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage in Ostdeutschland.)

Nach "BILD" stieß die Eurodebatte nicht auf das Interesse aller Bundestagsabgeordneten: "Auf den hinteren Bänken lasen Abgeordnete derweil den Sportteil der Tageszeitungen (‘Berti Vogts: Unser Weg zur WM’) diskutierten über Model-Fotos in Illustrierten, verteilten Schoko-Küßchen."

Den Abschluß der Debatte wird wie folgt beschrieben: "Nach achteinhalb Stunden Debatte dann die historische Abstimmung. Um 17.55 Uhr verkündet Bundestagsvizepräsident Hirsch das Ergebnis: Der Bundestag beschließt die Abschaffung der D-Mark und die Einführung des Euro."

Kommentar:

"Euro Guter Start"

Den Beschluß des Bundestages zur Einführung des Euros kommentiert das Blatt als "gelungenen Start Deutschlands in das Zukunftsprojekt Euro". Kritik duldet das Blatt nicht: "Für Profilierungssüchtige und Wahlkampfmätzchen ist bei diesem wichtigen Thema jetzt kein Platz mehr.".

 

25.04.98

"Kohl und Schröder - Händeschütteln, dann ja zum Euro"

Zur Zustimmung des Bundesrates zur Einführung des Euros zitiert "BILD" Kohl: "Die gemeinsame Währung ist kein Patentrezept zur Schaffung neuer Arbeitsplätze". Zum Auftritt des Eurokritikers Biedenkopf schreibt das Blatt: "Bevor sein [Kohls] parteiinterner Gegner, Sachsens Regierungschef Biedenkopf, ans Pult trat, verließ der Kanzler den Saal. Biedenkopf: ‘Wie können die Menschen nur dann ins Euroland mitnehmen, wenn sie verstehen, warum.’".

 

02.05.98

"Wer wird Euro-Präsident? Duisenberg hat die Nase vorn"

Laut "BILD" stehen die meisten Länder, wie Deutschland hinter Duisenberg, während Frankreich Trichet favorisiert.

Kommentar: "Wenn heute in Brüssel auch noch der peinliche Postenschacher um das Amt des obersten Währungshüters beendet wird, sollte dem Erfolg des Euro nicht mehr viel im Wege stehen."

 

04.05.98

"Euro - der faule Kompromiß"

Im Leitartikel schreibt das Blatt: "Auf die Geburtsstunde fällt ein dunkler Schatten (...) Bis zuletzt hatte Frankreichs Präsident (...) versucht den Franzosen Jean-Claude Trichet durchzusetzen." und zitiert BDI-Präsident Henkel: "ein fauler Kompromiß!".

"Kreißsaal Brüssel - Protokoll einer Zangengeburt"

"Die Entstehung des Euro - es war eine Zangengeburt mit streitenden Chefärzten und einem Säugling mit Beulen und Schrammen". Protokollartig wird über die Konferenz berichtet. Der Artikel schließt mit einem Zitat von Bayerns Ministerpräsidenten Stoiber: "Der von Frankreich verursachte unseelige Streit wirft einen Schatten auf den Beginn der Währungsunion."

"Eurohüter Duisenberg - wem vertrauen wir unser Geld an?"

Duisenberg wird den Lesern vorgestellt. Unter einem Foto Duisenbergs steht: "Spricht perfekt deutsch: Der Niederländer Wim Duisenberg.". Es wird gefragt: "Wer ist der Mann, der den Euro so stark machen soll wie unsere Mark?". Die Antworten: "Sein Markenzeichen: der silbergraue Wuschelkopf. Der blitzgescheite Holländer (Staatsexamen "cum laude") sieht damit eher aus wie ein zerstreuter Professor, als ein knallharter Banker." Er habe als "Geizhals des Gulden" dafür gesorgt, daß ab 1982 die Inflationsrate in seinem Land von 6,6% auf unter 2% sank. Dennoch: "Duisenberg ist auch ein bißchen lockerer Holländer", denn "1994 soll er eine Sitzung des internationalen Währungsfond geschwänzt haben - um an einem Golfturnier teilzunehmen." "BILD" erwähnt, daß der dieses Turnier gewonnen habe.

Kommentar:

"Euro Desaster-Start"

Es wird beklagt, daß die Diskussion um das Amt des Präsidenten der EZB öffentlich geführt wurde: "Warum Zwietracht vor allen Augen? (...) Der Bürger sah leere Sprudelflaschen, schubsende Fotografen verstörte Politiker. Er sah Zoff!" "BILD" vermutet, daß dies eine negative Einstellung der Bürger gegenüber dem Euro zur Folge haben könne: "Der Bürger ging verstört ins Bett: Wird das neue Geld doch nicht so problemlos wie versprochen? Ein Alptraum der nicht so schnell weichen wird."

 

05.05.98

"Kann der Bürger wirklich nicht die Wahrheit vertragen?"

Das Blatt kritisiert die Wahl Duisenbergs: "Ein Mann steigt auf zum obersten Hüter der neuen Währung Euro. Laut Gesetzt läuft seine Amtszeit über acht Jahre. Der Mann ist 62 Jahre alt und meint niemand könne ihn hindern, ‘vorzeitig’ zurückzutreten. In Wahrheit muß der Mann verschwinden, um nach vier Jahren einen anderen Platz zu machen. Was tun die Politiker? Sie greifen zur Trompete und es schallt: ‘Erfolg’. (...) In der Politik muß immer die Sonne scheinen (...) Jeder Mißerfolg wird als Sieg verkauft."

"Chirac: Die Franzosen nennen ihn ‘Bulldozer’"

Als "Politik-Rambo" wird Frankreichs Staatspräsident bezeichnet, der bei der Entscheidung über den Chef der Europäischen Zentralbank "ohne Rücksicht auf Verluste seine Interessen" durchsetzte. Zur Untermauerung des Begriffes "Politik-Rambo" erwähnt das Blatt die französischen Atombombentests von 1995, die Auflösung der Nationalversammlung von 1997 "trotz einer satten Mehrheit", die "zur Katastrophe" führte - "seitdem muß er [Chirac] mit dem sozialistischen Premier Jospin regieren." und die Auflösung der Wehrpflicht "obwohl es bereits deutsch-französische Brigaden gibt!".

"Zahl des Tages"

Es wird erwähnt, daß die Inflationsrate Deutschlands mit 06% "die geringste unter den EU-Ländern" ist.

 

09.05.98

"... und plötzlich fühlt das Geld sich pappig an"

Dieser Artikel, der sich mit der Herstellung der Euro-Banknoten beschäftigt beginnt wie eine Meditationsübung: "Nehmen Sie einen Geldschein, schließen Sie die Augen und fahren sie über die Oberfläche. Schön rifflig... (...) Wie wird das aber, wenn die neuen Euro-Scheine kommen?". Während in Deutschland "das Papier fester - fast reine Baumwoll - und waschecht" ist, fabriziert Frankreich "ein ‘raschliges’ Papiergeld, das bei Benutzung ‘pappig’ wird." Verbraucher, die einen solchen (nicht deutschen) Schein in den Händen halten, werden glauben Falschgeld bekommen zu haben "und sagen: ‘Der fühlt sich so komisch an. Geben sie mir einen richtigen...’".

 

11.05.98

"Der erste Ärger um die Euro - Münzen"

Laut dem europäischen Verband für Verkaufsautomaten, sind "diese Münzen (...) eine Aufforderung zum Betrug". Der Grund für diese Behauptung ist laut "BILD", daß sich 20 und 50 Cent Stücke durch Gewicht und Größe kaum unterscheiden. "Viele Käufer könnten in Versuchung geraten, statt der 50- nur die 20-Cent-Münze zu nehmen."

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3 Positionen der "BILD" zum Euro

3.1 Pro Euro

Bis zur Ausgabe vom 04.05.98 "Euro-der faule Kompromiß" sind fast alle Berichte und Kommentare ausnahmslos dem Euro gegenüber positiv gestimmt. Euro-Gegner kommen fast nicht zu Wort, existieren quasi gar nicht.

Ausnahmen sind die Artikel:

30.12.96 "Euro", in dem berichtet wird, daß Schröder mit einem Scheitern der Euro-Einführung droht. Argumente, die dieses Scheitern rechtfertigen, werden jedoch nicht geliefert.

24.04.98 "Abschied von der D-Mark"

Es wird berichtet, daß die Abgeordneten der PDS, und einige andere im Bundestag gegen die Einführung des Euros stimmten. Argumente der Gegner werden nicht genannt.

25.04.98 "Kohl und Schröder - Händeschütteln, dann ja zum Euro"

Der Eurokritiker Biedenkopf wird mit dem Satz "Wir können die Menschen nur dann ins Euroland mitnehmen, wenn sie verstehen, warum." zitiert.

Mehr Kritik am Euro duldet "BILD" nicht:

24.04.98 "Euro Guter Start": "Für Profilierungssüchtige und Wahlkampfmätzchen ist bei diesem wichtigen Thema jetzt kein Platz mehr."

Ängste in der Bevölkerung vor dem Euro werden in Fragen formuliert:

17.01.98 "Der Euro kommt! Bleibt meine Rente sicher?"

19.01.98 "Der Euro kommt! Brauche ich eine neue Hypothek?"

23.01.98 "Der Euro kommt! Muß ich Gedenkmünzen tauschen?"

Diese Fragen werden ausnahmslos so beantwortet, daß Ängste vor dem Euro unbegründet sind.

Um den Lesern zu verdeutlichen, warum der Euro für Deutschland gut ist, läßt "BILD" hochrangige Menschen des öffentlichen Lebens, die die Einführung des Euros begrüßen, in Gastkommentaren zu Wort kommen:

17.01.98 Dieter Schulte: "Darum brauchen wir den Euro"

19.01.98 Oskar Lafontaine: "Die Eurowährung muß stabil werden"

23.01.98 Edmund Stoiber: "Der Euro muß langfristig stabil sein."

Anschließend erklärt "BILD" am 27.02.98 "Euro - Die Wunderdroge", die sowohl gegen Inflation, Haushaltsdefizit und Arbeitslosigkeit wirkt.

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3.2 Nationalistisch

17.06.97 "Eu-Gipfel Deutsche setzen sich durch!"

Gegen wen sich hier Deutschland durchgesetzt hat ist Frankreich. "Die teuren Beschäftigungsprogramme der Franzosen" wurden abgelehnt.

Frankreich erscheint in der "BILD" mehrmals als Gegner:

27.05.97 "Klassenkampf & Religionskrieg in Frankreich und Europa?"

05.05.98 "Chirac: Die Franzosen nennen ihn ‘Bulldozer’"

09.05.98 "... und plötzlich fühlt das Geld sich pappig an" Gemeint sind hier besonders die in Frankreich produzierten Banknoten.

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3.3 Der Euro und die Arbeitslosigkeit

Die Einführung des Euros wird nach Auffassung der "BILD" die Arbeitslosenzahl nicht erhöhen, sondern reduzieren:

19.02.97 "Bundesbank: Niedrigstzinsen kein Hindernis für mehr Beschäftigung"

Niedrige Zinsen tragen nicht zur Arbeitslosigkeit bei, sondern sind ein wichtiger Beitrag zur Einführung des Euro, zitiert "BILD" Bundesbankpräsidenten Tietmeyer.

19.07.97 "Kohl: Der Euro kommt pünktlich"

Kohl erklärt, daß die Zahl der Arbeitslosen bis zum Jahr 2000 halbiert werden und Deutschland an den Kriterien für die Eurowährung festhält.

17.01.98 "Darum brauchen wir den Euro"

In einem Gastkommentar erklärt der DGB Vorsitzende Dieter Schulte, daß der Euro Chancen für mehr Arbeitsplätze bietet, weil die Schwankungen der Wechselkurse wegfallen.

23.01.98 "Der Euro muß langfristig stabil sein"

Der bayerische Ministerpräsident Stoiber schreibt in einem Gastkommentar, daß der Euro langfristig eine Chance für Beschäftigung und Wachstum in Europa und Deutschland ist.

27.02.98 "Euro Die Wunderdroge"

Der Euro wirkt gegen die Arbeitslosigkeit, weil er einen Wirtschaftsraum und eine Währung in Europa schafft.

Stimmen, die einer Reduzierung der Arbeitslosenrate durch den Euro kritisch gegenüber stehen, kommen ab dem 23.04.98 zu Wort:

23.04.98 "Letzte Euro-Debatte im Bundestag - die D-Mark wird abgeschafft."

Schröder: "Wir dürfen den Menschen nicht verschweigen: Die neue Währung wird kurzfristig noch mehr Jobs unter Druck bringen." Warum dies so ist und welche Jobs unter Druck geraten, wird nicht vermittelt.

24.04.98 "Thema des Tages"

Schröder weist darauf hin, daß der Euro kein Garant für sichere Arbeitsplätze sei.

25.04.98 "Kohl und Schröder - Händeschütteln, dann ja zum Euro"

Kohl: "Die gemeinsame Währung ist kein Patentrezept zur Schaffung neuer Arbeitsplätze."

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3.4 Soziale Forderungen im Zusammenhang mit der Euro Einführung

06.10.96 "Kohl: Geheimtreffen mit Gewerkschaftschef"

Der DAG Vorsitzende Issen fordert, "daß die Erfüllung der Voraussetzungen zur Einführung der Euro-Währung nicht zu höherer Arbeitslosigkeit führt."

13.12.96 "Euro - die wichtigste Debatte im Bundestag"

SPD Fraktionschef Scharping spricht sich für den Euro aus und fordert "mehr Engagement gegen die Arbeitslosigkeit."

30.03.97 "Wegen Euro! Benzin 20 Pfennig teurer?"

Gesundheitsminister Seehofer fordert Sozialhilfeempfängern künftig für die Anschaffung von Kleidung und Möbeln nur noch eine Pauschale zu zahlen. Weiterhin sollen diese mehr gebrauchte Möbel und Kleidung erhalten.

CSU Generalsekretär Protzner fordert, daß Sozialhilfeempfänger bei medizinischen Leistungen einen Eigenbetrag leisten müssen.

27.05.97 "Klassenkampf & Religionskrieg in Frankreich und Europa?"

In einem Gastkommentar fordert Professor Michael Wolffsohn den Umbau des Sozialstaates. Gesundung der Staatsfinanzen und der Euro seien die Grundlage jeder Sozialpolitik. Er wirft Frankreich vor : "Großzügige Sozialpolitik heute ist den Franzosen wichtiger als die Gesundung der Staatsfinanzen morgen".

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3.5 Berichterstattung nach der Wahl des EZB-Präsidenten

04.05.98 "Euro der faule Kompromiß"

"Kreißsaal Brüssel - Protokoll einer Zangengeburt"

Stoiber wird zitiert: "Der von Frankreich verursachte unselige Streit wirft einen Schatten auf den Beginn der Währungsunion."

Im Kommentar beschreibt "BILD" den "Euro-Desaster Start" und ist erstmals dem Euro gegenüber kritisch eingestellt und befürchtet, daß die Bürger nun eine negative Einstellung zum Euro bekommen und sich fragen, ob es mit dem Euro "doch nicht so problemlos wie versprochen" wird.

Am 09.05.98 "... und plötzlich fühlt das Geld sich pappig an" transformiert "BILD" sein Unbehagen gegenüber dem Euro auf schlecht gedruckte Geldscheine aus französischer Produktion, die sich wie Falschgeld anfühlen.

Selbst die Euro-Münzen werden am 11.05.98 kritisiert:

"Der erste Ärger mit den Euro - Münzen".

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Literaturverzeichnis

 

Bild-Anzeigenpreisliste Nr.51

Lohmeyer, Henno. Springer: ein deutsches Imperium; Geschichte und Geschichten. Berlin: Ed. q, 1992.

Naeher, Gerhard. Axel Springer. Mensch, Macht, Mythos. Erlangen, Bonn, Wien: Straube, 1991.

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