Das Kastell Holten war der Ausgangspunkt für die Entwicklung der befestigten Stadt Holten.
| 1155-1184 | Der Landesherr Ewervin von Holte
errichtet die Holtener Burg auf einem Turmhügel, der im Sumpfgelände
aufgeschüttet worden war. Graben und Wall sichern den Hügel mit
Turm und Wohnbauten, die aus Holz und Lehm bestehen.
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| 1298 | Mechtild, die letzte derer von Holte heiratet den Grafen Engelbert II von der Mark. |
| 1307 | Graf Engelbert verstärkt die alte Anlage und errichtet einen neuen Bau aus Tuffstein. Diese Burg bestand aus einer Haupt- und Vorburg, die durch eine Brücke verbunden waren. Die Anlage war von Wassergräben umgeben und einem hohen Erdwall, dessen Reste bis heute erhalten sind. |
| 15. Jahrhundert | Das Tuffsteinmauerwerk ist so stark verwittert, dass es von innen und außen mit einer Ziegelschicht ummantelt wird. |
| um 1640 | Während des 30-jährigen Krieges wird die Burg fast völlig zerstört. |
| Ende 1700 | Die Burg wird auf den alten Grundmauern schlossartig aufgebaut. |
| 1838 | Das Kastell wird als Schule genutzt. |
| 1966 | Die Stadt Oberhausen reißt einen baufälligen Seitentrakt ab. |
| 1968 | Die Bürgerschützengilde Holten 1308 übernimmt das Kastell, renoviert es und baut es zu einem Gildenheim und einer Schießsportanlage aus. |
| Heute | Das Kastell ist Mittelpunkt in Holten für Veranstaltungen verschiedenster Art. |