Die
evangelische Kirche ist das älteste Gebäude in Holten. Sie wurde
von Mechthild von Holte gestiftet. Im Krieg wurde sie erheblich zerstört.
Die katholische Kirche
St. Johann wurde im Jahre 1875 eingeweiht. Im Jahr 2000 wurde das 125 jährige
Jubiläum gefeiert.
1155
errichtete der Landesherr von Holte ein von Wassergräben umgebenes
Kastell als Holzlehmbau. 1307 wurde die Burg aus Stein neu gebaut. Im 15.
Jahrh. musste das Mauerwerk durch eine innere und äußere Ziegelschicht
ummantelt werden. Ende des 17. Jahrh. wurde die Burg erneut auf den alten
Grundmauern schlossartig aufgebaut. Im 19. Jahrh. diente das Kastell vorübergehend
als Schule. Wegen starker Baufälligkeit sollte es 1966 abgerissen
werden. Die Bürgerschützengilde übernahm es, renovierte
es und baute es als Gildenheim um. Das Kastell ist heute ein Mittelpunkt
in Holten für Veranstaltungen verschiedener Art.
Seit
dem 14. Jahrhundert hatte Holten das Stadt- und Marktrecht. Es gab einen
Wochenmarkt, zwei Jahrmärkte auf dem alten Marktplatz innerhalb der
Stadtmauern und einen Viehmarkt vor der Stadt. Später kam ein Flachsmarkt
dazu. Der heutige Marktplatz lag früher vor der Stadt, denn das Stadttor
befand sich am Eingang der Wasserstraße. Der Brunnen auf dem Marktplatz
erinnert an die Hahnenkirmes, die früher in Verbindung mit Jahrmärkten
stattfand.
Der
Revierpark Mattlerbusch bietet viele schöne Plätze zum Spielen,
zum Laufen, zum Relaxen und zum Feiern.