Kennst du dich aus in Holten?

Komm mit auf einen Spaziergang durch Holten!
Was verbirgt sich hinter den Zahlen?
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1. Die Kastellschule
In Holten gab es ursprünglich zwei Volksschulen, die Schloss- und die Bruchschule. Sie wurden mit dem Schuljahr 1966/67 zusammengelegt. Diese Gemeinschaftsschule bekam den Namen Kastellschule. Seit der Trennung der Volksschulen (1970/1971) in Grund-und Hauptschulen führt unsere Grundschule den Namen weiter. 
Heute steht nur noch der Neubau von 1977, da beide Altbauten abgerissen wurden.
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2. Das Kastell Holten
Heute siehst du nur noch Reste von der ursprünglichen Burg von Holten. 
Sie war eine Befestigungsanlage zur Verteidigung von Landesgrenzen. 
Durch diese Anlage entwickelte sich die Stadt Holten.
Um weitere Informationen zu bekommen, gehe auf die Hauptseite und klicke das Kastell Holten an. 

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3. Die evangelische Kirche
Engelbert II. von der Mark gründete 1319 die Holtener Kirchengemeinde, da er eine eigene Kirche für die Stadt Holten wollte. Die neue Kirche wurde dem heiligen Johannes geweiht. Sie war nicht groß, denn sie wurde als Kapelle gebaut. Die heutige Kirche wurde um 1450 erbaut. Im zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört und 1953 -56 wieder aufgebaut. Erhalten geblieben sind ihre schönen alten Glocken, die älteste aus dem Jahr 1418.
 

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4. Der Marktplatz
Schon im 14. Jahrhundert hatte Holten das Stadt- und Marktrecht. Es gab einen Wochenmarkt in der Stadt, zwei Jahrmärkte und einen Viehmarkt auf dem alten Marktplatz vor der Stadt. Später kam ein Flachsmarkt hinzu. Heute ist jeden Freitag Nachmittag ein Wochenmarkt auf dem neuen Marktplatz, den es seit 1906 gibt. Der Hahnenbrunnen auf dem heutigen Marktplatz erinnert an die "Hahnenkärmes", die früher zum Jahrmarkt stattfand. 

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5. Der jüdische Fiedhof
Seit 1650 gab es eine kleine jüdische Gemeinde in Holten. Die Juden waren  keine Vollbürger, sondern nur geduldet und mussten dafür eine jährliche Gebühr zahlen. Sie durften kein Handwerk ausüben, außer Metzger, Viehhändler und Geldwechsler. Sie kauften 1714 das Grundstück an der Vennstraße als Friedhof für Juden. 

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6. Die katholische Kirche St. Johann
In der Reformationszeit ist Holten protestantisch geworden und es waren nur wenige katholische Familien übriggeblieben. Sie besuchten den Gottesdienst in den umliegenden Kirchen in Sterkrade, Hamborn oder Walsum. Das bedeutete weite Wege. Im 18. Jahrhundert wurde der Bau einer Kirche und die Anstellung eines Pfarrers genehmigt. Der Rest einer alten Kapelle an der Bahnstraße Ecke Elisenstraße wurde erweitert und zur Kirche eingerichtet. 1873 wurde der Grundstein für eine neue - die heutige - Kirche gelegt. 1875 wurde sie eingeweiht.
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7. Die jüdische Synagoge
Sie wurde 1858 in einem Hinterhof an der Mechthildisstraße gebaut. Vorraussetzung dafür war, dass es zehn jüdische erwachsene Männer in der Gemeinde gab. Sie wurde bis 1927 als Synagoge genutzt und diente dann als Bethaus. In der "Reichskristallnacht" (9./10. November 1938) wurde das Gebäude in Brand gesetzt. Später wurde es wieder aufgebaut und als Wohnhaus genutzt.

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