[spieler7]

Corinnis: `Zum goldenen Löwen', `Zur fauchenden Katze', `Bärenkralle', Kerker, Hinterhof, Basar

Oger zu Seifenblasen!

Beratung über weiteres Vorgehen, dann werden wir nachts von einem Oger angegriffen (Amonedthor springt unfreiwillig aus dem Bett, klaut die Keule und wirft sie die Treppe hinunter, Sulvahir bläst ihm ein Pulver ins Gesicht, Zogar ergreift seinen Hammer und schaut dumm), zwei verdächtige Gestalten drängen nun eilig die Treppe hinunter, Amonedthor verfolgt sie bis durch den Ausgang, wird von einem Menschen mit Kurzschwert angegriffen (direkt am Ausgang), dann flieht er, da er waffenlos ist. Er betritt das Gasthaus wieder durch die Vordertür. Danach herrscht noch Aufregung im gesamten Wirtshaus, nicht wenige der Leute wollen ausziehen und velangen ihr Geld zurück. Der lethargische Oger wird von den Stadtwachen erschossen und löst sich in orangene Seifenblasen auf. ,,Nachts ertönte plötzlich ein ungeheurer Lärm, jemand schlägt schwer an unsere Tür (oder die Wand, oder das Dach). Der gesamte Raum erbebt, Gesteinsbrocken fallen auf unsere Köpfe, ein gewaltiger Lärm. Alles was ich noch mitbekomme, nachdem ich endlich meinen Hammer neben dem Bett gefunden habe, ist ein Loch in der Wand zum Nebenzimmer. Davor, auf Amonedthors Bett sitzt eine riesenhafte Gestalt, unbewaffnet und verwirrt. Auf dem Flur viele Stimmen, die Stadtwache wird alarmiert. Wer ist die Gestalt mit mir im Zimmer, anscheinend hat sie ja den Mauerdurchbruch verursacht? Die Stadtwache exekutiert ihn, er löst sich auf, keine Leiche! Später kommt Amonedthor wieder und erzählt, er habe die Hexe gesehen, die wir nun schon seit Tagen suchen. Sie hat wohl den Oger beschworen, wir finden sie nicht, aber sie verübt ein Attentat nach dem anderen auf uns. Letztendlich legen wir uns doch schlafen.

Snearthsend

Am nächsten Morgen finden Amonedthor und Sulvahir im Nebenzimmer, wo der Oger herkam Haare auf dem Fußboden. Danach findet eine Beratung mit Dvarhelm statt, wir beschließen, den Alchemisten aufzusuchen und danach wieder zum Basar zu gehen. Draußen findet ein Fest zum Ende des Eises statt, alle sind maskiert, Tänze und Gesänge. Plötzlich schreit Amonedthor neben uns auf, ein Mann hat einen Dolch gezückt und nur knapp seine Kehle verfehlt. Wir setzen ihm nach, durch die Menschenmassen hindurch auf Hinterhöfe. Er will eine Mauer überklettern, kann aber von mir und Amonedthor gestellt werden. Mit dem Kurzschwert, das er zieht haben wir natürlich nicht gerechnet. Gemeinsam wechseln wir uns im Kampf gegen ihn ab, Amonedthor deckt zum Ende hin meinen Rückzug, als ich schon schwer erschöpft bin. Lyranias Stab zerbricht in diesem Kampf, sie holt sich daraufhin sehr gemächlich eine Planke und trifft damit mehr schlecht als recht. Als nach meinem Rückzug der schon schwer verletzte Assasine weiter auf Amonedthor einsticht, schlage ich noch einmal zu. Der Assasine bricht zusammen und ersticht sich selbst mit einem vergifteten Dolch, nachdem er noch einige Wurfpfeile, vermutlich auch mit Gift bestrichen auf uns geworfen hat. Wieder haben wir keine Spur mehr!

Schwer angeschlagen fliehen wir vor der alarmierten Stadtwache in den Nathirtempel, wo wir nach kurzer Pause auch aufgestört werden, Lyrania versucht zweimal, mich zu heilen, so sagt sie zumindest, kann aber keinen Erfolg verbuchen. Ich werde also notdürftig von Amonedthor verbunden und wir machen uns auf zur fauchenden Katze. Im Nathirtempel bekommen wir noch Masken zur Tarnung. Ciuinn, die sehr entsetzt über unser Aussehen und unser Vorgehen ist, leiht sie bei Freunden aus. Ich erhalte eine mit gefletschten Zähnen und rotglühenden Augen, gar nicht meine trübe verlassene Stimmung wiedergebend. Die innere Stadt zu verlassen fällt uns auch nicht leicht, da an jedem Tor Wachen postiert sind. Dort erfahren wir, daß der gesuchte Dieb Shinio heißt und ganz in der Nähe wohnt, da er vom Wirt bei einem starken Schneesturm ohne Jacke gesehen wurde. Amonedthor und Sulvahir fragen sich durch die Nachbarschaft, ohne großen Erfolg, aber eine deutliche Spur hinterlassend. Mißgestimmt gehen wir zum Basar, heute abend ist das letzte Treffen der sieben Bären und wir haben immer noch keine Spur oder Ahnung, wer die Hexe beauftragt hat.

moralisches Tief

Auf dem Basar ist nicht viel los, das Wetter hat sich zugezogen und es ist bitterkalt geworden, einzelne Schneeflocken fallen schon auf das Pflaster. Von wegen Snearthend. Schneeanfang! Nach einigen Grübeleien - nie hat man eine Waffe mit, wenn man sie braucht, schon wieder ist mein Kettenhemd in der Hand von Banditen. Auch wenn die Banditen sich diesmal Stadtwache nennen. Mein Kriegshammer ist ebenfalls gut bewacht im Wirtshaus, wir wissen nicht, wie wir die Nacht verbringen werden. Und mit diesen beschissenen Stummelschwertchen, die offiziell erlaubt sind in diesen verdammten Städten kann ich mich überhaupt nicht anfreunden. Schlagen ist unnötig, da sie viel zu kurz sind und wer sticht schon mit dickeren Nadeln auf seinen Gegner ein. Nun wenn man Glück hat kann man zwischen zwei Ringen eines Kettenpanzers hindurchstechen, aber gegen eine richtige Panzerung ist das wie mit einer bloßen Hand, abgesehen davon, daß Panzerungen auch nicht erlaubt sind. Welch ein Unsinn, niemand wurde bislang mit einem Kettenhemd erschlagen. Aber zwielichtige Gestalten schert so etwas einen Dreck. Scheiß auf die Wache, ab jetzt laufe ich auch nur noch mit Kettenhemd durch die Stadt. Wenn ich denn meins je wiederbekomme oder auch nur in die Gelegenheit verfalle, diese Nacht zu überleben. Alles egal. Amonedthor steht gerade auf dem menschenleeren Basar und predigt den Schneeflocken von Gorillas und Elephanten. Unsere grünhäutige `Schönheit' hat sich auf das Dach gelegt und beobachtet uns von oben herab. Nichts tut sich, nicht einmal ein Wurfpfeil wird auf uns geworfen.

Ich gehe also in diese Kneipe, die heute ausnahmsweise offen hat. Üarg, dieser Gestank und dann so ein Walroß von Bedienung hinter der Theke, alles zugesoffene Halunken, einer kaputter als der andere, nachdem ich angepöbelt werde, steigt mir der Gestank zu Kopf, meine Schnitte tun weh, mir reichts in diesem Stinkladen - ich gehe. Sulvahir kommt mir entgegen, ich schaue ihn fragend an - er zuckt mit den Schultern. Amonedthor steht immer noch im Schnee und wirkt nicht ansprechbarer als eben. Soll ich so tun, als sei ich eine Schneeflocke? ,,Die Bären ergreifen den von Süden erhellten Himmel und sie schleifen einen Pfau zum Stein auf daß er sich melde und singe von den Käfern, die die Ameisen vernichten werden. Jetzt schon ertrinke ich im Blut der Habichte ...``(?)!

Nun ich friere hier draußen und schaue mir die Schilder an den geschlossenen Buden an. `Mutter Grog's Hurenhaus' - ne so tief bin ich nun auch wieder nicht gesunken. Ich betrete das Haus neben dem Hurenhaus. Geschmackvoll eingerichtet ist es, es riecht nach Pfeifenrauch und Gewürzen sowie etwas süßlich. Nun es ist warm und wohnlich. Ein junger höflicher Herr tritt auf mich zu und fragt nach meinem Begehr. `Ein Pfeifchen könnte ich gebrauchen, aber ein gutes.' Er reicht mir eine wirklich gut riechende Pfeife, schaut mich an und fragt noch `wünschen der Herr mit Begleitung?' Nun seit mein Volk von den Orks in den Nebelbergen verschleppt wurde und die Zeit des Leidens begann, bin ich nicht mehr standesgemäß angeredet worden. Ich bejahe und werde in eine luxuriöse Suite geführt und gebeten noch etwas zu warten. Ich rauche indessen einige Züge meiner Pfeife und genieße den Luxus um mich her. Jahre der Entbehrung, Demütigung und Entfremdung. Jahre und Jahrzehnte und nun am Tag der scheinbar schwersten Niederlage seit Wochen dies. Paradiesisch. Leise wird angeklopft. Ich rufe herein und eine Frau meines Volkes betritt den Raum. Gutaussehend und recht leicht bekleidet. Und mit ihr soll ich nun die nächsten Stunden verbringen - welch eine unverhoffte Gnade, die meine Ahnen mir erweisen.

Inzwischen ist Lyrania auf dem Dach fast erfroren. Amonedthor wundert sich, daß eine Zwergin vom Hurenhaus zum Nachbarhaus gerufen wird, in dem Zogar verschwunden ist. Dann nach einiger Zeit folgt er und kauft sich für die letzten Argent ein Rauschmittel, das er prompt einnimmt. Er wird von Lyrania und Sulvahir zur Bärenkralle geschleppt und fühlt sich indeß auch besser. ,,Nach einiger Zeit erwache ich wieder, betrachte noch einmal den Raum, danke, zahle die Zeche und verabschiede mich Richtung Bärenkralle. Eigentlich doch ganz schön, diese Schneeflocken in der Abendluft. Und es ist spürbar wärmer geworden im Vergleich zum Winter. Ich schlendere durch die laue Endwintersnacht zur Bärenkralle und treffe dort auf Amonedthor und Lyrania.

das Zusammentreffen

Sulvahir sitzt etwas abseits. Amonedthor weist mit einem Kopfnicken in die Ecke, dort sitzen eine alte zerlumpt aussehende Frau und ein Junge mit verbundener Hand. Amonedthor scheint noch etwas geistesabwesender als am Nachmittag. Lyrania wirkt müde, auch sie hat heute im Kampf einiges abbekommen. Ich setze mich zu den beiden und warte der Dinge die nun kommen. Wie Lyrania erzählt sind schon fünf der Sechs im Nebenzimmer. Schließlich erhebt sich Sulvahir und betritt das Nebenzimmer. Die Gespräche im Nebenzimmer verstummen und alle sehen ihn an, er schließt die Tür hinter sich. Warten. Plötlich ein Tumult, links neben mir, an der Theke, schreit ein Mann `Für Alba !'. Die Frau erhebt sich, ein Oger erscheint wieder und betritt den Nebenraum - halb durch die Wand, halb durch die Tür. Der Junge will auch in den Nebenraum, Sulvahir und Lyrania rennen zur Hexe, ich greife mir den Jungen, verdammt, schon wieder ohne Waffen. Scheinbar bin ich noch vom Vormittag geschwächt, ich erhalte einen Dolchstoß in die Nierengegend und falle über ein paar Stühle zu Boden, kann mich noch unter einen Tisch ziehen und verliere das Bewußtsein.

Indessen wird auch Lyrania vom Dolch erwischt und zieht sich zurück. Sie rettet sich zu Zogar unter den Tisch und ruht sich aus. Amonedthor läuft der Hexe nach, diese entkommt aber durch die Hintertür, also wendet er sich dem Nebenraum zu, in dem kräftig die Luzi abgeht. Die restlichen Gäste verlassen die Schankstube fluchtartig durch die Vordertür, einer ruft die Stadtwache. So leert sich die Schankstube - bis auf zwei Personen, die unter einem Tisch liegen. Eine Entscheidung muß im Nebenraum fallen.

unerwartete Wendungen

Dies tut sie auch recht schnell, unerwartet und unvorhersehbar. Brendan wird von einer Gestalt mit einer Kutte und zwei Sicheln, die unvermittelt in einer Ecke des Raumes aufgetaucht ist, schwer verwundet und zurückgetrieben. Indessen wirkt Trian einen Zauber auf Dvarhelm, beschleunigen und erzielt einen kritischen Erfolg. Dvarhelm hat aufgrund unserer Warnung sein Langschwert mitgebracht und setzt dies nun mehr als meisterhaft ein. Ein Zischen, noch eins, noch eins, die Erscheinung verblaßt. Verblaßt und Verschwindet. Niemand konnte so schnell zuschauen. Unterdessen hat Casbert seinen Dolch gegen Sulven geführt und ihn mehrfach schwer verletzt. Kennard stürzt sich auf den Oger und versucht den Söldner aus der Schankstube daran zu hindern, dem Barden zuzusetzen. Alanna ist in Ohnmacht gefallen - wen wundert das auch schon angesichts des Ogers und der schwarzgekutteten Gestalt mit den zwei rötlichen Sicheln. Kurze Zeit später, der Oger und Kennard haben sich gegenseitig schon übel zugerichtet, der Junge betritt den Raum, gefolgt von Amonedthor.

Dvarhelm zieht auf den Oger los und verarbeitet ihn wieder mit drei schnell aufeinander folgenden Schlägen zu orangenen Seifenblasen, die davonschweben und zerplatzen. Der Söldner schafft es, an Kennard vorbeizukommen und schlägt auf den Barden ein. Dieser wird schwer getroffen und geht zu Boden. Casbert dagegen fährt mit den Armen durch die Luft und ein schwarzer Nebel entsteht. Danach rennt er Richtung Hinterausgang, wird aber vom den Raum mit wenigen Schritten durchquerenden Dvarnhelm an der Tür gestellt. Kennard und der Söldner wenden sich wieder einander zu. Der Junge wird von Trian und Amonedthor aufgehalten und in einen Kampf verwickelt.

Alanna kommt langsam wieder zu sich. Indessen breitet sich der schwarze Staub oder Nebel immer weiter aus, er erreicht Casbert. Dieser schreit auf, windet sich, fällt zu Boden, der Nebel hat ihn erreicht. Dies ist das Zeichen für die allgemeine kopflose Flucht. Dvarhelm nimmt den Hinterausgang, der Söldner und Kennard flüchten in die Schankstube, Amonedthor hilft Alanna, dem schwerverwundeten Brendan durch das nun geöffnete Fenster ins Freie. Er gerät selbst noch in den Nebel und kann sich dann nach draußen retten, wo er zusammenbricht. Was aus Shinio wird ist nicht bekannt, niemand hat ihn hernach gesehen.

Die Zeit danach

Das nächste, woran ich mich wieder erinnern kann, war, daß Lyrania mich berührte, etwas murmelte und meine Bauchwunde höllisch an zu brennen fing. Aber es ging mir besser, unter Schmerzen konnte ich mich zum Sitzen aufrichten und Lyrania dankbar ansehen. Dann lehnte ich mich wieder gegen einen Stuhl, etwas besser ging es mir, aber laufen würde ich noch nicht wieder können. An sich ist diese Elfe ja doch recht patent, und gut aussehen tut sie auch.

Die kurz darauf erscheinende Stadtwache nimmt Amonedthor, Lyrania, Zogar und Sulvahir wegen Mordes fest. Sie werden in den Kerker geworfen, wo sie die Nacht verbringen. Später kommt es zu einer Verhandlung, das Verfahren wird eingestellt. Es hatten ja so oder so nur vier Ausländer unbewaffnet einen illegal bewaffneten Ausländer ermordet, der einen Mordanschlag versucht hatte. Wir erhalten von den Bären eine Gefälligkeit von einem Schilling, die gerade eben reicht, die Unterkunft zu bezahlen, bis Zogar wieder transportfähig ist. Dann überraschen Zwerg und Elfe sich gegenseitig und die anderen, indem Lyrania Zogar Geld für einen Morgenstern leiht und Zogar ihr als Gegenpfand eine traumhaft schöne und sündhaft teure Brosche mit Diamanten und Rubinen überläßt.gif

Über dieses Dokument ...

This document was generated using the LaTeX2HTML translator Version 96.1 (Feb 5, 1996) Copyright © 1993, 1994, 1995, 1996, Nikos Drakos, Computer Based Learning Unit, University of Leeds.

The command line arguments were:
latex2html -split 0 -no_images -nolatex corrinis.tex.

The translation was initiated by christof on Thu Jan 9 22:50:39 MET 1997

...überläßt.
Anm.d.Verf.: Nur wehe, irgendetwas geht bei diesem Vertrauensbeweis schief!
 


christof
Thu Jan 9 22:50:39 MET 1997