Protokoll der DSA Aktion "Rieselnder Sand" 11.Mai 91 

 

Ruhad der Magier traf seine Gruppe in einem Wirtshaus in ??? nördlich der KhomWüste. Nach einigen Verhandlungen überredete er sie, mit ihm zu kommen, um eine Gefahr unterhalb der KhomWüste zu bannen. Er würde die Reise auch finanzieren. Da die Heldengruppe bestehend aus ???, einem Skalden aus Thorwal, ..., gerade MAL WIEDER pleite war, schlug sie unter Vorbehalten ein. Nun, Ruhad war über diese nicht gerade feste Verbindung nicht sehr glücklich und beschloß, sie zu vertiefen. Er schlug der Gruppe vor, daß einer von ihnen für ihn als Bürgen eintrete. Die Gruppe einigte sich auf den Schelmen. Nach einigen Beschwörungen (Eindruck schinden) und magischen Anrufungen (wirres Gebrabbel) gab er ihm die fixe Idee (nicht weitersagen), daß er sterben werde, wenn er Ruhads Amulett anders als vorgesehen verwende. Er gab ihm außer dem Amulett, welches die Statue bannen und ans Tageslicht zwingen würde, noch ein Pulver mit, um die Statue zu beleben. Er verriet ihnen außerdem, daß die Statue bei Tageslicht zerfallen würde, wenn sie aus dem Energiebereich der Pyramide entfernt würde. Die Gruppe reiste also nach Süden, Richtung Qum al Nashir. Hierher gelangten sie am späten Nachmittag. Da die Tageshitze eine Weiterreise nicht erlaubte, vertröstete Ruhad seine Gruppe auf zwei Stunden nach Sonnenuntergang. Leider besoffen sich der Schelm und der Skalde so hemmungslos, daß Ruhad schon schwarz für seine Mission sah. So drängte er zum alsbaldigen Aufbruch. Als er sein Kamel aus dem Stall holte, traf er auf Siluinar, der vorgab, im Auftrag der Familie Muhala nach dem Auftreten von Untoten um die alten Pyramiden herum zu forschen. Leider erwies sich die Konversation zwischen den beiden magischen Größen als nicht so erfolgreich, wie vielleicht möglich gewesen wäre, wenn sie Vertrauen zueinander gefaßt hätten. Ruhad beschloß, entgegen seines bisherigen Plans, die angeheuerten Helden zur Ruine vorzuschicken und weiterhin in der Stadt zu bleiben, um Siluinar zu beobachten. Die Gruppe verließ nach einer sehr unerquicklichen Episode mit dem ansässigen Schmied, wo sie ihren Einfluß maßlos überschätzte, mit Spaten und Hacke die Stadt. Bei den Pyramiden trafen sie auf Nahums Truppe und belauschten deren Eindringen durch den Eingang der Frau des Pharao. Vor allem der Schelm folgte ihnen und trieb Schabernack mit ihnen - zuerst stellte er den Magier Vogon bloß, der zugegebenermaßen mit seinem Leopardenfell eine höchst merkwürdige Erscheinung abgab. Und verwirrte darauf die Gruppe durch Stimmenwerfen: Rülpser, Türen. Nach einigen Metern verschwand der Thorwaler der anderen Gruppe in einer Fallgrube. s.u. Gewarnt überwand Ruhads Truppe die Falle ohne Verluste um den dreien auf der anderen Seite im Kampf gegen Sandgeister beizustehen. Als nach einigen Suchen der Gang als tatsächliche Sackgasse erkannt war, brachen sie ins Labyrinth auf.

 

INDESSEN im Kerker: Zu dem mitlerweile etwas lädiertem Thorwaler kam ein Streuner hinzu, der das ersehnte Licht mitbrachte. Nach einigem Rätseln über die Bedeutung der Reliefe an der Wand schafften die beiden, den Kerker nach Süden hin zu verlassen. Nur dem guten Geruchssinn des Streuners und der großen Ängstlichkeit des Thorwalers ist wohl zu verdanken, daß die beiden von der Erforschung des 3. Levels absahen und direkt nach oben stiegen (Treppe f). Auf dem 2a. Level fanden sie den Raum des Oberpriesters, ohne es zu merken, und lösten ebenso unwissend den Absenkmechanismus der Grabkammer der Frau aus. Sie flüchteten vor den Folgen des herausrieselnden Sandes auf die Ebene 2. Hier rannten beide nach einem kurzen Blick in den Mumifizierungsraum - wo das Skelett und einige undefinierbare Wesen zum "Leben" erwachten - zur Ebene 1. In Unkenntnis hielten sie den Gestank aus der Latrine für eine tödliche Bedrohung und flüchteten geradewegs in den Vorratsraum, wo sie von CheeseSkull aufgespürt wurden. Weiter ging es über den westlichen Waschraum.