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d-day

Landung in der Normandie

Die Großoffensive der Alliierten (US-Amerikanische, englische und kanadische Truppen) während des zweiten Weltkrieges in der Normandie (Juni bis August 1944), um eine zweite Front im Westen zu errichten.

Die Vorbereitungen für die Invasion in der Normandie nahmen mehrere Monate in Anspruch: In Großbritannien waren beinahe drei Millionen Soldaten zusammengezogen worden; außerdem wurden Verkehrswege und deutsche Abschussrampen für „V 1"-Waffen in Frankreich und Belgien im Vorfeld bombardiert. Die „Operation Overlord", so der Codename der alliierten Unternehmung, setzte in den Morgenstunden des 6. Juni 1944 unter dem Oberbefehl von Dwight D. Eisenhower ein. Acht alliierte Divisionen landeten an der Normandieküste (zwischen Sankt Mère Èglise und Caen). Den deutschen Einheiten waren aufgrund der alliierten Luftherrschaft Truppenbewegungen bei Tage unmöglich. Da Adolf Hitler mit einem Scheinangriff rechnete, wurden die deutschen Truppen anfangs nicht verstärkt. Der „Atlantikwall" (die deutschen Abwehranlagen) konnte von den Alliierten durchbrochen, die Landeköpfe trotz deutscher Gegenwehr gehalten und ausgebaut werden. Am 30. Juni 1944 wurde Cherbourg eingenommen. Mehrere Wochen konnte dennoch durch die Deutschen der Brückenkopf in der Normandie umschlossen gehalten werden, bis mit der Einnahme von Avranches (Ende Juli 1944) durch die Alliierten der Übergang zum Bewegungskrieg einsetzte. Die 7. deutsche Armee wurde im „Kessel von Falaise" aufgerieben, die verbliebenen Kräfte im August über die untere Seine zurückgeführt.

D-Day in der Normandie

Der 6. Juni 1944 galt als Tag der Entscheidung, englisch Decision-Day: Eine Armada von Tausenden Schiffen und Flugzeugen der Alliierten landete von Großbritannien kommend in der Normandie. Etwa 850 000 britische, kanadische und amerikanische Soldaten unter dem Oberbefehl von General Dwight D. Eisenhower gelangten bis Monatsende während der größten alliierten Landeoperation nach Frankreich.


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