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der film

Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan), USA 1998, 165 min

Steven Spielberg revitalisiert nicht nur ein totgesagtes Genre, sondern drehte auch einen der eindringlichsten Kriegsfilme der Kinogeschichte. Das Gemetzel am Tag der Alliierten Invasion in der Normandie wurde nie schonungsloser rekonstruiert, die Hölle des Krieges selten so physisch spürbar vermittelt. Es war der längste Tag und eine der blugstigten Schlachten des zweiten Weltkriegs...

(Cinema)

Selten wurde der Zuschauer so wenig geschont: Aus nächster Nähe muß er den Schrecken des Krieges erleben. Die zitternden, schnell geschnittenen, unmerklich aber großartig choreographierten Bilder gönnen ihm keine Pause, die Szenen werden nicht nach wenigen Minuten ausgeblendet, das Grauen geht weiter, bis es für Augen und Ohren kaum noch zu ertragen ist.

(TV-Movie Special)

Jeder sollte sich darüber bewußt sein, daß ihn hier kein Popcorn-Kino erwartet, sondern ein immens wichtiger Film, über den man sich Gedanken machen wird. Wen das kalt läßt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.

(TV-Spielfilm)


Story

Zweiter Weltkrieg, kurz nach der Landung der Alliierten in der Normandie: Captain John Miller (Tom Hanks) erhält einen Fragwürdigen Auftrag - er soll mit seinen Männern hinter die feindlichen Linien vorstoßen um den vermißten Soldat James Ryan (Matt Damon) zu suchen. Drei seiner Brüder sind bereits im Dienst der amerikanischen Armee gefallen, nun soll James, der einzige überlebende Sohn der Ryans unbedingt wohlbehalten nach Hause zurückkehren. Je weiter die Gruppe in das Feindgebiet vordringt, desto lauter werden die Zweifel: Warum ist dieser eine Soldat es wert, das Leben von acht anderen zu riskieren? Warum zählt sein Leben mehr als das eigene?

Hintergrund

Die Idee zu dieser Geschichte kam Autor Robert Roda, als er vor einemKriegsdenkmal stand und sah, daß dort ein Familienname mehrmals auftauchte - er stellte sich vor, wie schrecklich es wäre, seine Söhne im Krieg zu verlieren. Zum anderen dienten die Erlebnisse von Fritz Niland als Vorbild: Der US-Soldat verlor am Tag der Invasion, dem D-Day, zwei Brüder, ein Dritter wurde in Burma vermißt. Er wurde nur gerettet, weil ein Geistlicher ihn aus der Kampfzone brachte. Heute verbietet in den USA ein Gesetz den Einsatz von Geschwistern in der selben Einheit. Als Tom Hanksvon dem Projekt hörte, war er sofort interessiert: "Es ist eine große Abenteuergeschichte, aber auch eine sehr menschliche Geschichte". Denoch zögerten Hanks und Spielberg zunächst mit der Zusage - Sie wollten ihre Freundschaft nicht durch diese erste gemeinsame Arbeit gefährden.
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a 1998 - 2001- - -Thomas Wilden- - -www.Steven-Spielberg.de a