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der
film
Steven Spielberg revitalisiert nicht nur ein totgesagtes Genre,
sondern drehte auch einen der eindringlichsten Kriegsfilme der Kinogeschichte. Das
Gemetzel am Tag der Alliierten Invasion in der Normandie wurde nie schonungsloser
rekonstruiert, die Hölle des Krieges selten so physisch spürbar vermittelt. Es war der
längste Tag und eine der blugstigten Schlachten des zweiten Weltkriegs... Selten wurde der Zuschauer so wenig geschont: Aus nächster Nähe
muß er den Schrecken des Krieges erleben. Die zitternden, schnell geschnittenen,
unmerklich aber großartig choreographierten Bilder gönnen ihm keine Pause, die Szenen
werden nicht nach wenigen Minuten ausgeblendet, das Grauen geht weiter, bis es für Augen
und Ohren kaum noch zu ertragen ist. Jeder sollte sich darüber bewußt sein, daß ihn hier kein
Popcorn-Kino erwartet, sondern ein immens wichtiger Film, über den man sich Gedanken
machen wird. Wen das kalt läßt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Story
Zweiter Weltkrieg, kurz nach der
Landung der Alliierten in der Normandie: Captain John Miller
(Tom Hanks) erhält einen Fragwürdigen
Auftrag - er soll mit seinen Männern hinter die feindlichen Linien vorstoßen um den
vermißten Soldat James Ryan (Matt Damon)
zu suchen. Drei seiner Brüder sind bereits im Dienst der amerikanischen Armee gefallen,
nun soll James, der einzige überlebende Sohn der Ryans unbedingt wohlbehalten nach Hause
zurückkehren. Je weiter die Gruppe in das Feindgebiet vordringt, desto lauter werden die
Zweifel: Warum ist dieser eine Soldat es wert, das Leben von acht anderen zu riskieren?
Warum zählt sein Leben mehr als das eigene?
Hintergrund
Die Idee zu dieser Geschichte kam Autor
Robert Roda, als er vor einemKriegsdenkmal stand und sah, daß dort ein Familienname mehrmals auftauchte - er stellte
sich vor, wie schrecklich es wäre, seine Söhne im Krieg zu verlieren. Zum anderen
dienten die Erlebnisse von Fritz Niland als Vorbild: Der US-Soldat verlor am Tag der
Invasion, dem D-Day, zwei Brüder, ein Dritter wurde in Burma vermißt. Er wurde nur
gerettet, weil ein Geistlicher ihn aus der Kampfzone brachte. Heute verbietet in den USA
ein Gesetz den Einsatz von Geschwistern in der selben Einheit. Als Tom Hanksvon dem Projekt hörte,
war er sofort interessiert: "Es ist eine große Abenteuergeschichte, aber auch eine sehr
menschliche Geschichte". Denoch zögerten Hanks und Spielberg zunächst
mit der Zusage - Sie wollten ihre Freundschaft nicht durch diese erste gemeinsame Arbeit
gefährden. |
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| a | 1998 - 2001- - -Thomas Wilden- - -www.Steven-Spielberg.de | a |