| Alter | 45, Steinbock |
| Grösse | 171 cm |
| Gewicht | aktuell 82kg |
| Augen | blau/grau |
| Haare | braun (und inzwischen einige graue), ca. 40mm lang |
| Bart | keiner |
| Wohnort | Schwelm (nahe Wuppertal) |
| Beruf | selbständiger Physik- und Softwareingenieur |
| Persönlichkeit | willensstark, ausgeglichen, ruhig, feinsinnig, humorvoll |
| Lebensmotto | "In der Ruhe liegt die Kraft" und "Der Weg ist das Ziel" |
Dann aber ging es fast Schlag auf Schlag:
Erster Schritt: Das erste Wachrütteln
Zeitpunkt: Frühjahr 1985
Personen:
M., ein Freund, damals Student der Chemie, hier ohne Rolle.
A., seine spätere Frau, damals Studentin der Biologie, hier in einer kleinen Nebenrolle.
Ch., meine damalige Partnerin, Lehramtsstudentin in Italienisch und Biologie, durch gemeinsame Seminare locker mit A. befreundet, Hauptrolle.
Ich, seit zwei Jahren als Ingenieur arbeitend.
Die Drei sassen oft zusammen, arbeiteten gemeinsam an Prüfungsvorbereitungen u.s.w. Ich war häufig dabei, erteilte "Nachhilfeunterricht" in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern (Mathe und Physik), war geistiger Sparringspartner und lernte mit Spass und Freude immer noch was dazu, z.B. auch ein kleines bischen italienisch und - natürlich mit besonderem Interesse - auch etwas über die pur wissenschaftlich biologische Sicht der menschlichen Lust an der Sexualität. Also solche Dinge wie erogene Zonen, Reizleitung, Hormonausschüttung, Erregungskurven u.s.w.. Ch. und ich waren zwar "ein Paar", lebten aber nicht zusammen, da ich einen Arbeitsplatz ca. eine Autostunde weit entfernt hatte und nicht jeden Tag zweimal fahren wollte. In diesem Frühjahr bestand unsere Beziehung knapp zwei Jahre und ich war glücklich, hatte den Eindruck, auch Ch. sei glücklich. In meinem Bestreben, "normal" zu sein, hatte ich mich zum s.g. Softie, dem damaligen Idealbild des treuen, fürsorglichen Mannes, entwickelt. Ich hatte gelernt, meinen Haushalt selbst zu führen, meine Oberhemden selbst zu bügeln, ihr _regelmässig_ Blumen zu schenken ... Du kennst dieses damalige Idealbild eines Mannes sicherlich. Auch im sexuellen Bereich hatte ich gelernt (s.o.), eine Frau zu verwöhnen. Stundenlanges Schmusen ohne sie mit (m)einer Erektion "zu belästigen" - kein Problem. Heftiges Petting ohne ihren Vaginalbereich auch nur zu berühren und ihr doch einen (Brust)Orgasmus verschaffen - eine beherrschte Aufgabe. Meine Erektion so lange halten bis sie mehrere Mehrfachorgasmen hatte bevor ich selbst dann auch kam - meine Glanzleistung, mühsam mit autogenem Trainung erlernt. Eines Samstag Abends, nach vielen Stunden solcher Zärtlichkeit, kam dann der Knall. Ch. erklärte mir, das sie den Typen, mit dem sie die letzten Stunden im Bett verbracht hatte wirklich mag und ihn liebt, dass sie aber "auch mal" einen Mann braucht, dass sie gerne einmal mich und nicht diesen Typen erleben wolle. Ziemlich perplex fragte ich, was sie meine. "Na beim Sex zum Beispiel, wir (A. und Ch.) habe euch (M. und mir) damals die Unterschiede in den Erregungskurven und Orgasmusfunktionen nicht nur erklärt, damit du lernst, das eine Frau langsamer in der Erregung als ein Mann ist und dich daran anpasst, lernst, deinen Orgasmus hinauszuzögern, sondern ich habe sie dir auch erklärt, damit du begreifst, dass es ganz natürlich und damit normal ist, dass ein Mann viel schneller kommt als eine Frau. Das hat die Evolution zwar nicht geschickt gelöst, aber so ist es nun mal. Und ich will es endlich erleben, dass du nicht nur an mich sondern auch an dich selbst denkst, will (hier wechselte ihr Sprachstil drastisch) endlich mal von einem Mann gefickt werden, weil er geil auf abspritzen ist, und gleich hinterher nochmal, egal in welches meiner drei Löcher, weil er noch nicht genug hat, nicht, weil ich vieleicht noch nicht gekommen bin... Nimm dir endlich deine 50% Recht an _deiner_ männlichen Art der Befriedigung, nimm mich, benutze mich und kümmer dich nicht um mich. Lass endlich das Tier in dir aus dir raus. Und wenn ich dir nicht das gebe, was du brauchst, dann nimm es dir mit Gewalt, zwing mich dazu, schlag mich wenn nötig oder fessel mich, kümmer dich nicht um mein Würgen, wenn du mich in den Hals fickst, ich werde schon nicht ersticken, und wenn ich hinterher kotzen muss ist das auch nicht so schlimm. Reiss mir die Arschbaken auseinander und ramm deinen Pfahl in mein Arschloch und geniess deinen Spass daran, dass mir das weh tut wenn es dich nur geil macht. (jetzt wieder mit ganz normaler, zärtlicher Stimme) Und denke immer dran, dass ich dich liebe." Ich war sprachlos, völlig fertig mit der Welt. Da erklärte mir diese Frau, dass ich auch ein Recht auf Lust und Befriedigung gemäss meiner Natur habe, erklärte für zumindestens 50% der "Fälle", das ich mit ihr das tun sollte, wovon ich insgeheim zwar träumte (es aber nie von der Seite gesehen hatte, dass ich bei richtig verstandener Gleichberechtigung tatsächlich ein 50% iges "Recht" hätte") was die gesellschaftlichen Normen, denen ich ja unbedingt gerecht werden wollte, für unzulässig, grob, pervers abgestempelt hatten. Und weh tun sollte ich ihr auch noch, sie vielleicht sogar (halb) vergewaltigen... das sollte ihre "weibliche Liebe" sein ??? Meine über mehr als eine Zigarettenlänge andauernde Sprachlosigkeit nutzten sie dann zu einer weiteren Erklärung: "Auch ausserhalb des Bettes will ich endlich dich, den Mann und nicht den Typen, den Waschlappen, kennen lernen. Seit Neujahr provoziere ich dich ständig, ich schminke mich extra viel zu grell weil ich weiss, dass du das gar nicht magst, ich trage Pullover und Hosen und auch noch Strumpfhosen drunter eben weil ich weiss, dass du mich viel lieber in Bluse und Rock oder Kleid magst, ich wasche mich mit parfümierten Seifen und benutze stark riechende Deo's eben grade weil ich weiss, dass du dich davor ekelst ... und du ... du schweigst, sagst kein Wort, erträgst all das mit Engelsgeduld und schenkst mir sogar noch Blumen (und wieder wechselte ihre Stimmlage) anstatt mir mal eine zu knallen, mich an den Haaren unter die Dusche zu schleifen, mir die Klamotten vom Leibe zu reissen, mich mal anzuschreien, mich einfach mal rauszuschmeissen... (und wieder liebevoll) Zeig mir endlich, wo es langgeht, welchen Weg zu dir ich gehen muss." Ich sollte ihr zeigen, wo es langgeht, sollte mit ihr tun, was ich mir immer schon vorgenommen, mich aber doch nie getraut hatte??? Das sollte ihre "weibliche Liebe" sein ??? Hätte ich mich damals schon so gekannt wie heute, hätte ich damals schon "Lust an der Unterwerfung" gelesen (Sina-Aline Geissler schildert in diesem Buch eine sehr ähnliche Situation aus ihrer Sicht) dann hätte ich gewusst, dass dies die eindringlichste Liebeserklärung war, die eine Frau überhaupt machen kann. Damals aber habe ich Ch. einfach nur für verrückt gehalten, anormal, pervers, was auch immer und so eine Frau wollte ich nicht haben, wollte eine "normale" Beziehung, konnte nicht meine Träume leben... Also beendete ich die Beziehung - heute weiss ich, dass es ein Fehler war. Ch. ist seit 1990 sehr glücklich verheiratet, ich habe aber leider gar keinen Kontakt mehr zu ihr, nur A. trifft sie hin und wieder noch und erzählt mir dann von ihr.
Zweiter Schritt: das erste Mal
Zeitpunkt: Sommer 1989
Ort: im Wohnmobil von Sevilla nach Köln
Dauer: 4 Wochen.
Personen: J., australische Kunststudentin auf einem einjährigen (Bildungs)Trip durch Europa, vom reichen Pappa finanziert, 23 Jahre alt.
1987 habe ich mir ein Wohnmobil gekauft. 1988 habe ich sehr viel gearbeitet, kaum Urlaub gemacht. Deshalb bekomme ich problemlos sechs Wochen Urlaub am Stück in 1989. Ich bin solo, fahre alleine eine grosse Runde um die iberische Halbinsel. Nordspanien, Portugal, Gibraltar und natürlich auch nach Sevilla, der berühmten südspanischen Stadt. 1992 soll in Sevilla die Weltausstellung stattfinden, die Stadt befindet sich im Aufbruch, die Infrastruktur dafür wird geschaffen, Baustellen kennzeichnen das Bild der Stadt, aufgerissenen und/oder gesperrte Strassen u.s.w.. Der Stadtplan den mann/frau bei der Touristeninformation bekommt ist gelinde gesagt "nicht mehr ganz aktuell". Deshalb laufe ich drei mal einen grossen Kreis um den Dom, sehe zwar immer den Turm, finde den Weg aber nicht, der auf dem Stadtplan "doch ganz eindeutig" eingezeichnet ist. Schon bei der zweiten Runde hatte ich "eine Erscheinung"... einen riesengrossen Rucksack, überschwer, oben drauf noch ein kleines Zelt geschnallt, hinten zwei baumelnde Kochtöpfe und unten drunter eine kleine, zierliche Frau, schweissüberströhmt und denselben Stadtplan in der Hand wie ich... Bei der dritten Runde dann stehen wir uns wieder an der selben Ampel gegenüber, sie läuft offensichtlich den selben Kreis wie ich, nur entgegengesetzt. Die Ampel wird grün, wir gehen aufeinander zu, mitten auf der Strasse schauen wir uns kurz in die Augen und fangen beide plötzlich laut an zu lachen... Ich war ihr bei der zweiten Runde genau so aufgefallen wie sie mir... Natürlich war ich als Solist einer netten weiblichen Bekanntschaft gegenüber sehr aufgeschlossen und einer netten englisch sprechenden (spanisch kann ich nicht) gegenüber ganz besonders. Statt Dom gab es dann erst mal Kaffee und Cola, aus dem Smalltalk "woher, wohin" wurde schnell ein Flirt. Aus dem Dombesuch wurde an dem Tag nichts mehr, irgendwann war es so spät, dass sie den Campingplatz aufsuchen musste, um noch einen Zeltplatz zu bekommen. Aber wir verabredeten uns für morgen, an der selben Ampel... Der nächste Tag kam und mit ihm zur verabredeten Zeit auch wieder der Rucksack mit J. untendrunter. Prinzipiell, so erklärte sie mir, lasse sie niemals ihre Sachen auf einem Campingplatz zurück, "was mich nicht tötet macht mich nur noch härter" meinte sie zu dem Gewicht. Ich bot ihr dann an, den Rucksack im nicht weit entfernt geparkten Wohnmobil zu lagern und ihr als Sicherheit meinen Personalausweis zu geben. Nach einem Kaffee zum Frühstück willigte sie dann ein und ganz selbstverständlich hob ich ihren Rucksack auf, um ihn bis zum Wohnmobil zu tragen. Brüsk lehnte sie das ab, obwohl sie meinen Ausweis schon hatte... Niemals, so erklärte sie mir, werde sie einem Mann eine solche Last aufbürden... Huch, hab' ich da was falsch verstanden, aber eigentlich ist mein Englisch doch gar nicht so schlecht, hatte doch eine "eins" im Abi ??? Der Tag verging dann wie im Flug, sie zeigte mir kunsthistorische Dinge, die ich nie gefunden hätte, die in keinem meiner Reiseführer standen. Aber J. war ja Fachfrau... Abends lud ich sie dann zum Essen in ein gemütlich wirkendes Restaurant ein - sie aber zögerte, senkte den Blick, wurde etwas rot im Gesicht und gestand mir schüchtern, dass sie mir lieber etwas im Wohnmobil kochen würde. "Lass uns ein Stück aus der Stadt rausfahren, am Fluss entlang ins Grüne und dann lass mich etwas kochen, ich kann doch noch etwas einkaufen gehen, und dann..." Und wieder "Huch"... sie wollte _für mich_ kochen ??? Aber natürlich willigte ich (heimlich hoch erfreut) ein. Gesagt, getan, wir fanden einen schönen, fast schon romantischen Übernachtungsplatz. Und sie kochte für mich, sie deckte den Tisch, sie räumte ihn ab, sie erledigte den Abwasch, sie räumte im Wohnmobil auf. Und gab mir keine Chance, zu helfen.Ich sass draussen am Flussufer und hatte "Hausverbot"... Als sie dann mit all diesen Dingen fertig war kam sie zu mir raus und fragte mich "Darf ich noch etwas für dich tun ?" Wieder "Huch", jetzt aber auch "Halt, Stop, bis hier hin und nicht weiter". Ich forderte sie auf, sich zu setzen und mir zuzuhören, erklärte ihr dann, dass ich über ihre Anwesenheit hoch erfreut bin, dass es mir auch gefallen hat, dass sie für mich kochte, abwusch u.s.w. aber das mir dies insofern unangenehm sei, als dass ich es nicht gewöhnt bin, den Pascha zu spielen, mich von einer Frau so umfassend bedienen zu lassen. "Diese Aussage habe ich von dem freundlichen Typ (nice guy) vor mir genau so erwartet und es ehrt ihn, dass er diese Klarstellung so schnell und deutlich macht. Aber ich fühle, dass der Mann (man) der mir hier gegenübersitzt in Wirklichkeit ein etwas anderer ist - und mit _dem_ würde ich gerne die nächsten Wochen zusammen verbringen." Da war sie plötzlich und unerwartet wieder, diese Trennung zwischen dem "freundlichen Typen" und dem "Mann". Diesmal war meine Reaktion nicht mehr so panisch, nicht mehr sprach- und kopflos. Ich bat um Erklärung. "Der freundliche Typ ist der, der selbstverständlich meinen Rucksack tragen wollte, der mich zum Essen eingeladen hat, der mit mir vorsichtig geflirtet hat, der nicht versucht hat, die "kleine süsse Anhalterin" schon am ersten Abend in sein Wohnmobil zu locken. Der _Mann_ ist der, der selbstsicher seinen Ausweiss anbietet, der mir ganz beiläufig einen Platz am Tisch zuweisst, ohne mich zu fragen, ob ich an _diesem_ Platz sitzen möchte, der mir sagt, welche Kirche er besuchen möchte und welches Museum nicht anstatt sich willenlos meiner Führung zu ergeben, der nicht zögerlich fragt "was möchtest Du denn" wenn ich ihn frage ob er A oder B oder C will sondern eine klare Entscheidung fällt, der mit ruhigem, sicheren Blick zwischen meine Beine schaut, wenn mein Rock beim Sitzen hochgerutscht ist, der mich in einer kritischen Verkehrsituation einfach an die Hand nimmt anstatt nur hilflos "Vorsicht" zu rufen, der nicht versucht hat, herauszubekommen, wo ich in Europa überall noch hin möchte um mir dann von dem grossen Zufall zu erzählen, dass er genau den gleichen Plan hat und wir doch dann zusammen... sondern der mir einfach erzählte was er vorhat und mir anbot, ihn zu begleiten, solange die Ziele sich decken, der Mann, der sich nie für sein schlechtes Englisch entschuldigt hat obwohl er es sehr gut spricht, ... der _dominante_ Mann, der mich in den ersten drei Sekunden mitten auf der Kreuzung in seinen Bann zog, weil er die Richtung, _seine_ Richtung, vorgab, in der ich mit ihm die Kreuzung zu verlassen hatte." Genau so lang und ununterbrochen wie ich es hier geschrieben habe war ihr Monolog auch, etwas rot im Gesicht und mit der "trotzigen" Bestimmtheit von "hier und jetzt und alles oder nichts". Und dann kniete sie vor mir nieder, fasste ihre Hände auf dem Rücken und küsste meine Füsse. Wie lange ich sie dort knieen lies weiss ich nicht mehr so genau, mehrere Minuten sicherlich, bis ich begriffen hatte, was mir soeben widerfahren war, bis ich für mich die Entscheidung gefällt hatte, "Ja, diesmal will ich es probieren, auskosten, meinen Traum leben!". Dann kamen viele Stunden des Gesprächs in der sie mir ihre Sehnsucht nach einem _richtigen_ Mann erläuterte, ich ihr meine Vorgeschichte erzählte und wir gemeinsam beschlossen, es zu versuchen, es vier Wochen lang auf dem Weg nach Köln zu leben, ohne noch einmal darüber zu reden, es einfach nur zu tun, ich mit der Freiheit, sie jederzeit aussetzen zu können, sie mit der Freiheit, jederzeit aussteigen zu dürfen. Ich mit dem Recht, Regeln zu definieren, sie mit der Verpflichtung, bedingungslos zu gehorchen - oder auszusteigen. Ich mit der Verpflichtung, ungehorsam zu ahnden, wenn sie blieb und niemals zu fragen,was _sie_ möchte. Und mit dem Versprechen, sie in Köln auf der Domplatte abzusetzen und mich nicht mal nach ihr umzudrehen. 4 Wochen und Punkt und Ende. In dieser Nacht habe ich zum ersten mal in meinem Leben eine Frau benutzt, sie genommen, so wie ich es wollte, sie gezwungen, mich oral zu befriedigen, obwohl sie immer wieder würgen musste, wenn ich zu tief in ihren Hals eindrang und genau dies genossen, mich an ihrem Leiden erregt und befriedigt. Am nächsten Morgen hat sie mich sehr sehr liebevoll geweckt, mit mir geschmust, mich geküsst, mir gesagt, dass sie sehr glücklich ist. Anschliesend hat sie Kaffee gekocht, den Tisch gedeckt u.s.w. Beim Kaffee eingiessen ist ihr dann ein Missgeschick passiert, sie hat die Tasse so ungeschickt fallen lassen, das der heisse Kaffee in meinem noch nackten Schoss gelandet ist und "meinen besten Freund" verbrühte. Missgeschick oder Absicht, ich habe es nie erfahren. Zutiefst entsetzt kniete sie wieder vor mir nieder und bat mich um Entschuldigung, forderte mich auf, sie sehr sehr hart zu bestrafen, ihr Busse aufzuerlegen und Wiedergutmachung leisten zu dürfen - alles Dinge die ich begrifflich zwar kannte, aber doch noch nie an einer Frau wirklich vollzogen hatte. Ich überwandt mich, nahm ein Stück Kfz- Stromkabel aus der Werkzeugkiste, legte sie auf den Tisch und schlug zu, das erste Mal in meinem Leben schlug ich bewusst zu um ihr wirklich weh zu tun, sie zu bestrafen. Und es tat mir gut, es war schön, ihre Schreie zu hören, die Striemen entstehen zu sehen, nach einigen Schlägen ihre Bitte um Gnade, nach einigen Schlägen mehr ihr flehen und betteln, ich möge doch einhalten, sie würde es nicht mehr aushalten, noch einige Schläge später ihre Tränen im Gesicht, die Verzweifelung in den Augen und ihr zuckender Körper, von mir mit auf den Rücken gedrehten Arm gehalten, _das_ Gefühl von Macht, Macht aufzuhören oder Macht, weiterzumachen, solange es mir beliebte. Als Busse erlegte ich ihr dann auf, dass sie ihren brennenden, gestriemten Po 24 Stunden lang nicht berühren dürfe, nicht anfassen, nicht kühlen, nicht (ein)reiben. Als Wiedergutmachung befahl ich umfangreiche, ausdauernde, häufig wiederkehrende orale "Wundpflege" meines Gliedes/Hodensackes. So bzw. ähnlich vergingen die nächsten zwei Wochen auf dem Weg durch Spanien. Ihr unterlief irgendein Missgeschick, ich "bestrafte" sie, sie leistete Wiedergutmachung, wir liebten uns, ich benutzte sie, ihr unterlief wieder ein Missgeschick u.s.w. u.s.w.. Noch bevor wir Frankreich erreichten wurde es langweilig, öde, monoton, immer wieder das gleiche Spiel von Missgeschick, Strafe, Busse, Wiedergutmachung... _Das_ war gar nicht das, was ich wollte. Ich wollte keine "ungeschickte" Begleiterin, kein "ungehorsames" Dienstmädchen, keine "willige" Sklavin. Ich wollte eine Begleiterin, die den _Mann_, den sie so intensiv beschrieben hatte, achtete und ehrte, die vor ihm niederkniete, weil es ihr ein eigenes Bedürfnis war. Und ich wollte eine Partnerin, die wirklich glücklich war mit dem was sie erlebte, was sie mir gab, was ich ihr gab. An der spanisch/französischen Grenze - ungefähr der Hälfte der Zeit/Strecke entschloss ich mich, unsere Vereinbarung, nicht mehr "darüber" zu reden, zu brechen, sagte ihr, dass ich so keine weiteren 14 Tage mit ihr zusammensein wolle, sie lieber zum nächsten Bahnhof bringen würde. Und sie, sie brach fast zusammen, weinte, sagte, dass sie so glücklich sei, dass ich noch mal das Gespräch aufnehmen würde. Denn auch sie war mit der Situation sehr unglücklich, fühlte sich aber sehr fest an ihr "Gelübte" gebunden. Und dann redeten wir, viele Stunden, fast durchgehend zwei Tage lang, redeten, liebten uns sehr zärtlich, schliefen, redeten wieder und fanden so unseren Weg für die noch verbleibenden knapp 14 Tage.
Es tat sehr sehr weh, sie wie vereinbart am Kölner Hauptbahnhof abzusetzen, ihr keinen Abschiedskuss zu geben, mich nicht noch mal nach ihr umzudrehen, mit leeren Händen dazustehen, kein vollständiger Name, keinerlei Adresse und nur die waage Hoffnung, dass sie sich meine vom meinem Ausweis notiert haben möge. Ich habe nie wieder etwas von J. gehört.
Dritter Schritt: Das Verstehen:
Zeitpunkt: 1990
Während einer längeren Autofahrt folgte ich zunehmend gebannter einer Sendung namens "Hallo Ü-Wagen" mit Carmen Thomas im WDR Hörfunk. In dieser Sendung war Sian-Aline Geissler, Autorin der Bücher "Lust an der Unterwerfung" und "Mut zur Demut" Gast zum Thema "Frauenlust". Ihre und die Aussagen anderer Frauen in dieser Sendung und das noch am gleichen Tag gekaufte und verschlungene Buch zur weiblichen Lust an der Unterwerfung haben mich innerhalb von Stunden von meinen fast 20 Jahre alten Selbstzweifeln, meinem Gefühl "Du bist doch nicht normal, Du bist ja krank, eine Gefahr für die Gesellschaft u.s.w." mit der Erkenntnis befreit, dass, wenn es solche Frauen gibt, es nicht "verkehrt und krank" sein kann, dass ich ein Mann bin, der diese Bedürfnisse von der anderen Seite - der dominanten und sadistischen Seite aus - hat.
Fortsetzung folgt...