Wissenswertes über Mich...

Steckbrief:

Alter 45, Steinbock
Grösse 171 cm
Gewicht aktuell 82kg
Augen blau/grau
Haare braun (und inzwischen einige graue), ca. 40mm lang
Bart keiner
Wohnort Schwelm (nahe Wuppertal)
Beruf selbständiger Physik- und Softwareingenieur
Persönlichkeit willensstark, ausgeglichen, ruhig, feinsinnig, humorvoll
Lebensmotto "In der Ruhe liegt die Kraft" und "Der Weg ist das Ziel"

Werdegang:

Dieses Kapitel ist mir deshalb besonders wichtig, da ich glaube, dass jeder erwachsene Mensch letztendlich das Ergebnis seines Werdegangs in Kinder- und Jugendjahren ist.
Drei Komponenten spielen dabei mit unterschiedlicher Gewichtung eine Rolle: max. 5% genetische Veranlagung, ca. 25% bewusste Erziehung durch Eltern und Lehrer und - als wesentlichster Faktor - die unbewusste und zufällige Prägung durch das örtliche und soziale Umfeld in dem Kind aufwächst.
Über meine genetische Veranlagung kann ich nichts sagen - auf dem Gebiet kenne ich mich kaum aus.
Um die Einflüsse durch die bewusste Erziehung meiner Eltern & Lehrer und durch die Umweltprägung auf meinem Werdegang zum emotional dominanten und sexuell sadistisch veranlagtem Mann verstehen zu können, muss ich zunächst mein örtliches und soziales Umfeld (dass ja auch wieder Einfluss auf die Erziehungsmassnahmen meiner Eltern und Lehrer hatte) beschreiben:
Aufgewachsen bin ich in einer Grossstadt mitten im Ruhrgebiet. Ein Stahlwerk mit Hochofen, Schmiede, Giesserei, Walzwerk usw., eine Zeche, eine Kokerei und ein Kohlekraftwerk prägten das unmittelbare Umfeld. Schrebergärten und Freiflächen mit Trümmerresten des zweiten Weltkrieges bildeten den "naturnahen" Abenteuerspielplatz. Die Wohnbebauung bestand aus ein paar fast rechtwinklig zueinander geführten Strassen an denen meist 4- oder 5-geschossige Mietshäuser standen. Bedingt durch diese Blockbildung gab es im Inneren eines solchen Häuserrechtecks für jedes einzelne Haus abgetrennt einen Innenhof, genutzt zum Wäsche trocknen, als Garagenhof und natürlich als kleiner, abgeschlossener Spielplatz für die Kinder. Glücklich dran waren die Mieter in den Häusern auf dem Eckgrundstück in dem ich wohnte - hier hatten die beiden Eckhäuser einen gemeinsamen und damit aussergewöhnlich grossen Innenhof. Insgesamt 14 Mietparteien - allesamt Familien mit Kindern - genossen die Rasenfläche und den kleinen Spielplatz mit Sandkasten und Schaukelgerüst.
Und genau hier, in diesem Innenhof und bei dieser Mietergemeinschaft, liegen meinen Wurzel, hier fand meine - von Eltern und Lehrern natürlich so nicht beabsichtigte - Erziehung und zufallsbedingte Prägung zum dominanten und sadistischen Mann statt.
Der Zufall hatte es so eingerichtet, dass ich, Einzelkind, in meiner Altersgruppe a) der älteste und b) der einzige Junge war. In ähnlichem Alter - und damit als Spielkameraden - gab es "nur" noch 7 Mädchen... Alle anderen Kinder waren entweder noch Babies oder schon Jugendliche. Von den 7 Mädchen sei die Wichtigste schon hier erwähnt: B. war nur zwei Tage jünger als ich. Die restlichen 6 waren zwischen einem halben und fast drei Jahre jünger als wir beiden.
Die sozialen Verhältnisse innerhalb der Familien entsprachen noch den klassischen patriarchalischen Strukturen: Der Mann war nicht nur im amtsdeutsch der Haushaltsvorstand. Er sicherte durch seine Arbeit Ein- und Auskommen der Familie, Sie war zuständig für Haushalt und den täglichen Kleinkrieg der Kindererziehung. Er war in personalunion Legislative, Judikative und Exekutive der Familie, Sie traf alleine keine wichtigen Entscheidungen und auch in allen wichtigen erzieherischen Massnahmen war Vater sowohl Entscheidungsträger als auch Vollstrecker. Die Ohrfeige für freches Benehmen bekamen wir Kinder zwar von Mutter, die ordentlich Tracht Prügel mit dem Kleiderbügel wurde von Ihr aber nur mit den Worten "warte nur, bis Vater nach Hause kommt" angekündigt, von Ihm dann abends vollstreckt. Er legte die Höhe des Haushaltsgeldes und auch den Taschengeldbetrag fest, bestimmte den Urlaubsort u.s.w. u.s.w..
Im allgemeinen waren die Ehefrauen dieser Generation mit ihrer Situation durchaus zufrieden oder fügten sich zumindestens in ihr Schicksal - wenn nicht, dann bekamen sie oftmals eben auch eine Tracht Prügel. Das Wort Gleichberechtigung war ebenso unbekannt wie der heutige Straftatbestand der Vergewaltigung in der Ehe. Denn auf die Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse hatte Er damals noch einen Rechtsanspruch ... .
Ebenso wie die Familienstrukturen entsprachen auch die sozialen Kontakte der Familien der Mietergemeinschaften untereinander althergerachten, fast militärischen Rangordnungen. Massstab für den Rang einer Familie war das allgemeine gesellschaftliche Ansehen des Berufes des Mannes. Der Professor stand über dem Doktor, der Ingenieur über dem Meister, der Facharbeiter über dem Hilfsarbeiter u.s.w..
Das soziale Ansehen meiner Familie war - wieder ein wichtiger Zufall auf meinem Werdegang - das höchste innerhalb der Mietergemeinschaft. Mein Vater war Elektroingenieur und als Beamter im Staatsdienst tätig. Alle anderen Väter waren Stahlarbeiter oder Bergleute, Briefträger oder Strassenfeger. Zusätzliches Ansehen erwarb sich mein Vater dadurch, dass er bei Bedarf nach Feierabend defekte Fernsehgeräte und Radios der Nachbarn reparierte - notfalls auch mal Samstags kurz vor der Sportschau ...
Diese Wertemassstäbe wurden natürlich auch uns Kindern vermittelt - einerseits durch bewusste Erziehung, andererseits durch Prägung im Alltagsleben. Selbstverständlich bestimmte ich, ob nun Verstecken oder Fangen gespielt wurde, natürlich war ich wahlweise Sheriff oder Häuptling im Cowboy- und Indianerspiel, geradezu zwangsweise war ich der Vater (mit allen oben dargelegten Rechten und Plichten) wenn Familie gespielt wurde. In natürlich - spielerischer Form lernte ich also, eine Bande von 7 Mädchen mit mir als Bandenchef zu beherrschen, lernte, genau die Machtmittel einzusetzen, die mir auch von den Erwachsenen zugestanden wurden. Zusätzlich zu meiner situationsgegeben Autorität erwarb ich mir auch recht früh das zusätzlich notwendige Ansehen bei den Mädchen denn mein Vater hatte mir all die handwerklichen Fähigkeiten vermittelt, um z.B. Fahrräder oder Rollschuhe zu reparieren. Schlauch flicken, Kette spannen, Lenker richten, Sattel einstellen und Gangschaltung justieren konnte ich bereits mit 8 Jahren genau so gut wie die Väter der Mädchen und im Gegensatz zu den Vätern war ich immer sofort verfügbar. Autorität und Ansehen nutzte ich natürlich nicht nur zum Wohle der Mädchen sondern auch zu meinem Vergnügen. Für mich wurde immer ein Platz auf der Schaukel frei gemacht denn Widerstand war zwecklos, endete hin und wieder sogar mit einer Ohrfeige von der jeweiligen Mutter oder mit Stubenarest, weil sie mir, dem ältesten Jungen nicht gehorcht hatte. Sie, die für mich nicht zur Eisdiele lief, um mir ein Eis zu holen, die musste beim nächsten Mal eben ein paar Tage warten, bis ich ihr Fahrrad reparierte und war somit von den gemeinsamen Fahrten um den Häuserblock ausgeschlossen, blieb alleine zurück. Und die, die beim Familienspiel als Mutter - also als meine Frau - auserkoren war, musste mich innig umarmen und küssen, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam denn sonst wurde sie zur ungehorsamen Tochter degradiert, die ich gemäss Mutters Tagesbericht jeweils angemessen zu bestrafen hatte. Und das tat ich dann mit besonderer "Härte" und - je älter ich wurde - auch mit immer mehr Vergnügen.
Bevor ich hier weiter auf den Anteil "Vergnügen" eingehe möchte ich noch aufzeigen, wie mir im Rahmen meiner Erziehung mit fortschreitendem Alter von meinen Eltern und zum Teil auch von den anderen Erwachsenen auch das notwendige Verantwortungsbewusstsein für den Umgang mit Macht und Autorität beigebracht wurde. Im Frühsommer nach meinem 10. Geburtstag war es besonders heiss und ich durfte das erste mal alleine ins nahegelegen Freibad schwimmen gehen und alle Mädchen waren natürlich besonders neidisch auf mich. Aber ein Junge darf so was halt, ein Mädchen nicht ... Mit viel Überredungskunst hatte oben schon erwähnte B. es dann irgendwann geschafft, dass ihre Mutter meine Mutter fragte, ob ich B. wohl mitnehmen würde. Wohlgemerkt, B. - obwohl nur zwei Tage jünger als ich - bekam nicht wie ich die Erlaubnis, alleine ins Freibad zu gehen, sondern sie durfte mit mir mitkommen, wenn meine Eltern nichts dagegen einzuwenden hätten. Meine Mutter fragte daraufhin mich, ob ich mir zutrauen würde, B. mitzunehmen und auf sie aufzupassen. Meine Antwort war soetwas wie "Ja, sicher, warum nicht ...". Darauf bekam ich eine gründliche Aufklärung darüber, warum ich vieleicht "nein" hätte sagen können - sprich - mir wurde vor Augen geführt, welche Verantwortung ich in den Augen der Erwachsenen für B. übernehmen würde. So kam es dann, dass ich das erste Mal mit einem Mädchen ausserhalb der häuslichen oder schulischen Umgebung für längere Zeit alleine war und mir ausdrücklich die absolute Befehlsgewalt gegeben war. Dies umfasste die Verwaltung ihres Taschengeldes, die Entscheidung darüber, wann sie essen und danach nicht schwimmen durfte, ob sie eine Coca Cola oder doch nur ein Wasser trinken durfte ... und für einen Jungen diesen Alters auch so spannende Dinge wie die Anordnung, ihren Badeanzug zum Trocknen auszuziehen und sich nackt auf das Badetuch zum Aufwärmen in die Sonne zu legen.
Irgendwann beim dritten oder vierten Freibadbesuch, einem Tag an dem wir fast alleine dort waren, weil das Wetter nicht ganz so gut war, passierte es dann ...
Sie widersetzte sich mehrfach meinen Befehlen und letztendlich drohte ich ihr mit einer richtigen Tracht Prügel um sie zum Gehorsam zu bringen. Bis heute höre ich noch den Klang in ihrer Stimme als sie mir leise, eindringlich, fast verschwörerisch antwortete
"Dann schlag mich doch endlich, dann kann ich Dir auch wieder gehorchen".
Eine derartige Herausforderung hatte ich noch nie erlebt. Aber nach ein paar Sekunden hatte ich mich so weit gefangen, dass ich "Das kannst Du haben" antwortete, sie an ihren langen Haaren griff und in die abgelegene Ecke mit den Tischtennisplatten zog wo wir dann ganz alleine und weit abseits vom Bademeister waren. Dort "vollzog" ich dann das gesammte Strafritual so wie ich es selbst durch meinen Vater schon einige Male erlebt hatte. Zuerst konfrontierte ich sie mit all ihren Verfehlungen des bisherigen Tages, zwang sie, diese einzugestehen - auch die, die ich gemeinerweise dazuerfunden hatte. Nach dem Geständnis musste sie sich bei mir für jeden einzelnen Punkt ausführlich entschuldigen. Danach legte ich das Strafmass mit zwölf Striemen, gezogen mit dem Gummigurt meiner Taucherbrille, fest. Zu meiner Überraschung akzeptierte sie diese Strafe ohne jegliches Diskutieren. Da ich an diesen Gummigurt natürlich nicht sofort gedacht hatte, schickte ich sie zu unserem Lagerplatz, um ihn zu holen. Gar nicht ängstlich, eher stark und stolz, machte sie sich sofort auf den Weg, ihn zu holen. Zurück kam sie aber nicht nur mit diesem Strafgerät sondern zusätzlich noch mit ihrem Handtuch. Auf meine Frage, ob sie schon wieder nicht gehorchen könne - von Handtuch hatte ich doch gar nichts gesagt - antwortete sie "Ich will doch nicht, dass der Bademeister mein Schreien hört und uns dann stört". Ohne weitere Anordnung streifte sie dann ihren Badeanzug bis zu den Fussgelenken herunter, wickelte das Handtuch als Knäul um ihre Hände, legte sich mit dem Oberkörper auf die Tischtennisplatte, sagte "und jetzt schlag mich richtig" und biss in den Handtuchknäul. Mittlerweile war mir schon recht komisch zumute denn mit diesen Reaktionen hatte sie mich völlig überrumpelt. Aber mein Stolz lies es natürlich nicht zu, zu diesem Zeitpunkt noch einen Rückzieher zu machen. Also stellte ich mich in Position, holte aus und schlug zu. Sie zuckte heftig zusammen, ihr lauter Schrei wurde von dem Handtuch gerade eben ausreichend gedämpft. Mit dem zweiten und dritten Schlag wartete ich jeweils, bis sie sich wieder entspannt und wieder flach auf die Platte gelegt hatte. Von da an lies ich ihr nicht mehr ganz so viel Erholungszeit - warum, das wusste ich damals noch nicht. Nach dem sechsten oder siebten Schlag hatte sie Tränen in den Augen, zitterte zwar heftig, hielt sich aber immer noch weitestgehend freiwillig in der Strafposition. Nach dem neunten Schlag aber sprang sie auf und unter heftigem Schluchzen sagte sie, dass jetzt genug sei. Ich aber, der ich gerade eben erst meine Überraschung abgelegt und an dieser Machtausübung mit den letzten zwei, drei Schlägen gerade ersten Gefallen gefunden hatte, war jetzt nicht bereit, nachzugeben. So zog ich sie wortlos an den Haaren wieder zurück in die Strafposition, drehte ihr einen Arm auf den Rücken um sie daran festzuhalten und schlug dann noch drei mal schnell nacheinander und, da ich sie ja festhalten musste, unkontrolliert auf sie ein. Dabei traf ich natürlich nicht nur ihren Po sondern von oben schräg abwärts auch die Rückseiten ihrer Oberschenkel. Sie schrie, weil nicht mehr vom Handtuch gedämpft, ungehemmt laut aber bevor irgend jemand etwas registriert hatte war schon alles vorbei. Als ich sie dann anschliessend vor mir auf dem Boden kauernd und wimmernd ihren Po und ihre Schenkel reiben sah, da fühlte ich mich auf einmal sehr stolz, froh und glücklich - und ich wusste gar nicht wieso. Eigentlich hätte ich mich doch schämen müssen ... und Mitleid haben müssen ...
Aber dem war in diesem Moment gar nicht so und als ich dann in ihr verheultes Gesicht schaute waren zunächst auch die letzten Selbstzweifel wie weggeblasen ...denn sie lächelte mich liebevoll und glücklich an ...
Der restliche Badetag verlief dann in perfekter Harmonie - wir hatten unseren kindlichen Spass am Schwimmen, Rutschen, in der Sonne liegen und Micky Maus lesen - und B. war die gehorsamste und fürsorglichste, nur auf dem Bauch liegende Begleiterinn die ich bis dahin je erlebt hatte.
Auf dem Rückweg nach Hause überkamen mich dann aber doch alle nur erdenklichen Selbstzweifel. Ich schämte mich für meine Gemeinheit, ihr Verfehlungen unterstellt zu haben die sie nicht begangen hatte. Ich schämte mich dafür, dass ich sie so heftig geschlagen hatte. Ich schämte mich für mein gnadenloses Verhalten bei den letzten drei Schlägen. Ich schämte mich dafür, dass es mir gefallen hatte. Es erleichterte mich daher ungemein, dass B. mich vor dem Betreten unseres Hauses inständig darum bat, nichts von all dem Vorgefallenen meinen oder ihren Eltern zu erzählen. "Sonst werde ich nur nochmal von Vati verprügelt ... und das macht mir keinen Spass ... und ausserdem darf ich dann bestimmt nie wieder mit Dir zum Schwimmen ... und das macht Dir bestimmt auch keinen Spass, oder?" Ob sie damals schon wirklich so genau wusste, wie recht sie damit hatte?
In diesem und den zwei folgenden jahren wurden wir beide besondere Freunde, fast schon ein vorpubertäres Paar. Alle paar Sommermonate "ereignete" sich das oben beschriebene Spiel in neuen Variationen. Sie wurde solange immer aufmüpfiger bis ich sie mal wieder disziplinierte. Mal im Schrebergarten, dann mal wieder im Schwimmbad, einmal sogar im schalldichten Luftschutzkeller unseres Wohnhauses. Jedes mal genoss ich ihre Schreie und Tränen, jedes Mal hatte ich hinterher ein schlechtes Gewissen. Und jedes Mal baute sie mich hinterher wieder auf, machte diese Ereignisse zu unserem grossen Geheimnis.
Natürlich war sie dann auch das Mädchen auf das sich meine ersten pubertären sexuellen Phantasieen richteten. Sie hatte ich bei meinen ersten Selbstbefriedigungsversuchen im Kopf. Und sie war es, die mir eines Tages erklärte, dass wir doch mal "richtig und in Echt" Räuber und Gendarm spielen sollten. Ihre Rolle solle die der gefangenen Räuberbraut sein, der ich als Gendarm das Versteck der Räuberbande und der Beute des letzten Raubzuges durch Verhör entlocken solle. Normalerweise spielten wir sowas draussen und mit vielen Kindern und die "Verhörmethode" war festhalten und auskitzeln... Diesmal waren wir beide alleine in ihrem Zimmer, das kam speziell bei Regenwetter häufiger mal vor, war nichts aussergewöhnliches bzw. verbotenes. Ihre Eltern, genau wie meine damals beide berufstätig, waren noch nicht zu hause. Ihre Erklärung für "richtig und in Echt" war dann, dass ich sie nicht festhalten und auskitzeln sollte, sondern dass ich sie an der Leiter des Etagenbettes festbinden sollte und ich sie solange und so heftig am ganzen Körper kneifen sollte, bis sie das Geheimnis, das sie auf einen Zettel geschrieben hatte, verriet. "und hör nicht auf, bevor ichs gesagt habe, auch dann nicht, wenn ich weine" waren ihre letzten Regieanweisungen. Natürlich wollte ich nicht, Jungen tuen Mädchen nicht absichtlich bzw. ohne ausgewiesenem Grund weh, sind nicht gemein zu ihnen ... Aber sie wollte es diesmal unbedingt, so, so und nicht anders, und letztendlich packte sie mich a) bei meiner Ehre ("bist Du denn auch noch so ein kleiner Junge wie mein Bruder") und b) bei meiner pubertären Neugier ("du bekommst hinterher auch einen richtigen Kuss von mir"). Und so kam es, dass ich das erste Mal in meinem Leben einem Mädchen vorsätzlich, ohne dem sonst üblichen Grund, weh tat, sehr zurückhaltend und vorsichtig zwar, immer wieder fragend, ob ich nicht doch aufhören soll, aber letztendlich haben wir beide durchgehalten und ich meinen ersten "richtigen" Kuss bekommen... Und abends, im Bett, stellte ich fest, dass meine Erektion besonders gross war und ich hatte einen besonders heftigen Orgasmus - mit einem zappelnden, schreienden und weinenden Mädchen im Kopf ...
In den Sommerferien nach unserem 12. Geburtstag wurden wir dann voneinander getrennt. Meine Eltern hatten einige Kilometer entfernt ein Haus gebaut und ihr Vater wurde an einen ganz anderen Dienstorte versetzt.
Wohl aufgrund der pubertären Hormonumwälzungen, der vollständig anderen Wohnverhältnisse und nicht zuletzt wegen der neuen Mitschülerinnen verblassten die bewussten Erinnerungen an diese Szenen im Laufe meiner dann folgenden Lebensjahre sehr schnell.
Aber im Unterbewusstsein lebten sie natürlich weiter, bereiteten Vergnügen wenn beim Onanieren nach einem Krach mit der grade aktuellen Freundin die passenden Filme im Kopfkino abliefen und schürten meine Selbstzweifel und Schuldgefühle, wenn in der Schule über Gleichberechtigung, Gewalt und sexuelle Übergriffe gegen Frauen und sonstige "Perversionen" aufgeklärt wurde.
In der Summe blieb (wie sonst auch sooft im Leben) im wesentlichen der negativ empfundene Teil über - und daraus natürlich der dringende Wunsch, "normal" zu sein oder mindestens zu werden. In neuen Beziehungen war es dann jedes Mal mehr oder weniger der gleiche Ablauf:
Am Anfang einer Beziehung habe ich mich in die Frau verliebt, verlieben wollen, um mir meine "Normalität" zu beweisen, habe sie "auf Händen getragen", habe sie verwöhnt, habe alle ihre Unzulänglichkeiten durch die rosa Brille gesehen und hatte immer auch ein beiderseitig befriedigendes Sexleben. Irgendwann fing meine Unzufriedenheit dann doch an, ich war enttäuscht wenn sie nicht genau das Kleid anzog von dem sie doch wusste, dass ich es besonders mag, war ärgerlich über die Art ihres Makeups, hatte das Gefühl, nicht mehr angemessen von ihr gefragt zu werden u.s.w. Auch beim Sex kam dann das Gefühl auf, das zwar der Teil "wir schlafen miteinander" noch gut funktionierte, ich aber bei dem abwechselnden gegenseitigen Verwöhnen zunehmend zu kurz kam. Dann irgendwann war meine Unzufriedenheit so gross, dass ich mich ihr sexuell entzog, lieber onanierte als mit ihr schlief - weil sie es "nicht mehr verdient" hatte. Damit war es dann passiert... Objektiv gesehen waren diese Vorwürfe zu einem grossen Teil unberechtigt, aber wer berücksichtigt schon objektive Sachverhalte, wenn er etwas ganz anderes empfindet. Fast 15 Jahre gingen so fast bedeutungslos dahin...

Dann aber ging es fast Schlag auf Schlag:

Erster Schritt: Das erste Wachrütteln
Zeitpunkt: Frühjahr 1985
Personen:
M., ein Freund, damals Student der Chemie, hier ohne Rolle.
A., seine spätere Frau, damals Studentin der Biologie, hier in einer kleinen Nebenrolle.
Ch., meine damalige Partnerin, Lehramtsstudentin in Italienisch und Biologie, durch gemeinsame Seminare locker mit A. befreundet, Hauptrolle.
Ich, seit zwei Jahren als Ingenieur arbeitend.
Die Drei sassen oft zusammen, arbeiteten gemeinsam an Prüfungsvorbereitungen u.s.w. Ich war häufig dabei, erteilte "Nachhilfeunterricht" in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern (Mathe und Physik), war geistiger Sparringspartner und lernte mit Spass und Freude immer noch was dazu, z.B. auch ein kleines bischen italienisch und - natürlich mit besonderem Interesse - auch etwas über die pur wissenschaftlich biologische Sicht der menschlichen Lust an der Sexualität. Also solche Dinge wie erogene Zonen, Reizleitung, Hormonausschüttung, Erregungskurven u.s.w.. Ch. und ich waren zwar "ein Paar", lebten aber nicht zusammen, da ich einen Arbeitsplatz ca. eine Autostunde weit entfernt hatte und nicht jeden Tag zweimal fahren wollte. In diesem Frühjahr bestand unsere Beziehung knapp zwei Jahre und ich war glücklich, hatte den Eindruck, auch Ch. sei glücklich. In meinem Bestreben, "normal" zu sein, hatte ich mich zum s.g. Softie, dem damaligen Idealbild des treuen, fürsorglichen Mannes, entwickelt. Ich hatte gelernt, meinen Haushalt selbst zu führen, meine Oberhemden selbst zu bügeln, ihr _regelmässig_ Blumen zu schenken ... Du kennst dieses damalige Idealbild eines Mannes sicherlich. Auch im sexuellen Bereich hatte ich gelernt (s.o.), eine Frau zu verwöhnen. Stundenlanges Schmusen ohne sie mit (m)einer Erektion "zu belästigen" - kein Problem. Heftiges Petting ohne ihren Vaginalbereich auch nur zu berühren und ihr doch einen (Brust)Orgasmus verschaffen - eine beherrschte Aufgabe. Meine Erektion so lange halten bis sie mehrere Mehrfachorgasmen hatte bevor ich selbst dann auch kam - meine Glanzleistung, mühsam mit autogenem Trainung erlernt. Eines Samstag Abends, nach vielen Stunden solcher Zärtlichkeit, kam dann der Knall. Ch. erklärte mir, das sie den Typen, mit dem sie die letzten Stunden im Bett verbracht hatte wirklich mag und ihn liebt, dass sie aber "auch mal" einen Mann braucht, dass sie gerne einmal mich und nicht diesen Typen erleben wolle. Ziemlich perplex fragte ich, was sie meine. "Na beim Sex zum Beispiel, wir (A. und Ch.) habe euch (M. und mir) damals die Unterschiede in den Erregungskurven und Orgasmusfunktionen nicht nur erklärt, damit du lernst, das eine Frau langsamer in der Erregung als ein Mann ist und dich daran anpasst, lernst, deinen Orgasmus hinauszuzögern, sondern ich habe sie dir auch erklärt, damit du begreifst, dass es ganz natürlich und damit normal ist, dass ein Mann viel schneller kommt als eine Frau. Das hat die Evolution zwar nicht geschickt gelöst, aber so ist es nun mal. Und ich will es endlich erleben, dass du nicht nur an mich sondern auch an dich selbst denkst, will (hier wechselte ihr Sprachstil drastisch) endlich mal von einem Mann gefickt werden, weil er geil auf abspritzen ist, und gleich hinterher nochmal, egal in welches meiner drei Löcher, weil er noch nicht genug hat, nicht, weil ich vieleicht noch nicht gekommen bin... Nimm dir endlich deine 50% Recht an _deiner_ männlichen Art der Befriedigung, nimm mich, benutze mich und kümmer dich nicht um mich. Lass endlich das Tier in dir aus dir raus. Und wenn ich dir nicht das gebe, was du brauchst, dann nimm es dir mit Gewalt, zwing mich dazu, schlag mich wenn nötig oder fessel mich, kümmer dich nicht um mein Würgen, wenn du mich in den Hals fickst, ich werde schon nicht ersticken, und wenn ich hinterher kotzen muss ist das auch nicht so schlimm. Reiss mir die Arschbaken auseinander und ramm deinen Pfahl in mein Arschloch und geniess deinen Spass daran, dass mir das weh tut wenn es dich nur geil macht. (jetzt wieder mit ganz normaler, zärtlicher Stimme) Und denke immer dran, dass ich dich liebe." Ich war sprachlos, völlig fertig mit der Welt. Da erklärte mir diese Frau, dass ich auch ein Recht auf Lust und Befriedigung gemäss meiner Natur habe, erklärte für zumindestens 50% der "Fälle", das ich mit ihr das tun sollte, wovon ich insgeheim zwar träumte (es aber nie von der Seite gesehen hatte, dass ich bei richtig verstandener Gleichberechtigung tatsächlich ein 50% iges "Recht" hätte") was die gesellschaftlichen Normen, denen ich ja unbedingt gerecht werden wollte, für unzulässig, grob, pervers abgestempelt hatten. Und weh tun sollte ich ihr auch noch, sie vielleicht sogar (halb) vergewaltigen... das sollte ihre "weibliche Liebe" sein ??? Meine über mehr als eine Zigarettenlänge andauernde Sprachlosigkeit nutzten sie dann zu einer weiteren Erklärung: "Auch ausserhalb des Bettes will ich endlich dich, den Mann und nicht den Typen, den Waschlappen, kennen lernen. Seit Neujahr provoziere ich dich ständig, ich schminke mich extra viel zu grell weil ich weiss, dass du das gar nicht magst, ich trage Pullover und Hosen und auch noch Strumpfhosen drunter eben weil ich weiss, dass du mich viel lieber in Bluse und Rock oder Kleid magst, ich wasche mich mit parfümierten Seifen und benutze stark riechende Deo's eben grade weil ich weiss, dass du dich davor ekelst ... und du ... du schweigst, sagst kein Wort, erträgst all das mit Engelsgeduld und schenkst mir sogar noch Blumen (und wieder wechselte ihre Stimmlage) anstatt mir mal eine zu knallen, mich an den Haaren unter die Dusche zu schleifen, mir die Klamotten vom Leibe zu reissen, mich mal anzuschreien, mich einfach mal rauszuschmeissen... (und wieder liebevoll) Zeig mir endlich, wo es langgeht, welchen Weg zu dir ich gehen muss." Ich sollte ihr zeigen, wo es langgeht, sollte mit ihr tun, was ich mir immer schon vorgenommen, mich aber doch nie getraut hatte??? Das sollte ihre "weibliche Liebe" sein ??? Hätte ich mich damals schon so gekannt wie heute, hätte ich damals schon "Lust an der Unterwerfung" gelesen (Sina-Aline Geissler schildert in diesem Buch eine sehr ähnliche Situation aus ihrer Sicht) dann hätte ich gewusst, dass dies die eindringlichste Liebeserklärung war, die eine Frau überhaupt machen kann. Damals aber habe ich Ch. einfach nur für verrückt gehalten, anormal, pervers, was auch immer und so eine Frau wollte ich nicht haben, wollte eine "normale" Beziehung, konnte nicht meine Träume leben... Also beendete ich die Beziehung - heute weiss ich, dass es ein Fehler war. Ch. ist seit 1990 sehr glücklich verheiratet, ich habe aber leider gar keinen Kontakt mehr zu ihr, nur A. trifft sie hin und wieder noch und erzählt mir dann von ihr.

Zweiter Schritt: das erste Mal
Zeitpunkt: Sommer 1989
Ort: im Wohnmobil von Sevilla nach Köln
Dauer: 4 Wochen.
Personen: J., australische Kunststudentin auf einem einjährigen (Bildungs)Trip durch Europa, vom reichen Pappa finanziert, 23 Jahre alt.
1987 habe ich mir ein Wohnmobil gekauft. 1988 habe ich sehr viel gearbeitet, kaum Urlaub gemacht. Deshalb bekomme ich problemlos sechs Wochen Urlaub am Stück in 1989. Ich bin solo, fahre alleine eine grosse Runde um die iberische Halbinsel. Nordspanien, Portugal, Gibraltar und natürlich auch nach Sevilla, der berühmten südspanischen Stadt. 1992 soll in Sevilla die Weltausstellung stattfinden, die Stadt befindet sich im Aufbruch, die Infrastruktur dafür wird geschaffen, Baustellen kennzeichnen das Bild der Stadt, aufgerissenen und/oder gesperrte Strassen u.s.w.. Der Stadtplan den mann/frau bei der Touristeninformation bekommt ist gelinde gesagt "nicht mehr ganz aktuell". Deshalb laufe ich drei mal einen grossen Kreis um den Dom, sehe zwar immer den Turm, finde den Weg aber nicht, der auf dem Stadtplan "doch ganz eindeutig" eingezeichnet ist. Schon bei der zweiten Runde hatte ich "eine Erscheinung"... einen riesengrossen Rucksack, überschwer, oben drauf noch ein kleines Zelt geschnallt, hinten zwei baumelnde Kochtöpfe und unten drunter eine kleine, zierliche Frau, schweissüberströhmt und denselben Stadtplan in der Hand wie ich... Bei der dritten Runde dann stehen wir uns wieder an der selben Ampel gegenüber, sie läuft offensichtlich den selben Kreis wie ich, nur entgegengesetzt. Die Ampel wird grün, wir gehen aufeinander zu, mitten auf der Strasse schauen wir uns kurz in die Augen und fangen beide plötzlich laut an zu lachen... Ich war ihr bei der zweiten Runde genau so aufgefallen wie sie mir... Natürlich war ich als Solist einer netten weiblichen Bekanntschaft gegenüber sehr aufgeschlossen und einer netten englisch sprechenden (spanisch kann ich nicht) gegenüber ganz besonders. Statt Dom gab es dann erst mal Kaffee und Cola, aus dem Smalltalk "woher, wohin" wurde schnell ein Flirt. Aus dem Dombesuch wurde an dem Tag nichts mehr, irgendwann war es so spät, dass sie den Campingplatz aufsuchen musste, um noch einen Zeltplatz zu bekommen. Aber wir verabredeten uns für morgen, an der selben Ampel... Der nächste Tag kam und mit ihm zur verabredeten Zeit auch wieder der Rucksack mit J. untendrunter. Prinzipiell, so erklärte sie mir, lasse sie niemals ihre Sachen auf einem Campingplatz zurück, "was mich nicht tötet macht mich nur noch härter" meinte sie zu dem Gewicht. Ich bot ihr dann an, den Rucksack im nicht weit entfernt geparkten Wohnmobil zu lagern und ihr als Sicherheit meinen Personalausweis zu geben. Nach einem Kaffee zum Frühstück willigte sie dann ein und ganz selbstverständlich hob ich ihren Rucksack auf, um ihn bis zum Wohnmobil zu tragen. Brüsk lehnte sie das ab, obwohl sie meinen Ausweis schon hatte... Niemals, so erklärte sie mir, werde sie einem Mann eine solche Last aufbürden... Huch, hab' ich da was falsch verstanden, aber eigentlich ist mein Englisch doch gar nicht so schlecht, hatte doch eine "eins" im Abi ??? Der Tag verging dann wie im Flug, sie zeigte mir kunsthistorische Dinge, die ich nie gefunden hätte, die in keinem meiner Reiseführer standen. Aber J. war ja Fachfrau... Abends lud ich sie dann zum Essen in ein gemütlich wirkendes Restaurant ein - sie aber zögerte, senkte den Blick, wurde etwas rot im Gesicht und gestand mir schüchtern, dass sie mir lieber etwas im Wohnmobil kochen würde. "Lass uns ein Stück aus der Stadt rausfahren, am Fluss entlang ins Grüne und dann lass mich etwas kochen, ich kann doch noch etwas einkaufen gehen, und dann..." Und wieder "Huch"... sie wollte _für mich_ kochen ??? Aber natürlich willigte ich (heimlich hoch erfreut) ein. Gesagt, getan, wir fanden einen schönen, fast schon romantischen Übernachtungsplatz. Und sie kochte für mich, sie deckte den Tisch, sie räumte ihn ab, sie erledigte den Abwasch, sie räumte im Wohnmobil auf. Und gab mir keine Chance, zu helfen.Ich sass draussen am Flussufer und hatte "Hausverbot"... Als sie dann mit all diesen Dingen fertig war kam sie zu mir raus und fragte mich "Darf ich noch etwas für dich tun ?" Wieder "Huch", jetzt aber auch "Halt, Stop, bis hier hin und nicht weiter". Ich forderte sie auf, sich zu setzen und mir zuzuhören, erklärte ihr dann, dass ich über ihre Anwesenheit hoch erfreut bin, dass es mir auch gefallen hat, dass sie für mich kochte, abwusch u.s.w. aber das mir dies insofern unangenehm sei, als dass ich es nicht gewöhnt bin, den Pascha zu spielen, mich von einer Frau so umfassend bedienen zu lassen. "Diese Aussage habe ich von dem freundlichen Typ (nice guy) vor mir genau so erwartet und es ehrt ihn, dass er diese Klarstellung so schnell und deutlich macht. Aber ich fühle, dass der Mann (man) der mir hier gegenübersitzt in Wirklichkeit ein etwas anderer ist - und mit _dem_ würde ich gerne die nächsten Wochen zusammen verbringen." Da war sie plötzlich und unerwartet wieder, diese Trennung zwischen dem "freundlichen Typen" und dem "Mann". Diesmal war meine Reaktion nicht mehr so panisch, nicht mehr sprach- und kopflos. Ich bat um Erklärung. "Der freundliche Typ ist der, der selbstverständlich meinen Rucksack tragen wollte, der mich zum Essen eingeladen hat, der mit mir vorsichtig geflirtet hat, der nicht versucht hat, die "kleine süsse Anhalterin" schon am ersten Abend in sein Wohnmobil zu locken. Der _Mann_ ist der, der selbstsicher seinen Ausweiss anbietet, der mir ganz beiläufig einen Platz am Tisch zuweisst, ohne mich zu fragen, ob ich an _diesem_ Platz sitzen möchte, der mir sagt, welche Kirche er besuchen möchte und welches Museum nicht anstatt sich willenlos meiner Führung zu ergeben, der nicht zögerlich fragt "was möchtest Du denn" wenn ich ihn frage ob er A oder B oder C will sondern eine klare Entscheidung fällt, der mit ruhigem, sicheren Blick zwischen meine Beine schaut, wenn mein Rock beim Sitzen hochgerutscht ist, der mich in einer kritischen Verkehrsituation einfach an die Hand nimmt anstatt nur hilflos "Vorsicht" zu rufen, der nicht versucht hat, herauszubekommen, wo ich in Europa überall noch hin möchte um mir dann von dem grossen Zufall zu erzählen, dass er genau den gleichen Plan hat und wir doch dann zusammen... sondern der mir einfach erzählte was er vorhat und mir anbot, ihn zu begleiten, solange die Ziele sich decken, der Mann, der sich nie für sein schlechtes Englisch entschuldigt hat obwohl er es sehr gut spricht, ... der _dominante_ Mann, der mich in den ersten drei Sekunden mitten auf der Kreuzung in seinen Bann zog, weil er die Richtung, _seine_ Richtung, vorgab, in der ich mit ihm die Kreuzung zu verlassen hatte." Genau so lang und ununterbrochen wie ich es hier geschrieben habe war ihr Monolog auch, etwas rot im Gesicht und mit der "trotzigen" Bestimmtheit von "hier und jetzt und alles oder nichts". Und dann kniete sie vor mir nieder, fasste ihre Hände auf dem Rücken und küsste meine Füsse. Wie lange ich sie dort knieen lies weiss ich nicht mehr so genau, mehrere Minuten sicherlich, bis ich begriffen hatte, was mir soeben widerfahren war, bis ich für mich die Entscheidung gefällt hatte, "Ja, diesmal will ich es probieren, auskosten, meinen Traum leben!". Dann kamen viele Stunden des Gesprächs in der sie mir ihre Sehnsucht nach einem _richtigen_ Mann erläuterte, ich ihr meine Vorgeschichte erzählte und wir gemeinsam beschlossen, es zu versuchen, es vier Wochen lang auf dem Weg nach Köln zu leben, ohne noch einmal darüber zu reden, es einfach nur zu tun, ich mit der Freiheit, sie jederzeit aussetzen zu können, sie mit der Freiheit, jederzeit aussteigen zu dürfen. Ich mit dem Recht, Regeln zu definieren, sie mit der Verpflichtung, bedingungslos zu gehorchen - oder auszusteigen. Ich mit der Verpflichtung, ungehorsam zu ahnden, wenn sie blieb und niemals zu fragen,was _sie_ möchte. Und mit dem Versprechen, sie in Köln auf der Domplatte abzusetzen und mich nicht mal nach ihr umzudrehen. 4 Wochen und Punkt und Ende. In dieser Nacht habe ich zum ersten mal in meinem Leben eine Frau benutzt, sie genommen, so wie ich es wollte, sie gezwungen, mich oral zu befriedigen, obwohl sie immer wieder würgen musste, wenn ich zu tief in ihren Hals eindrang und genau dies genossen, mich an ihrem Leiden erregt und befriedigt. Am nächsten Morgen hat sie mich sehr sehr liebevoll geweckt, mit mir geschmust, mich geküsst, mir gesagt, dass sie sehr glücklich ist. Anschliesend hat sie Kaffee gekocht, den Tisch gedeckt u.s.w. Beim Kaffee eingiessen ist ihr dann ein Missgeschick passiert, sie hat die Tasse so ungeschickt fallen lassen, das der heisse Kaffee in meinem noch nackten Schoss gelandet ist und "meinen besten Freund" verbrühte. Missgeschick oder Absicht, ich habe es nie erfahren. Zutiefst entsetzt kniete sie wieder vor mir nieder und bat mich um Entschuldigung, forderte mich auf, sie sehr sehr hart zu bestrafen, ihr Busse aufzuerlegen und Wiedergutmachung leisten zu dürfen - alles Dinge die ich begrifflich zwar kannte, aber doch noch nie an einer Frau wirklich vollzogen hatte. Ich überwandt mich, nahm ein Stück Kfz- Stromkabel aus der Werkzeugkiste, legte sie auf den Tisch und schlug zu, das erste Mal in meinem Leben schlug ich bewusst zu um ihr wirklich weh zu tun, sie zu bestrafen. Und es tat mir gut, es war schön, ihre Schreie zu hören, die Striemen entstehen zu sehen, nach einigen Schlägen ihre Bitte um Gnade, nach einigen Schlägen mehr ihr flehen und betteln, ich möge doch einhalten, sie würde es nicht mehr aushalten, noch einige Schläge später ihre Tränen im Gesicht, die Verzweifelung in den Augen und ihr zuckender Körper, von mir mit auf den Rücken gedrehten Arm gehalten, _das_ Gefühl von Macht, Macht aufzuhören oder Macht, weiterzumachen, solange es mir beliebte. Als Busse erlegte ich ihr dann auf, dass sie ihren brennenden, gestriemten Po 24 Stunden lang nicht berühren dürfe, nicht anfassen, nicht kühlen, nicht (ein)reiben. Als Wiedergutmachung befahl ich umfangreiche, ausdauernde, häufig wiederkehrende orale "Wundpflege" meines Gliedes/Hodensackes. So bzw. ähnlich vergingen die nächsten zwei Wochen auf dem Weg durch Spanien. Ihr unterlief irgendein Missgeschick, ich "bestrafte" sie, sie leistete Wiedergutmachung, wir liebten uns, ich benutzte sie, ihr unterlief wieder ein Missgeschick u.s.w. u.s.w.. Noch bevor wir Frankreich erreichten wurde es langweilig, öde, monoton, immer wieder das gleiche Spiel von Missgeschick, Strafe, Busse, Wiedergutmachung... _Das_ war gar nicht das, was ich wollte. Ich wollte keine "ungeschickte" Begleiterin, kein "ungehorsames" Dienstmädchen, keine "willige" Sklavin. Ich wollte eine Begleiterin, die den _Mann_, den sie so intensiv beschrieben hatte, achtete und ehrte, die vor ihm niederkniete, weil es ihr ein eigenes Bedürfnis war. Und ich wollte eine Partnerin, die wirklich glücklich war mit dem was sie erlebte, was sie mir gab, was ich ihr gab. An der spanisch/französischen Grenze - ungefähr der Hälfte der Zeit/Strecke entschloss ich mich, unsere Vereinbarung, nicht mehr "darüber" zu reden, zu brechen, sagte ihr, dass ich so keine weiteren 14 Tage mit ihr zusammensein wolle, sie lieber zum nächsten Bahnhof bringen würde. Und sie, sie brach fast zusammen, weinte, sagte, dass sie so glücklich sei, dass ich noch mal das Gespräch aufnehmen würde. Denn auch sie war mit der Situation sehr unglücklich, fühlte sich aber sehr fest an ihr "Gelübte" gebunden. Und dann redeten wir, viele Stunden, fast durchgehend zwei Tage lang, redeten, liebten uns sehr zärtlich, schliefen, redeten wieder und fanden so unseren Weg für die noch verbleibenden knapp 14 Tage.
Es tat sehr sehr weh, sie wie vereinbart am Kölner Hauptbahnhof abzusetzen, ihr keinen Abschiedskuss zu geben, mich nicht noch mal nach ihr umzudrehen, mit leeren Händen dazustehen, kein vollständiger Name, keinerlei Adresse und nur die waage Hoffnung, dass sie sich meine vom meinem Ausweis notiert haben möge. Ich habe nie wieder etwas von J. gehört.

Dritter Schritt: Das Verstehen:
Zeitpunkt: 1990
Während einer längeren Autofahrt folgte ich zunehmend gebannter einer Sendung namens "Hallo Ü-Wagen" mit Carmen Thomas im WDR Hörfunk. In dieser Sendung war Sian-Aline Geissler, Autorin der Bücher "Lust an der Unterwerfung" und "Mut zur Demut" Gast zum Thema "Frauenlust". Ihre und die Aussagen anderer Frauen in dieser Sendung und das noch am gleichen Tag gekaufte und verschlungene Buch zur weiblichen Lust an der Unterwerfung haben mich innerhalb von Stunden von meinen fast 20 Jahre alten Selbstzweifeln, meinem Gefühl "Du bist doch nicht normal, Du bist ja krank, eine Gefahr für die Gesellschaft u.s.w." mit der Erkenntnis befreit, dass, wenn es solche Frauen gibt, es nicht "verkehrt und krank" sein kann, dass ich ein Mann bin, der diese Bedürfnisse von der anderen Seite - der dominanten und sadistischen Seite aus - hat.

Fortsetzung folgt... Under Construction