So stelle ich mir unsere Beziehung vor ...

Seit Mai 1997 lebe ich in einer im allgemeinen gesellschaftlichen Verständnis "ganz normalen, gleichberechtigten, gut funktionierenden und glücklichen" Beziehung ohne Trauschein. Diese Beziehung erfüllt auch tatsächlich all diese Erwartungen - von daher bin ich also zur Zeit glücklich gebunden.

Unbefriedigt bleiben dabei aber all meine dominanten Emotionen und natürlich auch die sadistischen Anteile meiner sexuellen Lust. Sie ist halt nicht devot ... und ihr Masochismus beschränkt sich auf die ihren Orgasmus auslösende Wirkung eines kräftigen Griffs an ihre Brüste zum richtigen Zeitpunkt während des Geschlechtsverkehrs ...

In - in der Regel monogamen - Zweitbeziehungen gleiche ich diese Defizite aus.
Basis dafür sind Sympathie, kompatible Seelenverwandtschaft und natürlich die beiderseitige Lust, sich gemeinsam auf eine solche Reise auf die "dunklen Seite der Macht" zu begeben.

Meine jetzige Lebenspartnerin weiss von meiner "dunklen" Seite (mit der sie überhaupt nichts anfangen kann) und da sie selbst auch eine "andere" Seite hat (mit der ich überhaupt nichts anfangen kann) sind wir uns in einem mühsamen Prozess einig geworden, dass jeder von uns die Freiheit hat, seine "zweite" Seite mit anderen PartnerINNEn auszuleben. Ein paar einfache, beiderseits bindende Regeln sollen dabei sicherstellen, dass unsere "normale" Beziehung darunter nicht leidet und nur wenig davon beeinflusst wird.
Bisher ist uns dies sehr gut gelungen ...